Sparanstrengungen bei Qimonda greifen noch nicht
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Trotz vermehrter Sparanstrengungen hat der Speicherchip-Hersteller Qimonda das dritte Geschäftsquartal mit einem etwas höheren Verlust als erwartet abgeschlossen. Das Minus hat sich zwar binnen drei Monaten von 482 auf 401 Millionen Euro reduziert, wie das Unternehmen am Donnerstagabend in München mitteilte. Die fünf von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Analysten hatten aber mit minus 381 Millionen Euro gerechnet.
Auch der Umsatz ging stärker als erwartet von 412 auf 384 Millionen Euro zurück (Prognose 426 Millionen Euro). Konzernchef Kin Wah Loh sprach nichtsdestotrotz von "beträchtlichen Fortschritten bei der Umsetzung des Produktivitätssteigerungs- und Kostensenkungsprogramms". Die Wirkung werde sich in den nächsten Quartalen bemerkbar machen./das/sk
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