München (aktiencheck.de AG) - Der Industriekonzern Siemens AG (ISIN DE0007236101/ WKN 723610) gab am Donnerstag bekannt, dass Siemens Water Technologies mit der ersten außerhalb Nordamerikas eingesetzten Anlage seine mobilen Wasseraufbereitungslösungen nun auch im Nahen Osten etabliert hat.
Den Angaben zufolge unterstützt Siemens auf dem nordamerikanischen Kontinent bereits die Versorgung vieler tausend kommunaler und industrieller Kunden. Das von Siemens an Saudi Aramco gelieferte System mit einer Leistung von 50 m3/h verwendet Filtermedien in Verbindung mit einer nachgeschalteten Umkehrosmose, um Grundwasser für die Verwendung als Trinkwasser aufzubereiten. Die mobilen Wasseraufbereitungssysteme wurden am 15. Juni 2008 in Betrieb genommen und sollen an diesem Standort etwa drei Jahre lang betrieben werden.
Im Gegensatz zu anderen Aufbereitungsanlagen, bei denen Anschaffungskosten, Fertigungszeit und Installationsaufwand anfallen, bieten die in Containern untergebrachten mobilen Wasseraufbereitungslösungen laut Siemens zahlreiche Vorteile. Sie würden sich z.B. als Sofortmaßnahme im Notfall oder während unplanmäßiger Wartungsarbeiten eignen, minimale Baukosten vor Ort erfordern und flexible Möglichkeiten zur Aufrüstung oder Umstellung eines Aufbereitungsprozesses bieten, wenn sich die chemische Zusammensetzung des Quellwassers ändere.
Die Aktie von Siemens verliert zurzeit 2,47 Prozent auf 39,80 Euro. (20.11.2008/ac/n/d)