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UPDATE: US-Automobilmarkt bricht im März weiter ein
So verkaufte die Tochter der Wolfsburger Volkswagen AG, Volkswagen of America, vor allem dank des beliebten Jetta und Käfer-Nachfolgers New Beetle mit 19.587 Fahrzeugen 12,9% mehr als im Vorjahresmonat. Damit war der März der beste Verkaufsmonat seit August vergangenen Jahres.
Dagegen bekam die Volkswagen-Tochter Audi AG die zunehmende Abneigung der US-Bürger gegen spritfressende Wagen zu spüren. Zwar überzeugte der A4 gut ein Viertel mehr Kunden als im Vorjahresmonat. Der Zuwachs konnte den Einbruch bei dem Geländewagen Q7 von einem Drittel jedoch nicht ganz wettmachen. Audi verkaufte mit 7.987 Automobilen 0,4% weniger als im März 2007.
Auch die Daimler-Tochter Mercedes-Benz USA und die BMW Group verzeichneten einen Absatzrückgang. Während sich der smart nach der Markteinführung in den USA im März 1.734 Mal verkaufte, büßte die Marke mit dem Stern im Vergleich zum Vorjahresmonat 3,7% auf 20.808 verkaufte Wagen ein. Die Konkurrentin aus München setzte im vergangenen Monat 27.404 Fahrzeuge ab. Dabei war das Minus von 5,4% vor allem der schwindenden Beliebtheit der Marke BMW geschuldet, deren Verkäufe um 8,7% auf 23.115 Einheiten einbrachen, während die Marke Mini ein Plus von 17,3% auf jetzt 4.289 Fahrzeuge verzeichnete.
Den stärksten Verlust musste der Sportwagenhersteller Porsche Cars North America hinnehmen. Der Einbruch von 24% verglichen mit dem Rekordmärz 2007 war wegen des Modellwechsels bei dem Geländewagen Cayenne in den USA und Kanada jedoch erwartet worden.
Während die deutschen Automobilhersteller für das laufende Jahr in den USA ehrgeizige Absatzziele verfolgen, haben die großen drei US-Hersteller in Detroit derartige Ambitionen längst begraben. Unisono rechnen GM, Chrysler und Ford, die zu lange den Trend weg von spritfressenden Geländewagen und Pick-Ups verschlafen haben, mit einem Einbruch in diesem Jahr.
GM verkaufte im März 282.732 Fahrzeuge - ein Minus von 19,2% zum Vorjahresmonat. Ford überzeugte mit 227.143 Neuwagenverkäufen 14,3% weniger Kunden. Bei der ehemaligen Daimler-Tochter Chrysler brachen die Verkäufe im März unbereinigt um 19,1% auf 166.386 Fahrzeuge ein. Der März hatte in diesem Jahr durch das frühe Osterfest zwei Verkaufstage weniger als im Vorjahr.
Selbst Toyota, die den US-Automobilherstellern auf ihrem Heimatmarkt zuletzt deutliche Marktanteile abgetrotzt hatte und sich mit GM ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel des weltgrößten Automobilherstellers nach Verkaufszahlen liefert, büßte im März bereinigt 3,4% auf 217.730 verkaufte Fahrzeuge ein. Unbereinigt ergab sich gar ein Minus von 10,3%.
Experten halten damit die Talsohle für noch nicht erreicht. Mit dem zweiten Quartal könnte der Branche sogar das schwierigste noch bevorstehen, sagte Ford-Marketingvorstand Jim Farley. Damit könnte 2008 das schwächste Jahr seit einem Jahrzehnt für den weltgrößten Automobilmarkt werden, und das erste Quartal gab wenig Anlass zur Hoffnung auf eine schnelle Trendumkehr. So hatte zuletzt die Marktforscher von J.D. Power & Associates ihre Prognosen von 15,7 Mio auf 14,95 Mio Fahrzeuge in diesem Jahr gesenkt.
Webseiten: http://www.audi.de http://www.bmwgroup.com http://www.chrysler.com http://www.ford.com http://www.gm.com http://www.toyota.com http://www.porsche.com http://www.volkswagenag.com - Von Katharina Becker, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 112, katharina.becker@dowjones.com DJG/kat/nas (END) Dow Jones NewswiresApril 02, 2008 02:42 ET (06:42 GMT)
Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.- - 02 42 AM EDT 04-02-08
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Aktien in diesem Artikel
| Daimler | 52,0 | +0,3% | |
| Bayerische Motoren Werke | 36,9 | +0,5% | |
| Volkswagen vz | 102,9 | +0,0% | |
| AUDI | 568,0 | -0,2% | |
| Porsche Automobil | 133,5 | +2,2% | |
| Toyota Motor | % | ||
| Ford Motor | 5,2 | -1,9% | |
| General Motors | 13,3 | -3,4% |
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