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TUI nennt Eckdaten zum ersten Quartal, Trennung der Schifffahrtssparte läuft planmäßig
Den Angaben zufolge erhöhte sich der Umsatz der Sparten des Konzerns um rund 24 Prozent auf rund 5,1 Mrd. Euro. Das bereinigte Ergebnis der Sparten (bereinigtes Sparten-EBITA) betrug jahreszeitlich bedingt -196 Mio. Euro (Vorjahr -248 Mio. Euro).
Der Umsatz der Touristiksparte erhöhte sich um rund 38 Prozent auf rund 3,6 Mrd. Euro. Das Umsatzplus ist vor allem auf die Konsolidierung der ehemaligen First Choice-Aktivitäten zurückzuführen. Das operative Ergebnis der Touristiksparte (bereinigtes EBITA) verbesserte sich um 1,3 Prozent auf ein jahreszeitlich bedingtes Minus von 227 Mio. Euro. Ohne die im ersten Quartal 2008 erstmalig einzubeziehenden Ergebnisbeiträge der First Choice ergab sich eine Verbesserung des operativen Ergebnisses von gut 37 Prozent auf -144 Mio. Euro.
In der Schifffahrtssparte stieg der Umsatz im ersten Quartal 2008 um 2,4 Prozent auf rund 1,51 Mrd. Euro. Beim operativen Ergebnis (bereinigtes EBITA) erzielte die Sparte einen Anstieg von knapp 173 Prozent auf 24 Mio. Euro (Vorjahr: -33 Mio. Euro).
Hinsichtlich der Trennung der Schifffahrtssparte teilte der Konzern mit, dass der Desinvestitionsprozess bereits begonnen hat. "Wir haben begleitende Investmentbanken mandatiert, und die erforderlichen Vermarktungsunterlagen werden vorbereitet", so Vorstandschef Dr. Michael Frenzel. Gleichzeitig stellte der TUI-Chef klar, dass die Trennung von Hapag-Lloyd zügig umgesetzt werden soll. Der Vorstand sei überzeugt, dass die Trennung mit optimalem Ergebnis umgesetzt werden könne und am Ende des Prozesses eine gestärkte TUI AG stehe, die Hapag-Lloyd mit neuen Eigentümerstrukturen in die Zukunft entlassen werde und Spielraum bleibe, alle Shareholder am realisierten Wert teilhaben zu lassen. Frenzel: "Wir werden unsere Aktionäre angemessen am Erlös beteiligen".
Darüber hinaus betonte Frenzel, dass die TUI derzeit den Verkauf der Hapag-Lloyd bevorzuge. Frenzel: "Wir schließen keine der möglichen Optionen aus, auch wenn wir eine deutliche Priorität für die Verkaufslösung sehen". Diese lasse sich zeitlich am schnellsten umsetzen und berge die Chance, eine strategische Prämie zu realisieren. Mit Blick auf die öffentliche Diskussion um potenzielle Erwerber für Hapag-Lloyd unterstrich Frenzel, dass es keine Vorentscheidung gebe.
Die Aktie von TUI schloss gestern bei 18,50 Euro (-0,91 Prozent). (07.05.2008/ac/n/d)
| 16.05.2008 | TUI halten | Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) | |
| 15.05.2008 | TUI akkumulieren | Independent Research GmbH | |
| 15.05.2008 | TUI buy | SEB AG | |
| 09.05.2008 | TUI buy | SEB AG | |
| 29.04.2008 | TUI Depotaufnahme | Volksbank Karlsruhe eG |
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