12.05.2008 07:24
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Ryanair-Chef fürchtet Pleitewelle - Air-Berlin-Sprecher: 'Quatsch'

BERLIN (dpa-AFX) - Die Fluggesellschaft Air Berlin hat Mutmaßungen des Ryanair-Chefs Michael O’Leary zurückgewiesen, wonach die Airline wegen des hohen Ölpreises in großer Not stecke. "Man muss nicht auf jeden Quatsch reagieren, den O`Leary erzählt", sagte Air Berlin- Sprecher Peter Hauptvogel am Sonntag in Berlin. Schließlich habe dieser auch vor einiger Zeit erzählt, die Lufthansa werde bald weg sein.

In einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" hatte O’Leary nach dem drastischen Anstieg des Ölpreises auf über 120 Dollar pro Barrel eine Pleitewelle bei Fluggesellschaften prophezeit. Nach seiner Ansicht steckt besonders Air Berlin in großer Not: "Air Berlin ist verloren. Das ist eine Airline mit hohen Kosten, die Geld verliert", sagte O’Leary. "In fünf Jahren sieht der deutsche Markt so aus: Lufthansa und Ryanair. Dann wird Air Berlin nicht mehr dabei sein."/bb/fse/DP/tw

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