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STADA strebt nach Rekordjahr weiterhin nachhaltiges operatives Wachstum an
Der Konzern strebt nach früheren Aussagen für zukünftiges Wachstum auch weiterhin Übernahmen an - bevorzugt in Osteuropa. 2006 hatte STADA mit der Übernahme der serbischen Hemofarm für 494 Millionen Euro den größten Kauf der Unternehmensgeschichte gestemmt. Im August 2007 wurde die russische Pharmagruppe MAKIZ für rund 125 Millionen Euro übernommen. STADA wies Ende 2007 eine Eigenkapitalquote von 36,6 Prozent aus, die damit deutlich im zufrieden stellenden Bereich von über circa 30 Prozent liege. Somit stünden dem Konzern auch unverändert für das weitere Wachstum ausreichende Finanzmittel zur Verfügung.
"2007 war für STADA das zwölfte Jahr in Folge, in dem wir neue Spitzenwerte bei Umsatz und Ertrag erreichen konnten", sagte der STADA-Vorstandsvorsitzende Hartmut Retzlaff. STADA will insgesamt 41,6 Millionen Euro an seine Aktionäre ausschütten: Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von rund 40 Prozent. Für 2007 soll der am 10. Juni tagenden Hauptversammlung eine Dividendenerhöhung von 15 Prozent auf 0,71 Euro pro Aktie vorgeschlagen werden, bekräftigte STADA den bei Vorlage vorläufiger Zahlen ausgegebenen Dividendenvorschlag.
Ungeachtet der Herausforderungen durch die deutsche Gesundheitspolitik konnte STADA nach Daten von IMS Health den Marktanteil am deutschen Generika-Markt 2007 insgesamt auf 10,9 Prozent (VJ: 9,3) erhöhen. Die tief greifenden Veränderungen des deutschen Generika-Marktes durch die Rabattverträge werden STADA aus heutiger Sicht " nicht dauerhaft beeinträchtigen". Für 2008 wird vom Vorstand vielmehr mit weiterem Wachstum und einer weiteren Verbesserung des Marktanteils des Konzerns im Marktsegment Generika gerechnet.
Die Internationalisierung der vergangenen Jahre zeigte erneut ihre Wirkung: 2007 erzielten die Bad Vilbeler rund 63 Prozent des Umsatzes im Ausland. In Deutschland, dem weiterhin größten nationalen Markt von STADA, steigerte der Konzern den Umsatz um 20 Prozent auf 579,8 Millionen Euro. Bei einem Umsatzanstieg von 26 Prozent auf 1,57 Milliarden Euro stieg der Konzerngewinn um 14 Prozent auf 105,1 Millionen Euro. Unter Herausrechnung einmaliger Sondereffekte hat STADA unterm Strich 146,8 Millionen Euro ausgewiesen. Wie bereits bekannt, verbuchte STADA 2007 einmalige Sondereffekte in Höhe von 61,5 Millionen Euro vor Steuern aus der Restrukturierung des Vertriebs mit Stellenstreichungen und Abschreibungen. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 19 Prozent auf 215,5 Millionen Euro./ep/tw
| 03.07.2008 | STADA Arzneimittel unter 40 Euro interessant | Nebenwerte Journal | |
| 01.07.2008 | STADA Kauflimit 42,10 EUR | Frankfurter Börsenbriefe | |
| 30.06.2008 | STADA chancenreich | Wirtschaftswoche | |
| 18.06.2008 | STADA Arzneimittel akkumulieren | AC Research | |
| 12.06.2008 | STADA Arzneimittel buy | Commerzbank Corp. & Markets |
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