Rohstoffe-Go - Erleichterung an den Märkten
Stuttgart (www.rohstoffe-go.de) Der Schulterzusammenschluss der großen Industrienationen im Kampf gegen die Finanzmarktkrise führte zu einer regelrechten Kursrallye an den internationalen Aktienmärkten. Dabei übersprang der Dow Jones die Marke von 9.000 Punkten, nachdem er in der vergangenen Woche noch fast 20 Prozent abgab.
Auch der Dax stieg wieder über die Marke von 5.000 Indexpunkten. In der Vorwoche kam es noch zu crashartigen Kursverlusten von knapp 22 Prozent. In Deutschland haussierten die Börsen aufgrund des gigantischen Rettungspaketes der Bundesregierung in Höhe von rund 500 Milliarden Euro.
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück bezeichnete das Maßnahmenpaket als nötig zur Gefahrenabwehr. Die Bürger hätten Anspruch auf einen funktionierenden Finanzmarkt, so Steinbrück weiter. Es sei immens wichtig, Vertrauen wieder zurückzugewinnen. Auch Frankreich verkündete einen Hilfsplan. Dieser hat ein Volumen von 360 Milliarden Euro.
Das gemeinsame beherzte Agieren der Industrienationen sorgte an den Kapitalmärkten rund um den Globus für große Erleichterung. Der Vertrauensverlust der vergangenen Wochen sorgte schon fast für eine Untergangsstimmung unter Börsianern. Nun könnte es zu einer Abfederung und sogar zu einem neuen Aufschwung kommen.
Zahlreiche Stimmen sprachen denn auch von einem möglichen Ende der Vertrauenskrise. Die Hauptgefahren seien nun unter Kontrolle. Die Märkte bräuchten sicher noch einige Zeit der Beruhigung, aber dann sollte es auch wieder aufwärts gehen, hörte man von verschiedenen Stellen. Wichtig sei es nun, dass das Finanzsystem so schnell wie möglich wieder richtig funktioniert und der Schaden für die Realwirtschaft so klein wie möglich gehalten wird. Das Misstrauen der Banken untereinander muss endlich aufhören, damit der Geldfluss wieder in Gang gerät.
Auch internationale Staatsfonds haben bereits ihre Fühler ausgestreckt. So berichtet der Chef des Staatsfonds Mubadala aus dem Emirat Abu Dhabi, dass sein Konzern unverändert stark an Investitionen in den USA und Europa interessiert sei.
Natürlich gibt es auch Warner, die zweifeln, dass die Erholung lange andauern wird und weiterhin zu Vorsicht raten, doch der erste Schritt in die richtige Richtung ist getan. Keine Frage, diese in der Historie einmalige Schieflage wird noch lange auf dem Tablett stehen und ihre Spuren in der Realwirtschaft hinterlassen, doch scheint der Nährboden für den nächsten Aufschwung gelegt zu sein.
Werner W. Rehmet – Rohstoffe-Go.de
Auch der Dax stieg wieder über die Marke von 5.000 Indexpunkten. In der Vorwoche kam es noch zu crashartigen Kursverlusten von knapp 22 Prozent. In Deutschland haussierten die Börsen aufgrund des gigantischen Rettungspaketes der Bundesregierung in Höhe von rund 500 Milliarden Euro.
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück bezeichnete das Maßnahmenpaket als nötig zur Gefahrenabwehr. Die Bürger hätten Anspruch auf einen funktionierenden Finanzmarkt, so Steinbrück weiter. Es sei immens wichtig, Vertrauen wieder zurückzugewinnen. Auch Frankreich verkündete einen Hilfsplan. Dieser hat ein Volumen von 360 Milliarden Euro.
Das gemeinsame beherzte Agieren der Industrienationen sorgte an den Kapitalmärkten rund um den Globus für große Erleichterung. Der Vertrauensverlust der vergangenen Wochen sorgte schon fast für eine Untergangsstimmung unter Börsianern. Nun könnte es zu einer Abfederung und sogar zu einem neuen Aufschwung kommen.
Zahlreiche Stimmen sprachen denn auch von einem möglichen Ende der Vertrauenskrise. Die Hauptgefahren seien nun unter Kontrolle. Die Märkte bräuchten sicher noch einige Zeit der Beruhigung, aber dann sollte es auch wieder aufwärts gehen, hörte man von verschiedenen Stellen. Wichtig sei es nun, dass das Finanzsystem so schnell wie möglich wieder richtig funktioniert und der Schaden für die Realwirtschaft so klein wie möglich gehalten wird. Das Misstrauen der Banken untereinander muss endlich aufhören, damit der Geldfluss wieder in Gang gerät.
Auch internationale Staatsfonds haben bereits ihre Fühler ausgestreckt. So berichtet der Chef des Staatsfonds Mubadala aus dem Emirat Abu Dhabi, dass sein Konzern unverändert stark an Investitionen in den USA und Europa interessiert sei.
Natürlich gibt es auch Warner, die zweifeln, dass die Erholung lange andauern wird und weiterhin zu Vorsicht raten, doch der erste Schritt in die richtige Richtung ist getan. Keine Frage, diese in der Historie einmalige Schieflage wird noch lange auf dem Tablett stehen und ihre Spuren in der Realwirtschaft hinterlassen, doch scheint der Nährboden für den nächsten Aufschwung gelegt zu sein.
Werner W. Rehmet – Rohstoffe-Go.de
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