Cream Minerals Aktie [WKN: 866036 / ISIN: CA2252635081]

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23.07.2008 11:14
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Rohstoffe-Go - De Beers erhöht die Preise für Rohdiamanten

Rohstoffe-Go - Stuttgart (www.rohstoffe-go.de) Der Markt für Diamanten hat sich in den letzten Jahren verändert. War einst die südafrikanische de Beers mit Abstand der marktbeherrschende Diamantenförderer, so sind inzwischen bedeutende russische und andere Förderer hinzugekommen. Auch die Nachfrage hat sich verschoben: Weniger aus den USA, mehr aus Asien und dem Nahen Osten.

De Beers, der größte Diamantenproduzent der Welt, erhöht die Preise für Rohdiamanten um durchschnittlich fünf Prozent. Der Konzern kann den Absatzrückgang aus den USA überkompensieren.

De Beers, der größte Diamantenproduzent der Welt, gehört zu 45 % zu Anglo American (ISIN GB00B1XZS820, WKN A0MUKL) und kontrolliert rund 40 % des weltweiten Diamantenmarktes. Im letzten Jahr schaffte der Konzern einen Output von 51 Millionen Karat.

Das Unternehmen verdankt seinen Namen seiner ersten Mine in Kimberley auf der Farm der Brüder de Beer. Der südafrikanische Konzern hat seinen Sitz in London und Johannesburg. Über 100 Jahre beherrschte De Beers monopolartig den Diamantenmarkt. Seit Jahren nun drängen immer mehr Asiaten und auch Russland in das lukrative Geschäft der Diamanten.

Neben Anglo American hält auch die Familie Oppenheimer 45 % der Anteile an dem Diamantenhändler. Obwohl De Beers weltweit nur wenige Ladengeschäfte betreibt, soll dieser Geschäftszweig rapide ausgebaut werden. Neben den Einzelhandelsgeschäften in den USA planen die Südafrikaner weltweit über 50 neue Diamanten-Shops.

Laut einem offiziellen Unternehmensvertreter von De Beers sorgen derzeit die angespannte Angebotssituation und eine starke Nachfrage aus den Schwellenländern für steigende Preise bei Rohdiamanten. Nachdem es bereits früher in diesem Jahr eine Preiserhöhung um 8,5 % gab, folgt nun eine erneute Preisrunde in Höhe von durchschnittlich fünf Prozent.

Die lebhafte Nachfrage nach Diamanten aus China, Indien und dem Nahen Osten überkompensiert dabei den erwarteten Nachfragerückgang aus den USA, mit einem Volumen von über 50 % der größte Diamantenmarkt der Welt.

Die größten Produzenten von Naturdiamanten sind Russland, Botswana, Australien, Kongo-Kinshasa und Südafrika, die zusammen einen Anteil von 85 % am weltweiten Kuchen der Diamantenproduktion abdecken.

Zu den größten Unternehmen zählen dabei De Beers, die mehrheitlich dem russischen Staat gehörende Alrosa-Gruppe, die zwischenzeitlich schon 25 Prozent der weltweiten Diamantenproduktion abdeckt, Rio Tinto (ISIN GB0007188757, WKN 852147), die israelische Leviev Gruppe des Diamantenmoguls Lev Leviev und BHP Billiton Ltd. (ISIN GB0000566504, WKN BLT).

Trotz der befürchteten Rezession in den USA scheinen Diamanten auch in der Zukunft ein lohnendes Investment zu sein. Neben den oben genannten börsennotierten Unternehmen könnten für spekulativ orientierte Investoren auch wieder Explorationsgesellschaften wie die von der Finanzkrise stark gebeutelte Cream Minerals Limited (ISIN CA2252635081, WKN 866036) in den Blickpunkt des Interesses rücken.

Werner W. Rehmet – Rohstoffe-Go.de

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