13.05.2008 07:48
Drucken |

Schrift:

Versatel rutscht tiefer in die Verlustzone als erwartet

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Telekomanbieter Versatel ist im ersten Quartal tiefer in die Verlustzone gerutscht als erwartet. Der Verlust habe sich von 7,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 26,5 Millionen Euro ausgeweitet, teilte Versatel am Dienstag in Düsseldorf mit. Die von dpa-AFX befragten Analysten hatten im Durchschnitt lediglich mit einem Fehlbetrag von 12,9 Millionen Euro gerechnet. Auch das bereinigte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) sank von 54,1 auf 47,3 Millionen Euro (Prognose 50,4 Mio Euro). Der Umsatz stieg dagegen von 174,3 auf 185,2 Millionen Euro (Prognose 184,1 Mio Euro). Die Gesamtjahresprognose bestätigte das Unternehmen.

Von Januar bis März kamen 30.100 neue DSL-Kunden zu Versatel nach 40.200 im Vorjahreszeitraum (Prognose 29.000). Damit stieg die Gesamtzahl von 502.900 auf 666.000. Bis zum Ende des Jahres will Versatel weiterhin 100.000 bis 120.000 neue Kunden an sich binden, einen Umsatz von 730 bis 740 Millionen Euro erzielen sowie ein bereinigtes EBITDA von mindestens 200 Millionen Euro erreichen. Durch die "stärker Cashflow-orientierte Unternehmensführung" erreiche das Unternehmen "die finanzielle Stärke und Flexibilität, um zukünftige Konsolidierungsaktivit äten durchzuführen", hieß es./das/wiz

Aktien in diesem Artikel

Versatel 12,8 +0,2%
Wen würden Sie zum nächsten US-Präsidenten wählen?
John McCain
Barack Obama
Keinen von beiden




Wie bewerten Sie diese Seite?   sehr gut        schlecht
 

Anzeige

Anzeige