08.05.2008 10:03
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RWE will Netz nicht wegen möglicher EU-Kartellstrafe verkaufen

   ESSEN (Dow Jones)--Die RWE AG sieht nach Angaben ihres Vorstandsvorsitzenden Jürgen Großmann auf Seiten der EU-Kommission kein großes Drohpotenzial einer möglichen Kartellstrafe, mit dem das Unternehmen doch noch zum Verkauf seines Stromnetzes gedrängt werden könnte. RWE habe intern prüfen lassen, was dem Unternehmen als Kartellstrafen drohten könnten, dabei aber nur Kleinigkeiten und "nichts lebensbedrohliches" gefunden, sagte Großmann am Mittwochabend vor der Wirtschaftspublizistischen Vereinigung in Essen.

   RWE werde deshalb auch nicht präventiv sein Stromnetz veräußern. "Ich wüsste nicht, warum wir deshalb unser Geschäftsmodell ändern sollten", sagte er. RWE habe von der EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes bisher auch keine konkreten Vorwürfe gegen das Unternehmen vernommen - weder auf der Strom- noch auf der Gasseite.

   DJG/hei/brb

   (END) Dow Jones Newswires

   May 08, 2008 04:00 ET (08:00 GMT)

   Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.- - 04 00 AM EDT 05-08-08

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