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UPDATE: Telekom sieht das Geschäft der Zukunft im Ausland
FRANKFURT (AP)--Die Deutsche Telekom sieht das Geschäft der Zukunft vor allem im Ausland. "Wir wachsen im Ausland organisch und durch Zukäufe, während wir im deutschen Festnetzgeschäft regulierungsbedingt und politisch gewollt traditionelle Telefonanschlüsse und damit Marktanteile verlieren", sagte Obermann der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".
Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz werde weiter steigen, bekräftigte er. Im abgelaufenen Jahr hatte die Deutsche Telekom erstmals mehr Geld im Ausland eingenommen als auf dem Heimatmarkt. Dieser Trend werde sich fortsetzen: "Ob wir dann in ein paar Jahren bei zwei Dritteln oder sogar mehr sind, wird sich zeigen", erklärte Obermann.
Weiterhin halte die Telekom nach Übernahmeobjekten Ausschau: "Das gilt für Regionen, wo wir bereits aktiv sind, aber auch für andere Märkte." Auf die Frage, ob die Bonner den drittgrößten amerikanischen Mobilfunkanbieter Sprint Nextel übernehmen wollten, sagte Obermann: "Es ist unsere generelle Politik, solche Marktgerüchte nicht zu kommentieren. Das wäre unverantwortlich." Im Moment verhandele die Telekom über eine Übernahme in Griechenland: "Bei Erfolg kämen auf einen Schlag fünf Märkte in Südosteuropa hinzu."
Obermann widersprach Vermutungen, wonach die Telekom vom Großaktionär Bund zu Auslandszukäufen gedrängt wird. "Ich fühle mich unterstützt von unserem Großaktionär, sowohl bei den Reformen im Inland als auch bei den Expansionsschritten im Ausland. Wir werden in keiner Weise unter Druck gesetzt", erklärte er.
Als Erfolg wertete der Telekom-CEO die exklusive Vermarktung des i-Phones von Apple in Deutschland: "Unsere Hoffnung hat sich erfüllt. Wir haben mehr als 100.000 Geräte in Deutschland abgesetzt."
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DJG/cbr (END) Dow Jones Newswires
May 12, 2008 06:46 ET (10:46 GMT)
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