14.05.2008 10:03
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VW-Betriebsrat unterstützt Management-Pläne für US-Motorenwerk

   WOLFSBURG (Dow Jones)--Die Arbeitnehmervertreter der Volkswagen AG haben sich hinter die Pläne des Managements gestellt, neben der geplanten Fahrzeugproduktion in den USA auch ein neues Motoren- und Getriebewerk aufzubauen. "Bei einer Produktion von 250.000 bis 300.000 Fahrzeugen der neuen Modelle im mexikanischen Puebla und in den USA brauchen wir wahrscheinlich auch ein neues Motoren- und Getriebewerk in Nordamerika", sagte der Betriebsratsvorsitzende von Europas größtem Automobilbauer, Bernd Osterloh, vor Journalisten in Wolfsburg.

   Ein neues Werk in den USA soll die Wolfsburger vor den Risiken eines schwachen Dollars schützen und helfen, auf dem weltgrößten Absatzmarkt aus den roten Zahlen zu kommen.

   "Um die geplanten Kostenvorteile zu erreichen, brauchen wir eine lokalisierte Zulieferung", sagte Osterloh. Das potenzielle Einkaufsvolumen in Nordamerika bezifferte Osterloh auf "mindestens 2 Mrd bis 3 Mrd EUR".

   Mit einer Entscheidung über den Standort des neuen US-Werkes rechnet der Betriebsratsvorsitzende bis Ende Juli. Schon 2010 sollen die ersten Fahrzeuge von den Bändern rollen. Im Gespräch sind die Standorte Michigan, Tennessee und Alabama. Langfristig will Volkswagen eine Million Fahrzeuge in Nordamerika produzieren.

   Der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen-Tochter Audi AG, Rupert Stadler, hatte vor rund einem Monat bestätigt, dass Audi in den USA nicht nur Fahrzeuge herstellen will, um von den Schwankungen der US-Währung unabhängiger zu werden, sondern auch erwägt, Motoren und Getriebe vor Ort zu fertigen. Wegen der erforderlichen Stückzahlen setzten die Ingolstädter dabei auf den Mutterkonzern.

Webseite: http://www.volkswagenag.de

- Von Katharina Becker, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 112, katharina.becker@dowjones.com

DJG/kat/jhe

(END) Dow Jones Newswires

   May 14, 2008 04:00 ET (08:00 GMT)

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