17.10.2007 11:00
Drucken |

Schrift:

Studie von Accenture findet, dass Verbraucher aus aller Welt auf Energieversorger umsteigen, die zur Verringerung von Treibhausgasemissionen beitragen

Einer heute von Accenture (NYSE: ACN) vorgelegten Studie zufolge gaben fast neun von 10 Verbrauchern aus aller Welt an, dass sie auf Energieversorger umsteigen würden, die Produkte und Dienstleistungen zur Verringerung von Treibhausgasemissionen anbieten. Die Studie, zu der mehr als 7500 Verbraucher aus 17 Ländern in Nordamerika, Europa und Asien befragt wurden, ergab, dass 89 Prozent aller befragten Verbraucher zu Energieversorgern wechseln würden, die Produkte und Dienstleistungen im Angebot haben, welche weniger Kohlenstoffemissionen erzeugen. Während sich die Befragten aus aller Welt über den Klimawandel und seine Auswirkungen besorgt zeigten, schien die Besorgnis in Schwellenländern am größten zu sein. 97 Prozent der befragten Verbraucher aus Brasilien, China und Indien gaben an, über den Klimawandel besorgt zu sein, verglichen mit 85 Prozent aller Befragten und 98 Prozent der Befragten aus diesen drei Schwellenländern waren der Ansicht, dass sich der Klimawandel direkt auf ihr Leben auswirken würde, gegenüber nur 73 Prozent der europäischen Befragten. Die Befragten aus Schwellenländern waren außerdem am besten über das Ausmaß der Anstrengungen informiert, die ihre Länder leisten müssten, um ihre Zielsetzungen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen zu erfüllen. Mehr als 80 Prozent der Befragten aus Schwellenländern gaben beispielsweise an, dass sie vermieden, Auto zu fahren (82 Prozent verglichen mit einem Durchschnitt von 68 Prozent aller anderen Befragten) und dass sie vermieden, per Flugzeug importierte Lebensmittel zu kaufen (82 Prozent gegenüber einem Durchschnitt von 63 Prozent aller anderen Befragten). Neun von zehn aller Befragten sagten, sie hätten ein negatives Bild von einem Energieversorger, der keine konkreten Schritte unternimmt, um den Klimawandel anzusprechen. Außerdem sagten über die Hälfte (54 Prozent), dass bereit wären, ihre Strom- oder Gasversorger zu wechseln, wenn ihr gegenwärtiger Versorger nichts gegen den Klimawandel unternehmen würde und 61 Prozent sagten das gleiche über ihre Öllieferanten. Außerdem erklärten sich beinahe zwei Drittel (64 Prozent) der Befragten bereit, einen höheren Preis - im Durchschnitt einen Aufschlag von 11 Prozent - für Produkte und Dienstleistungen zu zahlen, die geringere Treibhausgasemissionen verursachen. "Accentures Studie deutet darauf hin, dass die Geschäftsauswirkungen zwar anfangs am deutlichsten bei Energieversorgern zu erkennen sind, es aber wahrscheinlich ist, dass dieser Effekt auch immer mehr auf andere Rohstoffunternehmen übergreifen wird, entweder in direkter Form oder indem er von Geschäften mit Endverbraucherkontakt über die Lieferkette weitergegeben wird”, sagte Sander van't Noordende, Group Chief Executive von Accentures Ressourcenabteilung. "Von Öl- und Gasunternehmen über Einzelhändler und Finanzdienstleister bis hin zu Regierungen wird kein Anbieter von Produkten oder Dienstleistungen gegen die genaue Überprüfung und Aktionen seitens der Verbraucher immun sein.” Die Studie fand, dass die tiefgreifende Besorgnis über die Auswirkungen des Klimawandels auf ihr alltägliches Leben Einzelpersonen veranlasst, die Initiative zu ergreifen. Die überwältigende Mehrheit (85 Prozent) der Befragten gab an, entweder "extrem” oder "etwas” über den Klimawandel besorgt zu sein und 81 Prozent glaubten, dass er sich direkt auf ihr Leben auswirken werde. Während die Mehrheit (über 80 Prozent) der Verbraucher glauben, dass sich der Klimawandel am meisten auf das Wetter und das Ökosystem auswirken wird, äußerten drei Viertel von ihnen (74 Prozent) die Ansicht, dass er außerdem deutliche Gesundheitsfolgen haben wird. "Diese seismische und schnelle Verschiebung der globalen Verbraucherlandschaft bietet große Gelegenheiten für die Unternehmen, welche die Sorgen und Werte der Verbraucher im Zusammenhang dem Klimawandel als erste ansprechen und verschafft ihnen einen Wettbewerbsvorteil und eine Differenzierung in den Augen der Verbraucher”, sagte van't Noordende. Die Studie zeigt außerdem, dass die Verbraucher bereits auf ihre Besorgnis über den Klimawandel reagieren. Die meisten Befragten gaben an, "häufig” Papier oder Kunststoff zu recyceln (71 Prozent der Befragten), Elektrogeräte auszuschalten, wenn diese nicht verwendet würden (62 Prozent), die Heizung oder Klimaanlage zuhause auf eine geringere Stufe zu stellen (61 Prozent) und stromsparende Glühbirnen zu verwenden (59 Prozent). Mehr als ein Drittel (41 Prozent) gaben an, regelmäßig Produkte zu kaufen, die wiederverwendete Materialien enthielten. Methodik Die Klimawandelstudie von Accenture basiert auf einer Online-Umfrage, an der 7526 Verbraucher aus 17 Ländern ihre Meinungen über den Klimawandel angaben. Die befragten Verbraucher lebten in Nordamerika (1511 Teilnehmer), Europa (3512 Teilnehmer), Japan und Australien (1001 Teilnehmer) sowie in den Schwellenländern Brasilien, China und Indien (1502 Teilnehmer). Die Teilnehmergruppen waren für die allgemeine Bevölkerung der verschiedenen Länder repräsentativ, mit Ausnahme der Schwellenländer, in denen repräsentative Gruppen für die städtische Bevölkerung befragt wurden. Über Accenture Accenture ist ein globales Unternehmen für Managementberatung, Technologiedienstleistungen und Outsourcing. Als engagierte Innovationskraft arbeitet Accenture mit seinen öffentlichen und privaten Kunden zusammen, um sie bei der Steigerung ihrer Leistungsfähigkeit zu unterstützen. Mit ausgiebiger Branchenkenntnis und Kompetenz in Geschäftsprozessen, umfangreichen globalen Ressourcen und solider Erfolgsgeschichte kann Accenture auf die richtigen Leute, Kompetenzen und Technologien zurückgreifen, um die Leistungskraft seiner Kunden zu stärken. Die ca. 170.000 Mitarbeiter in 49 Ländern des Unternehmens erwirtschafteten im Geschäftsjahr zum 31. August 2007 Nettoerlöse von 19,70 Mrd. US-Dollar. Accentures Homepage finden Sie unter www.accenture.com. Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Aktien in diesem Artikel

Accenture 25,9 +1,7%
Wen würden Sie zum nächsten US-Präsidenten wählen?
John McCain
Barack Obama
Keinen von beiden




Wie bewerten Sie diese Seite?   sehr gut        schlecht
 

Anzeige

Anzeige