06.06.2008 18:02
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TecDAX Schluss: Äußerst schwacher Wochenausklang, negative US-Vorgaben belasten

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Nach einem positiven Auftakt ist der TecDAX am Nachmittag mit der Veröffentlichung wichtiger US-Arbeitsmarktdaten, denen zufolge sich die Arbeitsmarktsituation in den USA im Mai deutlich verschlechtert hat, in die Verlustzone gerutscht. Weitere Belastungsfaktoren waren die überaus schwachen Vorgaben der Wall Street sowie der kräftige Ölpreisanstieg. Der TecDAX schloss daraufhin mit 1,77 Prozent im Minus bei 850,65 Punkten.

Versatel avancierten mit einem satten Aufschlag von 8,2 Prozent zum Indexspitzenreiter. Dahinter folgten IDS Scheer mit einem 6,4-prozentigen Zuwachs. Grüne Vorzeichen prägten das Bild zudem bei MorphoSys, EPCOS und ersol.

REpower knickten am Indexende um 6,3 Prozent ein. Zuvor wurde bekannt, dass der französische Atomkonzern AREVA seine 30-prozentige Beteiligung an REpower an den indischen Großaktionär SUZLON verkauft hat. Der Übernahmekampf um den Windenergiekonzern ist damit beendet. Massiver Abgabedruck herrschte außerdem bei Bechtle, Rofin-Sinar und QSC.

Schlusskurse (17:36 Uhr):

TecDAX: 850,65 (-1,77 Prozent)

Tagesgewinner: Versatel, IDS Scheer, MorphoSys

Tagesverlierer: REpower, Bechtle, Rofin-Sinar

Unternehmensnachrichten:

Der französische Atomkonzern AREVA CI S.A. (ISIN FR0004275832/ WKN 890173) hat seine 30-prozentige Beteiligung an dem Windenergiekonzern REpower Systems AG (ISIN DE0006177033/ WKN 617703) an den indischen Großaktionär SUZLON Energy Ltd. verkauft. Wie AREVA am Donnerstagabend erklärte, bringt der Verkauf mehr als 350 Mio. Euro ein. Zuvor hatte es einen Bieterkampf um REpower zwischen AREVA und SUZLON gegeben. Zuletzt hatte SUZLON 150 Euro je REpower-Aktie geboten.

Die WILEX AG (ISIN DE0006614720/ WKN 661472) hat mit Ion Beam Applications S.A. (IBA) (ISIN BE0003766806/ WKN 914998) eine Lizenzvereinbarung für die weltweite Vermarktung, den Vertrieb und Verkauf ihres diagnostischen Produktkandidaten REDECTANE (CA9-SCAN) unterzeichnet. Wie das biopharmazeutische Unternehmen heute verkündete, erhält IBA die für die Herstellung und Vermarktung des Produkts erforderlichen exklusiven weltweiten Rechte und Lizenzen. Während WILEX den Antikörper herstellen und für die klinische Entwicklung zuständig sein wird, übernimmt IBA die Verantwortung für die Herstellung durch Antikörpermarkierung und insbesondere für den Vertrieb, den Verkauf und die Vermarktung. Im Gegenzug erhält WILEX eine Vorauszahlung, Meilensteinzahlungen sowie Sachleistungen. (06.06.2008/ac/n/m)


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