GE Healthcare veröffentlichte heute die Ergebnisse von drei
wirtschaftlich orientierten Gesundheitsmodellen, mit denen ermittelt
werden sollte, ob die dem Gesundheitswesen entstehenden Kosten der
Durchführung von Biomarkertests bei Patienten mit Brustkrebs,
metastatischem Brustkrebs und Nierenzellkarzinom, die die
Therapieauswahl erleichtern sollen, potenziell ausgeglichen werden
können und gegebenenfalls in welchem Umfang. Die Studienergebnisse
wurden auf dem 15. europäischen Kongress der International Society for
Pharmacoeconomics and Outcomes Research (ISPOR) in Berlin vorgelegt.
In zwei der präsentierten Studien zeigten die Daten, dass
Bildgebungstests für angiogenese-spezifische Biomarker die
Behandlungskosten durch Früherkennung des Ansprechens auf die Therapie
und Früherkennung einer rapiden Krankheitsprogression verringern
könnten. Insbesondere:
-
In einem Modell mit 100 britischen Patientinnen mit metastatischem
Brustkrebs wurden im Rahmen einer Studie Untergruppen identifiziert,
bei denen derartige Anti-Angiogenesetherapien wertvoll sein könnten.
Dazu wurden die mit der Einführung eines angiogenese-spezifischen
Biomarker-Bildgebungstests (A-IT) verbundenen Kosten ausgewertet und
den Kosten der fortgesetzten Einnahme bzw. des Absetzens von
Anti-Angiogenesemitteln (AA) auf der Basis eines positiven bzw.
negativen frühzeitigen Ansprechergebnisses gegenübergestellt. Pro
Patientin wurden Kosteneinsparungen von 4.561 britischen Pfund
erzielt, wenn A-IT zur Ermittlung des Ansprechens auf die Therapie
eingesetzt wurde.1 Der größte Teil der Einsparungen stammte
aus den reduzierten Therapiebeschaffungskosten für diejenigen
Patientinnen, denen diese spezifische Therapie letzten Endes keinen
Nutzen brachte.
-
Im Rahmen einer zweiten Modellstudie mit 100 britischen Patienten mit
metastatischem Nierenzellkarzinom wurden die wirtschaftlichen
Auswirkungen des Einsatzes eines angiogenese-spezifischen
Bildgebungsbiomarkers (AI) ausgewertet, der zur Identifizierung der
Krankheitsprogression im Vergleich zur RECIST-Überwachung bei mit
Sunitinib behandelten Patienten herangezogen wurde. Den
Studienergebnissen zufolge resultierte die Nutzung des Biomarkers in
einer Kosteneinsparung von 683 britischen Pfund pro Patient.2
In diesem Modell spiegelten die Kosteneinsparungen die freigesetzten
Ressourcen wider, die für die Bezahlung des AI-Biomarkers verwendet
werden können.
Darüber hinaus wurden in einer dritten Studie die potenziellen
Auswirkungen eines gezielteren Einsatzes von Taxan-Therapien bei
Brustkrebs im Frühstadium untersucht. Zu diesem Zweck wurden die
potenziellen Kostenauswirkungen eines prädiktiven Tests für das
Ansprechen auf Taxan abgeschätzt. In einer Kohorte von 100 britischen
Patientinnen führte die Anwendung eines In-vitro-Biomarkers, mit dem
sich das Ansprechen der Patientin auf die Therapie voraussagen ließ, zu
durchschnittlichen Kosteneinsparungen (gemessen nach Behandlungskosten
und den mit therapiebedingten nachteiligen Ereignissen verbundenen
Kosten) in Höhe von 1.398 britischen Pfund pro Patientin.3
"Wir erkennen hier, dass die frühzeitige wirtschaftliche Auswertung
potenzieller biomarkerorientierter Behandlungspfade wertvolle vorläufige
Informationen für Entwickler, Kliniker und Zahlungsträger bereitstellen
kann", vermerkte Ger Brophy, Head of New Product Development, GE
Healthcare Medical Diagnostics. "Eine langfristige Therapie setzt die
Patienten, die darauf nicht ansprechen, potenziellen Risiken aus, ohne
ihnen einen klinischen Nutzen zu verschaffen. Dies führt zu einem
fehlgeleiteten Einsatz von Gesundheitsressourcen, die anderswo gebraucht
werden könnten. Unsere neuen Diagnostikverfahren müssen hier eine Rolle
spielen und nicht nur die Qualität der Gesundheitsversorgung erhöhen,
sondern auch gute Versorgung effizienter machen. Zwar müssen diese Tests
klinisch noch weiterentwickelt werden, aber diese Modelle zeigen in der
Zusammenschau, dass die Nutzung derartiger Tests potenziell einerseits
die Behandlungskosten und andererseits auch die mit therapiebedingten
nachteiligen Ereignissen verbundenen Kosten reduzieren könnte."
Über GE Healthcare
GE Healthcare liefert medizintechnische Lösungen und Dienstleistungen,
die einen wichtigen Beitrag zur modernen Patientenversorgung leisten.
Das Unternehmen verfügt über umfassendes Know-how in den Bereichen
medizinische Bildgebung, Informationstechnologie, medizinische
Diagnostik, Patientenmonitoring, Arzneimittelforschung und
biopharmazeutische Fertigungstechnologien. Zudem bietet der
Medizintechnikhersteller unterschiedliche Dienstleistungen zur
Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen und unterstützt seine Kunden
dabei, weltweit immer mehr Menschen eine bessere Patientenversorgung zu
niedrigeren Kosten zuteil werden zu lassen. Darüber hinaus kooperiert GE
Healthcare mit führenden Anbietern von Gesundheitsleistungen. Ziel ist
es, einem globalen Kurswechsel zum Durchbruch zu verhelfen, der
notwendig ist, um zukunftsfähige Gesundheitssysteme zu etablieren.
Unsere "healthymagination"-Vision der Zukunft für eine bessere weltweite
Gesundheitsversorgung lädt die Welt dazu ein, GE Healthcare auf diesem
Weg zu begleiten. In diesem Zusammenhang entwickeln wir kontinuierlich
Innovationen, um die Kosten zu reduzieren, den Zugang zu medizinischen
Leistungen zu erleichtern und deren Qualität und Effizienz weltweit zu
verbessern. GE Healthcare hat seinen Hauptsitz in Großbritannien und ist
ein Geschäftsbereich der General Electric Company (NYSE: GE) im Wert von
17 Milliarden US-Dollar. GE Healthcare beschäftigt weltweit mehr als
46.000 Mitarbeiter, die Medizinern und deren Patienten in über 100
Ländern dienen. Weitere Informationen über GE Healthcare erhalten Sie
auf unserer Website unter www.gehealthcare.com.
Unsere aktuellen Mitteilungen erhalten Sie unter http://newsroom.gehealthcare.com.
|
__________________________
|
|
1 Paramore CL, Bodnar C, Knopf KB. Estimating economic
impact of angiogenesis-specific imaging in metastatic breast
cancer. Daten auf dem 15. europäischen ISPOR-Kongress, 3. -7.
November 2012, in Berlin vorgelegt.
2 Gruschkus SK, Bodnar C, Dhamane A, et al. Economic
evaluation of reduced futile 1st line therapy in
metastatic renal cell carcinoma patients using early
angiogenesis-specific imaging. Daten auf dem 15. europäischen
ISPOR-Kongress, 3. -7. November 2012, in Berlin vorgelegt.
3 Brown RE, Bodnar C, Knopf KB. Economic analysis of a
predictive test for taxane response in early breast cancer
patients in the UK. Daten auf dem 15. europäischen ISPOR-Kongress,
3. -7. November 2012, in Berlin vorgelegt.
|
|
|
Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist
die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur
besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im
Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb
Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.
