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UPDATE: adidas übertrifft im 1. Quartal die Erwartungen
DOW JONES NEWSWIRES
HERZOGENAURACH (Dow Jones)--Der Sportartikelhersteller adidas hat im ersten Quartal 2008 dank der Wachstumsträger der Marke adidas und TaylorMade-adidas Golf und im Vorfeld der anstehenden Fußball-EM die Erwartungen übertroffen. Zudem hat der fränkische Konzern seine Profitabilität deutlich erhöht. Die operative Marge kletterte um 1,7 Prozentpunkte auf 10,8%.Die Zielvorgaben für das laufende Jahr, mit den wichtigen Sportereignissen UEFA Euro 2008 und den Olympischen Sommerspielen, bekräftigte die adidas AG. Die adidas-Aktie steigt am Dienstagmorgen zu Handelsbeginn um 3% auf 41,62 EUR.
"Wir sind glänzend in das Jahr 2008 gestartet", sagte der Vorstandsvorsitzende Herbert Hainer am Dienstagmorgen. Der Konzernumsatz in Euro kletterte um 3% auf 2,621 Mrd EUR. Währungsbereinigt wies adidas ein Umsatzwachstum von 10% aus. Das Ergebnis nach Anteilen Dritter erhöhte sich um 32% auf 169 Mio EUR.
Verantwortlich für diese Entwicklung waren laut adidas die Erhöhung der operativen Marge und ein Rückgang der Nettofinanzaufwendungen. Darüber hinaus trug die Steuerquote des Konzerns, die im ersten Quartal um 0,4 Prozentpunkte auf 32% zurückging, zu dieser Entwicklung bei.
Das Betriebsergebnis der adidas AG stieg in den ersten drei Monaten um 23% auf 282 Mio EUR. Analysten hatten bei dem Konzern mit Sitz in Herzogenaurach einen Umsatz von 2,615 Mrd EUR, ein Ergebnis nach Anteilen Dritter von 156 Mio EUR und ein Betriebsergebnis von 264 Mio EUR erwartet. Ein Beobachter bezeichnete die Ergebnisse als "exzellent".
Nach Regionen lief das Geschäft der adidas AG besonders gut in Asien und Lateinamerika. Der Umsatz des Konzerns in Asien stieg vor allem durch das Wachstum in China und Korea währungsbereinigt um 25%. In Lateinamerika legte der Umsatz währungsbereinigt mit Zuwächsen in allen wichtigen Märkten der Region um 18% zu. In Europa wuchs der Konzernumsatz im ersten Quartal aufgrund des Wachstums in den Schwellenländern der Region währungsbereinigt um 12%.
Einen Umsatzrückgang verbuchte der Konzern unterdessen in Nordamerika. In der Region verringerte sich der Konzernumsatz währungsbereinigt um 7%, infolge der niedrigeren adidas- und Reebok-Umsätze in den USA und Kanada. Analysten hatten im Vorfeld der Zahlen mit einem Rückgang in Nordamerika gerechnet.
Die Segmente adidas und TaylorMade-adidas Golf waren im ersten Quartal die Hauptmotoren des Umsatzwachstums für den Konzern. Der Umsatz im adidas Segment stieg dank einer positiven Entwicklung bei den Performance-Produkten in fast allen Kategorien.
Einen Umsatzrückgang berichtete adidas unterdessen im Segment Reebok. Währungsbereinigt fiel der Erlös um 6% und in Euro lag der Umsatzrückgang bei 13%. Hier verwies adidas zur Begründung auf die "Maßnahmen zur Neupositionierung von Reebok in den USA und Großbritannien".
Die Auftragsbestände der Marke adidas lagen zum Ende des ersten Quartals 2008 währungsbereinigt um 13% über dem Vorjahr. Diese Erhöhung sei durch die Stärke von adidas in allen wichtigen Kategorien unterstützt worden, teilte das Unternehmen weiter mit. In Euro kletterten die Auftragsbestände von adidas um 5%. Die Auftragsbestände bei Schuhen legten währungsbereinigt um 14% zu (plus 6% in Euro).
Zweistellige Zuwächse sowohl in Asien als auch in Europa hätten einen Rückgang in Nordamerika mehr als ausgeglichen, hieß es weiter. Bei Bekleidung stiegen die Auftragsbestände währungsbereinigt um 13% (plus 5% in Euro). adidas begründete diese Entwicklung mit "kräftige zweistellige Zuwächse" in Asien und Europa. Die Auftragsbestände bei Sportzubehör legten vor allem aufgrund von Zuwächsen in der Kategorie Fußball zu.
Die Auftragsbestände der Marke Reebok lagen zum Ende des ersten Quartals währungsbereinigt um 13% unter dem Vorjahresniveau. In Euro entspricht dies einem Rückgang um 22%. Ein Rückgang bei den Auftragseingängen sei bei Reebok erwartet worden, sagte ein Börsenhändler in Frankfurt. Die Reebok-Auftragsbestände im Bereich Schuhe gingen währungsneutral um 22% zurück. In Euro fielen sie sogar um 29%.
Der Konzern geht davon aus, dass sich die Reebok Auftragsbestände im Jahresverlauf aufgrund einer "verbesserten Produktpalette sowie der Einführung der Your Move Markenkampagne verbessern werden". Auf Konzernebene rechnet adidas für 2008 unverändert mit einem währungsbereinigtem Umsatzwachstum im "hohen einstelligen Bereich". Die Rohertragsmarge soll bei 47,5% bis 48% liegen. Bei der operativen Marge stellt das Unternehmen mit Sitz in Herzogenaurach unverändert "mindestens 9,5%" in Aussicht. Der Gewinn nach Anteilen Dritter soll um "mindestens 15%" wachsen.
Webseite: http://www.www.adidas.com-Von Christine Benders-Rüger, Dow Jones Newswires, +49 (0) 69 29 725 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/cbr/mim (END) Dow Jones Newswires
May 06, 2008 03:24 ET (07:24 GMT)
Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.- - 03 24 AM EDT 05-06-08
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