08.05.2008 08:06
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Tognum legt bei Umsatz und Überschuss zu - EBIT stagniert wegen Dollarkurs

        FRIEDRICHSHAFEN (dpa-AFX) - Der Dieselmotorenbauer Tognum  hat im ersten Quartal weiter von der hohen Nachfrage nach Dieselmotoren profitiert und bei Umsatz und Überschuss zugelegt. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) stagnierte wegen des schwachen Dollarkurses dagegen bei 100 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Friedrichshafen mitteilte. Von dpa-AFX befragte Analysten hatten mit einem leichten Anstieg auf 103,5 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz legte um 9 Prozent auf 727 Millionen Euro zu. Hier hatten die Analysten mit 736 Millionen Euro gerechnet.

    Der um Sondereffekte und Kaufpreisabschreibungen bereinigte Überschuss legte dagegen um 21 Prozent auf 58 Millionen Euro zu (Prognose: 60). Einschließlich aller Sondereffekte lag er sogar bei 63 Millionen Euro, nach 37 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Grund für den Anstieg sei die Steuerquote und ein geringerer Zinsaufwand wegen der gesunkenen Verschuldung. Die Senkung der US-Zinsen belastetet das Finanzergebnis nach Angaben des Unternehmens dagegen mit einem negativen Bewertungseffekt in Höhe von 9 Millionen Euro.

    Besser als von den Analysten erwartet entwickelte sich der Auftragseingang, der um 7 Prozent auf 815 Millionen Euro zulegte. Damit wurde ein Fünftel mehr Aufträge eingeholt als abgearbeitet. "Wir kommen auf unserem Wachstumskurs weiterhin hervorragend voran", sagte Vorstandschef Volker Heuer. "Unser Auftragseingang war in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2008 so hoch wie in keinem Quartal zuvor." Auch die Verschuldung habe Ende März weiter abgebaut werden können. "Die Vorzeichen für das Gesamtjahr stehen weiter für eine hohe Profitabilität.“/fj/wiz

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