US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe übersteigen Erwartungen
Washington (aktiencheck.de AG) - Die Arbeitsmarktsituation in den USA hat sich in der Woche zum 19. Juli 2008 deutlich verschlechtert. Dies gab das US-Arbeitsministerium am Donnerstag bekannt.
So kletterte die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 34.000 auf 406.000, während Volkswirte im Vorfeld nur einen Zuwachs auf 380.000 prognostiziert hatten. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert von 366.000 auf 372.000 nach oben korrigiert.
Der gleitende Vier-Wochen-Durchschnitt erhöhte sich um 4.500 auf 382.500 Erstanträge für Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung. Dieser Wert ist weniger schwankungsanfällig und daher aussagefähiger.
Eine Zahl von etwa 400.000 Erstanträgen gilt allgemein als Signal für einen stagnierenden Arbeitsmarkt. Ab einem Wert von unter 350.000 erwarten Experten einen Rückgang der Arbeitslosenzahl. (24.07.2008/ac/n/m)
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