| Kurse + Charts + Realtime | News + Analysen | Fundamental | Unternehmen | zugeh. Wertpapiere | Einfügen in | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kurs + Chart | Chart (groß) | News + Adhoc | Bilanz | Termine | Zertifikate | Depot |
| Times + Sales | Analysechart (Java) | Analysen | GuV | Profil | Optionsscheine | Watchlist |
| Börsenplätze | Chartvergleich | Research Statis. | Vergleich | Insidertrades | Knock-outs | myfinanzen |
| Orderbuch | Stuttgart Realtime | RSS Feed | im Forum | Fonds | ||
| Historisch | Realtime Push | Ausblick | IR-Daten | |||
UPDATE2: Finanzkrise zwingt Commerzbank zum Zurückrudern
DOW JONES NEWSWIRES
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Commerzbank hat wegen der anhaltenden Finanzkrise ihre Prognose für 2008 zurückgenommen. "Es dürfte aus heutiger Sicht sehr schwer werden, das gute Ergebnis des Vorjahres wieder zu erreichen", sagte Vorstandssprecher Klaus-Peter Müller. Bislang hatte er sich noch sehr zuversichtlich gezeigt, das Ergebnis vom Vorjahr zu erreichen oder gar zu übertreffen.Die Folgen der Finanzkrise bekam die Commerzbank im ersten Quartal deutlich zu spüren: Der Gewinn schrumpfte auf mehr als die Hälfte. Zudem musste die im DAX notierte Bank weitere Wertkorrekturen im Zusammenhang mit der internationalen Finanzkrise in Höhe von insgesamt 244 Mio Euro - davon 179 Mio Euro im Finanzanlagenergebnis und 65 Mio Euro im Handelsergebnis - verbuchen. Hiervon unbeeindruckt ging es für die Aktie nach oben: zuletzt um knapp 2%.
Auch wenn die Zahlen schwach ausfielen, so seien sie immer noch besser als von Analysten erwartet, erklärte ein Börsianer. "Zudem blickt die Börse nach vorne und da scheint die Commerzbank voranzukommen." Ein starkes Mittelstands- und Osteuropageschäft würde überzeugen. Die Commerzbank zeige, dass sie in Osteuropa gut aufgestellt sei und die Wachstumschancen dort wahrnehme, lobte Analyst Heino Ruland von FrankfurtFinanz.
Hoffnung gibt auch der Start in das zweite Quartal. Der April habe gezeigt, dass sich die Lage an den Kapitalmärkten normalisieren könnte, sagte Finanzvorstand Eric Strutz bei einer Telefonkonferenz. Im März habe es zwar Verwerfungen gegeben, "eine Systemkrise sehen wir aber nicht."
Dennoch will sich die Commerzbank weiter nicht für die Zukunft festlegen. Wann die zweitgrößte deutsche Bank eine konkrete Prognose veröffentlichen wird, wollte Strutz noch nicht beantworten. Dafür gebe es noch zu viele Fragezeichen über die weitere Entwicklung an den Finanzmärkten. Weitere RMBS-Abschreibungen schloss er wegen dieser Unsicherheit nicht aus.
Insgesamt machte die Subprime-Krise der Commerzbank im ersten Quartal etwas weniger zu schaffen als von Analysten befürchtet. Vor allem das Handelsergebnis lag zwar mit 173 (301) Mio EUR deutlich unter dem Vorjahresniveau, aber von Dow Jones befragte Analysten hatten mit einem noch stärkeren Rückgang auf 93 Mio EUR gerechnet.
Das Ergebnis nach Steuern im ersten Quartal hat sich wegen der Subprime-Krise und Sonderbelastungen wie erwartet mehr als halbiert. Der Konzernüberschuss sank auf 280 (609) Mio EUR. Analysten hatten mit einem Rückgang in dieser Größenordnung gerechnet.
Der Rückgang des Gewinns vor Steuern auf 410 (908) Mio EUR fiel ebenfalls deutlich aus; wenn auch die Commerzbank hier etwas besser abschnitt als von Dow Jones befragte Analysten erwartet. Dagegen blieb der Zinsüberschuss mit 1,02 (1,045) Mrd EUR vergleichsweise stabil. Der Provisionsüberschuss sank auf 732 (847) Mio EUR. Die Eigenkapitalrendite auf den Konzernüberschuss erreichte 8,4% (19,7%).
Die Eigenkapitalrendite soll mittelfristig mehr als 15% betragen. Auch künftig werde die Bank konsequent an ihrem profitablen Wachstumskurs festhalten, kündigte Vorstandssprecher Müller an. "Die Commerzbank ist mit einem starken, kundenbasierten Geschäftsmodell sowie dem robusten Kern ihres heimischen Geschäfts gut positioniert. In diesen starken Geschäftsfeldern wollen wir weiter wachsen und unsere Position ausbauen."
Inwieweit die Commerzbank beim Thema Zukäufe vorangekommen sei, wollte Finanzvorstand Strutz bei der Telefonkonferenz nicht beantworten. Es gebe zu viele Spekulationen am Markt über die verschiedenen Konstellationen, die er nicht kommentieren wolle.
In Bereichen wie Corporates & Markets, in Teilen des Immobiliengeschäfts, aber vor allem aber in Public Finance und Treasury will die Commerzbank das Risiko weiter reduzieren. Wegen der großen Verunsicherung der Investoren erwartet Vorstandssprecher Müller an den ABS-Märkten keine wesentliche Erholung.
Die Impairments der Commerzbank sollen 2008 aber die Gesamtsumme des Jahres 2007 von 636 Mio Euro nicht überschreiten. Zuvor hatte die Commerzbank gesagt, die Abschreibungen 2008 würden signifikant niedriger sein als im Vorjahr.
Webseite: http://www.commerzbank.de
-Von Madeleine Winkler, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 115, madeleine.winkler@dowjones.com DJG/maw/mim (END) Dow Jones Newswires
May 07, 2008 07:28 ET (11:28 GMT)
Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.- - 07 28 AM EDT 05-07-08
| 16.05.2008 | Commerzbank strong buy | SEB AG | |
| 09.05.2008 | Commerzbank Downgrade | Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) | |
| 08.05.2008 | Commerzbank overweight | Lehman Brothers Inc. | |
| 08.05.2008 | Commerzbank hold | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 08.05.2008 | Commerzbank buy | Citigroup Corp. |
Aktien in diesem Artikel
| Commerzbank | 22,7 | -3,4% |
Top-Rankings
![]() | Die 30 bestbezahlten US-CEOs klicken Sie hier |
Die 30 weltgrößten Unternehmen klicken Sie hier |















