Stellenabbau bei der HVB schärfer als erwartet
München. Die Personaleinschnitte bei der Unicredit-Tochter Hypovereinsbank (HVB) fallen schärfer aus als erwartet. Nach Informationen der Wirtschaftszeitung €uro am Sonntag aus Gewerkschaftskreisen (E-Tag 6.7.2008) sollen bei dem Institut in Deutschland bis zu 2500 Stellen wegfallen. Bislang war von rund 2000 die Rede. Von dem Jobabbau könnten allerdings mehr als 2500 Arbeitnehmer betroffen sein, da viele Stellen Teilzeitstellen seien und auf viele Vollzeitstellen zwei Arbeitnehmer kämen. Gewerkschaftsvertreter sähen "nicht den Hauch einer Chance, auch nur 100 Arbeitsplätze zu retten".
Der Wirtschaftszeitung zufolge soll bis Oktober ein Konzept zum Stellenabbau ausgearbeitet werden. Der Vorstand der HVB habe Gewerkschaftsvertreter aufgefordert, sich in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe an der Ausarbeitung dieses Konzeptes zu beteiligen. Dies lehne die Gewerkschaft allerdings ab. "Wir wollen uns nicht an einem Plan zum Stellenabbau beteiligen."
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