07.11.2012 09:30
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Von GE Healthcare vorgenommene frühe wirtschaftliche Auswertung unterstreicht potenzielle Vorteile einer biomarkerorientierten Behandlung bei Brustkrebs und Nierenzellkarzinom

GE Healthcare veröffentlichte heute die Ergebnisse von drei wirtschaftlich orientierten Gesundheitsmodellen, mit denen ermittelt werden sollte, ob die dem Gesundheitswesen entstehenden Kosten der Durchführung von Biomarkertests bei Patienten mit Brustkrebs, metastatischem Brustkrebs und Nierenzellkarzinom, die die Therapieauswahl erleichtern sollen, potenziell ausgeglichen werden können und gegebenenfalls in welchem Umfang. Die Studienergebnisse wurden auf dem 15. europäischen Kongress der International Society for Pharmacoeconomics and Outcomes Research (ISPOR) in Berlin vorgelegt.

In zwei der präsentierten Studien zeigten die Daten, dass Bildgebungstests für angiogenese-spezifische Biomarker die Behandlungskosten durch Früherkennung des Ansprechens auf die Therapie und Früherkennung einer rapiden Krankheitsprogression verringern könnten. Insbesondere:

  • In einem Modell mit 100 britischen Patientinnen mit metastatischem Brustkrebs wurden im Rahmen einer Studie Untergruppen identifiziert, bei denen derartige Anti-Angiogenesetherapien wertvoll sein könnten. Dazu wurden die mit der Einführung eines angiogenese-spezifischen Biomarker-Bildgebungstests (A-IT) verbundenen Kosten ausgewertet und den Kosten der fortgesetzten Einnahme bzw. des Absetzens von Anti-Angiogenesemitteln (AA) auf der Basis eines positiven bzw. negativen frühzeitigen Ansprechergebnisses gegenübergestellt. Pro Patientin wurden Kosteneinsparungen von 4.561 britischen Pfund erzielt, wenn A-IT zur Ermittlung des Ansprechens auf die Therapie eingesetzt wurde.1 Der größte Teil der Einsparungen stammte aus den reduzierten Therapiebeschaffungskosten für diejenigen Patientinnen, denen diese spezifische Therapie letzten Endes keinen Nutzen brachte.
  • Im Rahmen einer zweiten Modellstudie mit 100 britischen Patienten mit metastatischem Nierenzellkarzinom wurden die wirtschaftlichen Auswirkungen des Einsatzes eines angiogenese-spezifischen Bildgebungsbiomarkers (AI) ausgewertet, der zur Identifizierung der Krankheitsprogression im Vergleich zur RECIST-Überwachung bei mit Sunitinib behandelten Patienten herangezogen wurde. Den Studienergebnissen zufolge resultierte die Nutzung des Biomarkers in einer Kosteneinsparung von 683 britischen Pfund pro Patient.2 In diesem Modell spiegelten die Kosteneinsparungen die freigesetzten Ressourcen wider, die für die Bezahlung des AI-Biomarkers verwendet werden können.

Darüber hinaus wurden in einer dritten Studie die potenziellen Auswirkungen eines gezielteren Einsatzes von Taxan-Therapien bei Brustkrebs im Frühstadium untersucht. Zu diesem Zweck wurden die potenziellen Kostenauswirkungen eines prädiktiven Tests für das Ansprechen auf Taxan abgeschätzt. In einer Kohorte von 100 britischen Patientinnen führte die Anwendung eines In-vitro-Biomarkers, mit dem sich das Ansprechen der Patientin auf die Therapie voraussagen ließ, zu durchschnittlichen Kosteneinsparungen (gemessen nach Behandlungskosten und den mit therapiebedingten nachteiligen Ereignissen verbundenen Kosten) in Höhe von 1.398 britischen Pfund pro Patientin.3

"Wir erkennen hier, dass die frühzeitige wirtschaftliche Auswertung potenzieller biomarkerorientierter Behandlungspfade wertvolle vorläufige Informationen für Entwickler, Kliniker und Zahlungsträger bereitstellen kann", vermerkte Ger Brophy, Head of New Product Development, GE Healthcare Medical Diagnostics. "Eine langfristige Therapie setzt die Patienten, die darauf nicht ansprechen, potenziellen Risiken aus, ohne ihnen einen klinischen Nutzen zu verschaffen. Dies führt zu einem fehlgeleiteten Einsatz von Gesundheitsressourcen, die anderswo gebraucht werden könnten. Unsere neuen Diagnostikverfahren müssen hier eine Rolle spielen und nicht nur die Qualität der Gesundheitsversorgung erhöhen, sondern auch gute Versorgung effizienter machen. Zwar müssen diese Tests klinisch noch weiterentwickelt werden, aber diese Modelle zeigen in der Zusammenschau, dass die Nutzung derartiger Tests potenziell einerseits die Behandlungskosten und andererseits auch die mit therapiebedingten nachteiligen Ereignissen verbundenen Kosten reduzieren könnte."

Über GE Healthcare

GE Healthcare liefert medizintechnische Lösungen und Dienstleistungen, die einen wichtigen Beitrag zur modernen Patientenversorgung leisten. Das Unternehmen verfügt über umfassendes Know-how in den Bereichen medizinische Bildgebung, Informationstechnologie, medizinische Diagnostik, Patientenmonitoring, Arzneimittelforschung und biopharmazeutische Fertigungstechnologien. Zudem bietet der Medizintechnikhersteller unterschiedliche Dienstleistungen zur Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen und unterstützt seine Kunden dabei, weltweit immer mehr Menschen eine bessere Patientenversorgung zu niedrigeren Kosten zuteil werden zu lassen. Darüber hinaus kooperiert GE Healthcare mit führenden Anbietern von Gesundheitsleistungen. Ziel ist es, einem globalen Kurswechsel zum Durchbruch zu verhelfen, der notwendig ist, um zukunftsfähige Gesundheitssysteme zu etablieren.

Unsere "healthymagination"-Vision der Zukunft für eine bessere weltweite Gesundheitsversorgung lädt die Welt dazu ein, GE Healthcare auf diesem Weg zu begleiten. In diesem Zusammenhang entwickeln wir kontinuierlich Innovationen, um die Kosten zu reduzieren, den Zugang zu medizinischen Leistungen zu erleichtern und deren Qualität und Effizienz weltweit zu verbessern. GE Healthcare hat seinen Hauptsitz in Großbritannien und ist ein Geschäftsbereich der General Electric Company (NYSE: GE) im Wert von 17 Milliarden US-Dollar. GE Healthcare beschäftigt weltweit mehr als 46.000 Mitarbeiter, die Medizinern und deren Patienten in über 100 Ländern dienen. Weitere Informationen über GE Healthcare erhalten Sie auf unserer Website unter www.gehealthcare.com.

Unsere aktuellen Mitteilungen erhalten Sie unter http://newsroom.gehealthcare.com.

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1 Paramore CL, Bodnar C, Knopf KB. Estimating economic impact of angiogenesis-specific imaging in metastatic breast cancer. Daten auf dem 15. europäischen ISPOR-Kongress, 3. -7. November 2012, in Berlin vorgelegt.

2 Gruschkus SK, Bodnar C, Dhamane A, et al. Economic evaluation of reduced futile 1st line therapy in metastatic renal cell carcinoma patients using early angiogenesis-specific imaging. Daten auf dem 15. europäischen ISPOR-Kongress, 3. -7. November 2012, in Berlin vorgelegt.

3 Brown RE, Bodnar C, Knopf KB. Economic analysis of a predictive test for taxane response in early breast cancer patients in the UK. Daten auf dem 15. europäischen ISPOR-Kongress, 3. -7. November 2012, in Berlin vorgelegt.

 

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