16.05.2008 16:42
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RWE will Wassergeschäft in Deutschland und Osteuropa deutlich ausbauen

        ESSEN (dpa-AFX) - Der Energiekonzern RWE  will sein Wassergeschäft deutlich ausbauen. "In Kommunen in Deutschland und Osteuropa, wo wir bereits Strom und Gas liefern, wollen wir auch mit Wasser einsteigen", sagte Heinz-Werner Ufer, Chef der RWE-Tochter RWE Energy, der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ/Samstagausgabe).

    Gedacht wird in dem Zusammenhang auch an die Gründung eines neuen, international konkurrenzfähigen Wasserkonzerns. Dies soll geschehen im Verbund mit den Städten Dortmund und Bochum, die im Besitz von Gelsenwasser sind. "Die Städte könnten das Geschäft in der Region betreiben mit der Verantwortlichkeit für Strom, Gas und Wasser. Alle darüber hinaus bestehenden Wasseraktivitäten der Städte über ihre Beteiligung an Gelsenwasser zusammen mit den RWE-Wasseraktivitäten könnten wir bündeln", sagte Ufer.

INTERNATIONALE AKTIVITÄTEN VERKAUFT

    Seinen Ursprung soll dieses Unternehmen in Nordrhein-Westfalen haben. "Aus NRW heraus könnten wir einen großen, neuen Spieler im Wassergeschäft zusammenstellen. Dieses neue Unternehmen besäße international eine beachtliche Schlagkraft", sagte Ufer. Damit ergebe sich die einmalige Chance, aus NRW heraus einen solchen Wasserkonzern international zu etablieren.

    RWE hatte sich erst jüngst von seinen internationalen Wasseraktivitäten getrennt. 2006 hatte der Konzern seine britische Tochter "Thames Water" verkauft, vor drei Wochen brachte er "American Water" an die Börse./das/he

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