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Schwaches Generikageschäft bremst STADA im ersten Quartal - Ausblick bestätigt
Besonders das größte Segment, die Generika, wiesen im Berichtszeitraum nur einen marginalen Umsatzanstieg auf 269,4 Millionen Euro aus. Der Gesamtumsatz kletterte um 11 Prozent auf 399,0 Millionen Euro und lag damit ebenfalls unter den Analystenprognosen. Unter dem Strich wies der Konzern einen Gewinn von 31,3 Millionen Euro (VJ: 26,9) aus. Der Ausblick für 2008 wurde bestätigt.
Das traditionelle Generika-Vertriebs-Label des STADA-Konzerns in Deutschland, STADApharm, das nach Restrukturierung der vertrieblichen Aktivitäten im 4. Quartal 2007 nun ohne Außendienst agiert, war im Berichtszeitraum beim Umsatz mit 28 Prozent auf 50,0 Millionen Euro rückläufig und lag damit unter den ursprünglichen Planungen des Konzerns. Das Vertriebs-Label ALIUD PHARMA, das traditionell ohne Außendienst im Markt auftritt und über umfangreiche Rabattverträge mit Krankenkassen verfügt, verbuchte dagegen im Berichtszeitraum einen Umsatzanstieg von 38 Prozent auf 55,1 Millionen Euro. In Deutschland ging der Generikaumsatz um 5 Prozent auf 109,4 Millionen Euro zurück. Ungeachtet des schwierigen Marktumfeldes könnte STADA nach Daten des Branchendienstes IMS Health den Marktanteil am deutschen Generikamarkt im ersten Quartal von 10,8 auf 11,3 Prozent gesteigert haben.
Insgesamt sieht der STADA-Vorstand für 2008 unverändert gute Chancen, dass auch das deutsche Generika-Geschäft - ungeachtet des Umsatzrückgangs im 1. Quartal - insgesamt gegenüber dem Vorjahr wachsen wird, wenn sich ALIUD PHARMA plangemäß weiter stark positiv entwickelt und STADApharm im 2. Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres mit ausgebautem Rabattvertragsvolumen eine stabilere Umsatzsituation erreichen kann.
STADA-Chef Hartmut Retzlaff sieht unverändert "gute Chancen, dass STADA auch weiterhin in diesem herausfordernden Umfeld ein nachhaltiges operatives Wachstum erreichen kann und wir damit den erfolgreichen Wachstumskurs des Konzerns sowohl im laufenden Geschäftsjahr 2008 als auch in den kommenden Jahren fortsetzen können." Nach den jüngsten Zukäufen will STADA die "aktive Akquisitionspolitik der letzten Jahre fortsetzen“.
Der Konzern strebt nach früheren Aussagen Retzlaffs für zukünftiges Wachstum bevorzugt in Osteuropa weitere Übernahmen an. 2006 hatte STADA mit der Übernahme der serbischen Hemofarm für 494 Millionen Euro den größten Kauf der Unternehmensgeschichte gestemmt. Im August 2007 wurde die russische Pharmagruppe MAKIZ für rund 125 Millionen Euro übernommen./ep/wiz
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