Jüngste technische Forschungsdaten zeigten, dass der GE
FASTlab™-Synthesizer in Verbindung mit Festphasenextraktion (SPE, Solid
Phase Extraction) und der Anwendung chemometrischer Hilfsmittel den
Zuverlässigkeitsgrad bei der Herstellung1 und Synthese 2
von [18F]Flutemetamol steigerte. [18F]Flutemetamol
ist ein experimentelles Mittel von GE Healthcare für die
Positronen-Emissions-Tomographie (PET), das derzeit in klinischen
Studien der Phase III zur Entdeckung von Beta-Amyloid mit
PET-Gehirnscans untersucht wird.
"Diese Ergebnisse sind sehr vielversprechend im Hinblick auf die
Qualität und mögliche Verfügbarkeit von [18F]Flutemetamol für
Untersuchungsstudien", sagte Jonathan Allis, MI PET Segment Leader, GE
Healthcare Medical Diagnostics. "Eine derartige Optimierung des
Herstellungsverfahrens könnte die Gesamtsynthesedauer verkürzen und
Ärzten und Patienten besseren Zugang zu klinischen Studien verschaffen."
Ausgewählte Daten aus zwei Abstracts technischer Studien, die auf dem
Jahreskongress 2011 der Europäischen Gesellschaft für Nuklearmedizin
vorgelegt werden, legen die folgenden Schlussfolgerungen nahe:
-
Die Verwendung des automatisierten GE FASTlab™-Synthesizers und
kassettenbasierter Festphasenextraktion (SPE) anstatt präparativer
Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) für die Reinigung von [18F]Flutemetamol
verkürzt die Präparationszeit vor der Synthese und reduziert
möglicherweise das Risiko menschlicher Fehler.1
-
Die kombinierte Anwendung chemometrischer Hilfsmittel und des
automatisierten GE FASTlab™-Synthesizers etablierte ein robustes
Verfahren für die Synthese von [18F]Flutemetamol.2
"Bei GE Healthcare setzen wir uns vorbehaltlos für die Entwicklung
hochwertiger Diagnosegeräte und Produkte ein, mit denen die Ärzte ihren
Patienten und deren Familien so früh wie möglich mit präzisen
Informationen helfen können", sagte Pascale Witz, CEO, GE Healthcare
Medical Diagnostics.
Darüber hinaus werden Daten der folgenden präklinischen und klinischen
Abstracts auf dem Jahreskongress in Birmingham vorgelegt:
-
Radiosynthese, Biodistribution und Abbauverhalten von drei PET-Mitteln
zur Ermittlung von Amyloid-ß in Ratten: [18F]Flutemetamol,
Florbetapir F18 (18F-AV-45) und Florbetaben (BAY 94-9172)
-
Nuancen der Methodik von [18F]Flutemetamol-Lesegeräten:
Hohe Übereinstimmungsraten zwischen verschiedenen und gleichen
Lesegeräten
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Varianz der mit zwei Amyloid-PET-Gehirntracern ermittelten weißen
Gehirnsubstanz: Konsequenzen für die teilweise Volumenkorrektur
[18F]Flutemetamol gehört zu einem breiten Portfolio von
Diagnosesystemen, die GE Healthcare derzeit im Bereich der
Alzheimermedizin entwickelt. Im Rahmen seiner laufenden
Forschungsarbeiten verfolgt das Unternehmen einen umfassenden Ansatz, um
die Alzheimer-Krankheit (AD) zu verstehen und die Ursachen, Risiken und
physischen Auswirkungen der Krankheit aufzudecken. Mit seinem globalen
Engagement für die Förderung von klinischem Wissen und die
Bereitstellung einer Vielfalt von Technologien zur Bekämpfung dieser
Epidemie kann GE Healthcare den Ärzten zu schnelleren Diagnosen und
fundierteren Behandlungsentscheidungen in allen Krankheitsphasen
verhelfen. Das Unternehmen liefert bereits eine Reihe von
Bildgebungssystemen, die Mediziner zur Erkennung von Alzheimer und
Demenz einsetzen (CT, MRT, PET, SPECT). Darüber hinaus unterstützt es
die Alzheimer's Disease Neuroimaging Initiative seit ihrem Bestehen mit
wichtigen Beiträgen. GE Healthcare spielt auch in der
PredictAD-Initiative eine Schlüsselrolle, einem von der EU finanzierten
Forschungsprojekt zur Entwicklung von Lösungen, die eine frühere
Diagnose von Alzheimer möglich machen sollen. Außerdem hat GE die
MIND-Koalition ("Making an Impact on Neurodegenerative Diseases") ins
Leben gerufen, ein multidisziplinäres Bündnis verschiedener
Interessenträger, das die Lücken im Verständnis und der Behandlung von
Alzheimer und Parkinson schließen soll.
ÜBER GE HEALTHCARE
GE Healthcare liefert bahnbrechende Medizintechnologien und
Dienstleistungen, die maßgeblich zur Gestaltung einer neuen Ära der
Patientenversorgung beitragen. Das Unternehmen verfügt über ein
umfassendes Knowhow in den Bereichen medizinische Bildgebung,
Informationstechnologien, medizinische Diagnostik, Patientenüberwachung,
Arzneimittelforschung und biopharmazeutische Fertigungstechnologien. Mit
seinen leistungsverbessernden Lösungen und Diensten unterstützt es seine
Kunden in ihren Bemühungen, weltweit mehr Patienten zu niedrigeren
Kosten zu versorgen. Darüber hinaus kooperiert GE Healthcare mit
Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen, um einen globalen politischen
Kurswechsel herbeizuführen, der einen erfolgreichen Umstieg auf
nachhaltige Gesundheitssysteme möglich macht.
Seine Zukunftsvision einer "healthymagination lädt alle dazu ein, GE
Healthcare auf diesem Weg zu begleiten. In diesem Zusammenhang
entwickelt es kontinuierlich Innovationen, die Kosten reduzieren, den
Zugang zu medizinischen Leistungen erleichtern und deren Qualität
weltweit verbessern. GE Healthcare hat seinen Hauptsitz in
Großbritannien und ist ein Geschäftsbereich der General Electric Company
(NYSE: GE). Die Mitarbeiter von GE Healthcare dienen Medizinern und
deren Patienten in über 100 Ländern auf der ganzen Welt. Weitere
Informationen über GE Healthcare finden Sie auf unserer Website unter www.gehealthcare.com.
Unsere aktuellsten Mitteilungen finden Sie unter http://newsroom.gehealthcare.com
1 Horn E. Driving increased reliability of PET tracer
manufacture using FASTlab and SPE purification. Jahreskongress der
Europäischen Gesellschaft für Nuklearmedizin. Präsentiert am 19. Oktober
2011.
2 Dyrstad K, Powell N, Horn E. Robust yield of [18F]Flutemetamol
by chemometric optimisation of the labelling reaction. Jahreskongress
der Europäischen Gesellschaft für Nuklearmedizin. Präsentiert am 19.
Oktober 2011.
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