06.05.2008 16:48
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Siemens und ThyssenKrupp treffen sich zu Transrapid-Gemeinschaftsunternehmen

        München (dpa-AFX) - Das Gemeinschaftsunternehmen Transrapid International von Siemens  und ThyssenKrupp  steht angesichts der ungewissen Zukunft der Schwebebahn wohl vor dem Aus. Dem Vernehmen nach ist für die kommenden Tage ein Treffen der Gesellschafter anberaumt. Über den genauen Inhalt wollten sich die beiden Konzerne am Dienstag nicht äußern.

    Nach einem Bericht der "Welt" (Dienstag) wollen Siemens und ThyssenKrupp beschließen, dass das Gemeinschaftsunternehmen mit 38 Mitarbeitern weitgehend abgewickelt wird. Bestenfalls würde nur der Firmenmantel erhalten bleiben, hieß es in dem Bericht. Die betroffenen Mitarbeiter sollten zum Teil bei den beiden Unternehmen untergebracht werden.

    Das in Berlin ansässige Gemeinschaftsunternehmen ist für die gemeinsame Vermarktung und Planung der Magnetschwebebahn Transrapid zuständig. Für einen Rückschlag sorgte das Aus für die geplante Strecke vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen Ende März. Einzige kommerzielle Transrapid-Strecke weltweit ist eine Verbindung in der chinesischen Großstadt Schanghai. Um eine mögliche Auflösung des Gemeinschaftsunternehmens hatte es nach dem Scheitern des Münchner Projekts bereits Spekulationen gegeben./cs/DP/das

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