Sehr feste Vorgaben der US-Technologiebörse
Nasdaq verhalfen den deutschen Technologietiteln zu einem behaupteten Handelsstart, aktuell gewinnt der deutsche Technologieindex
TecDax 0,09 Prozent auf 584,20 Punkte.
Anteilsscheine von MediGene setzen sich mit einem Aufschlag von mehr als 6 Prozent erneut an die Spitze des TecDAX, nachdem der Titel bereits am Vortag um mehr als 10 Prozent gestiegen war. Als Stütze des Marktes erweisen sich heute Morgen Papiere des Indexschwergewichts BB Biotech, die sich um 1 Prozent nach vorne schieben können.
Auf der Verliererseite indes finden sich Anteilsscheine von QSC und Pfeiffer Vacuum, die jeweils mehr als 2 Prozent verlieren. Auch bei IDS Scheer prägen rote Vorzeichen das Bild, der Titel verliert mehr als 1,5 Prozent. Als schwere Belastung für den Index erweisen sich die beiden Indexschwergewichte QIAGEN sowie T-Online, die ebenfalls deutlicher an Boden verlieren.
Die AUGUSTA Technologie AG (ISIN DE000A0D6612/ WKN A0D661) meldete heute, dass sich die operative Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres besser als im um die entkonsolidierte Data Display AG bereinigten Vorjahreszeitraum dargestellt hat. Der Konzernumsatz konnte im Vergleich zum bereinigten Vorjahreszeitraum (143,9 Mio. Euro) leicht auf 150,0 Mio. Euro gesteigert werden. Auf unbereinigter Basis lag der Umsatz in den ersten neun Monaten 2004 bei 173,9 Mio. Euro. Das Segmentergebnis der drei Geschäftsfelder in Summe erhöhte sich von 1,1 Mio. Euro (bereinigt) bzw. 2,5 Mio. Euro (unbereinigt) auf 15,2 Mio. Euro. Der Cash-Flow aus der operativen Geschäftstätigkeit belief sich auf -4,8 Mio. Euro (Vorjahr: -4,3 Mio. Euro). Das EBITDA betrug zum 30. September 10,3 Mio. Euro (Vorjahr: -8,2 Mio. Euro), das EBIT 1,5 Mio. Euro (Vorjahr: -12,2 Mio. Euro). Es wurde ein Periodenfehlbetrag in Höhe von 4,3 Mio. Euro und ein Verlust je Aktie von 0,71 Euro ausgewiesen, nach einem Minus von 18,9 Mio. Euro bzw. einem Verlust je Aktie von 15,84 Euro im Vorjahr. Nach Anteilen Dritter verbuchte AUGUSTA ein Periodenergebnis von -3,9 Mio. Euro. Der Auftragseingang in der Gruppe konnte im Vergleich zum bereinigten Vorjahreszeitraum verbessert werden. Er lag zum 30.09.2005 bei 142,0 Mio. Euro (Vorjahr bereinigt: 140,1 Mio. Euro; Vorjahr: 164,7 Mio. Euro). Der Auftragsbestand betrug 71,8 Mio. Euro (Vorjahr: 75,2 Mio. Euro). Die Nettoverschuldung betrug zuletzt 68,8 Mio. Euro.
Die FORTEC Elektronik AG (ISIN DE0005774103/ WKN 577410) meldete heute, dass sie im ersten Quartal (01.07.-30.09.2005) des laufenden Geschäftsjahres Umsatz und Ergebnis steigern konnte. Demnach erhöhte sich der Auftragseingang um 20 Prozent auf 9,3 Mio. Euro. Der Umsatz konnte von 7,6 Mio. Euro im Vorjahr auf 8,3 Mio. Euro zulegen. Das Betriebsergebnis (EBIT) entwickelte sich parallel dazu. Der Periodenüberschuss verbesserte sich von 403.000 Euro auf 438.000 Euro. Für das zweite Quartal geht das Unternehmen von einigen größeren Aufträgen und damit verbunden von einem sprunghaften Anstieg des Auftragseingangs um mindestens 40 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal aus. Man rechnet unverändert damit, eine Umsatzsteigerung von 35 Mio. Euro auf 42 Mio. Euro im laufenden Geschäftsjahr erreichen zu können. Das deutlich gestiegene Ergebnis des Geschäftsjahres 2004/05 und der bisherige weiterhin positive Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2005/06 haben Vorstand und Aufsichtsrat veranlasst, der Hauptversammlung am 15. Dezember 2005 eine um 15 Cent erhöhte Dividende von 0,90 Euro pro Aktie vorzuschlagen. Ebenfalls wird der Hauptversammlung ein Aktien-Split von 1:3 zur Abstimmung vorgelegt.