Die Stimmung an der Wall Street bleibt weiterhin gut. Am Mittag gewinnt der
Dow Jones knapp 0,5 Prozent auf 10.665 Zähler hinzu, die
Nasdaq kann derweil einen Zuschlag von nur 0,09 Prozent auf 2.176 Punkte aufweisen.
An der NASDAQ müssen die Anleger zunächst noch die gestern nach Börsenschluss veröffentlichten Zahlen von Cisco Systems verdauen. Der Konzern konnte die Erwartungen der Analysten lediglich erfüllen. Eine positive Überraschung blieb allerdings aus. Zudem fiel der Ausblick auf das laufende Quartal etwas enttäuschend aus. Im Dow Jones stehen die Aktien von Disney im Vordergrund. Diese wurden ebenfalls gestern nach Börsenschluss veröffentlicht. Der Umsatz lag hier etwa unter den Erwartungen der Analysten. Dafür konnte das Unternehmen die Gewinnerwartungen der Analysten aber übertreffen.
Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) veröffentlichte für die Woche zum 5. August 2005 einen saisonbereinigten Rückgang bei der Zahl der Hypothekenanträge. So reduzierte sich der entsprechende Index um 0,9 Prozent von 752,1 Zählern in der Vorwoche auf nun 745,0 Zähler. Im Einzelnen erhöhte sich der Teilindex der Neuanträge zum Kauf von Häusern um 0,9 Prozent auf 498,8 Zähler, wogegen der Subindex zur Refinanzierung bestehender Kredite um 3,3 Prozent auf 2.176,5 Zähler zurückging. Nach Angaben der MBA erhöhte sich der durchschnittliche Zinssatz für 30-jährige Hypotheken gegenüber der Vorwoche um 8 Basispunkte auf 5,91 Prozent.
Der Medien- und Entertainment-Konzern Walt Disney Co. (ISIN US2546871060/ WKN 855686) hat am Dienstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt.
Das Nettoergebnis stieg demnach von 604 Mio. Dollar bzw. 29 Cents je Aktie auf nun 851 Mio. Dollar bzw. 41 Cents je Aktie. Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von 38 Cents je Aktie geschätzt. Die Umsatzerlöse konnten von 7,471 Mrd. Dollar auf nun 7,715 Mrd. Dollar gesteigert werden. Analysten hatten zuvor durchschnittlich einen Umsatz von 7,90 Mrd. Dollar erwartet. Für das laufende Quartal erwarten die Analysten derzeit ein EPS von 27 Cents bei Umsätzen von 8,15 Mrd. Dollar.
Die Cisco Systems Inc. (ISIN US17275R1023/ WKN 878841), der weltgrößte Ausrüster für Internet-Netzwerke, gab am Dienstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das vergangene vierte Fiskalquartal bekannt.
Wie der Konzern aus San Jose mitteilte, stieg der Umsatz um 11,1 Prozent auf 6,6 Mrd. Dollar. Beim Nettogewinn wurde im Berichtszeitraum ein Anstieg von 1,38 Mrd. Dollar auf 1,54 Mrd. Dollar oder 24 Cents je Aktie verzeichnet. Proforma lag der Gewinn bei 1,6 Mrd. Dollar bzw. 25 Cents je Aktie. Analysten hatten im Vorfeld mit einem EPS von 25 Cents und Erlösen von 6,56 Mrd. Dollar gerechnet. Für das laufende Quartal gehen sie von einem Gewinn von 25 Cents je Aktie und einem Umsatz in Höhe von 6,63 Mrd. Dollar aus.
Der amerikanische Energieversorger Edison International (ISIN US2810201077/ WKN 887629) verbuchte im letzten Quartal einen deutlichen Gewinnanstieg und kehrte wieder in die Gewinnzone zurück.
Wie der Konzern am Dienstag bekannt gab, lag der Nettogewinn im Berichtszeitraum bei 201 Mio. Dollar bzw. 61 Cents je Aktie, nach einem Verlust von 374 Mio. Dollar bzw. 1,15 Dollar je Aktie im Vorjahresquartal. Analysten waren im Vorfeld von einem EPS in Höhe von 51 Cents je Aktie ausgegangen. Der Konzernumsatz kletterte von 2,57 Mrd. Dollar auf 2,65 Mrd. Dollar. Für das laufende Quartal erwarten Analysten einen Gewinn von 94 Cents je Aktie.
Der amerikanische Chip-Hersteller Transmeta Corp. (ISIN US89376R1095/ WKN 564775) konnte den Verlust im ersten Quartal aufgrund höherer Margen verringern.
Wie der Konzern am Dienstag bekannt gab, lag der Gewinn im Berichtszeitraum bei 6,8 Mio. Dollar bzw. 4 Cents je Aktie, nach einem Minus von 26,8 Mio. Dollar bzw. 15 Cents je Aktie im Vorjahresquartal. Analysten hatten im Vorfeld aber einen Verlust von 3 Cents je Aktie erwartet. Der Konzernumsatz konnte gegenüber der Vorjahresperiode um 6 Prozent auf 24,7 Mio. Dollar zulegen, was oberhalb der Analystenprognose von 19,00 Mio. Dollar lag.
Für das laufende Quartal erwarten Analysten bisher den Break-Even sowie einen Erlös von 23,00 Mio. Dollar.
Die Fast-Food-Kette Jack in the Box Inc. (ISIN US4663671091/ WKN 883746) konnte im dritten Geschäftsquartal 2005 per 10. Juli einen Ergebniszuwachs ausweisen.
Wie das Unternehmen am Mittwoch bekannt gab, beliefen sich die Umsatzerlöse auf 590 Mio. Dollar, nach 541 Mio. Dollar im Vorjahresquartal. Ferner stieg der Nettogewinn von 20,7 Mio. Dollar oder 56 Cents je Aktie auf nun 23,9 Mio. Dollar bzw. 66 Cents pro Aktie. Bereinigt um Sondereffekte betrug das EPS 60 Cents pro Aktie und traf damit die Schätzungen der Analysten. Für das Gesamtjahr gehen Analysten von einem EPS von 2,46 Dollar bei Umsatzerlösen in Höhe von 2,52 Mrd. Dollar aus. Das Unternehmen hob seine Gewinnprognose um 6 Cents auf nun 2,52 Dollar pro Anteilschein an.
Der kanadische Automobilzulieferer Magna International Inc. (ISIN CA5592224011/ WKN 868610) verbuchte im zweiten Quartal aufgrund höherer Erlöse einen deutlichen Gewinnanstieg.
Wie der größte kanadisch Automobilzulieferer am Mittwoch bekannt gab, lag der Nettogewinn im Berichtszeitraum bei 225 Mio. Dollar bzw. 2,06 Dollar je Aktie, nach 188 Mio. Dollar bzw. 1,93 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. Der Konzernumsatz kletterte im Vorjahresvergleich um 15 Prozent auf 5,86 Mrd. Dollar. Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von 1,89 Dollar sowie einen Erlös von 5,71 Mrd. Dollar erwartet. Für das laufende Quartal liegen die Analystenschätzungen bei einem EPS von 1,54 Dollar sowie einem Umsatz von 5,22 Mrd. Dollar. Für das Gesamtjahr erwartet Magna International im Vergleich zum Vorjahresergebnis (7,13 Dollar je Aktie) einen Gewinnrückgang. Der Konzernumsatz wird in einer Spanne von 21,6 Mrd. Dollar bis 22,6 Mrd. Dollar erwartet. Analysten gehen für das Gesamtjahr von einem EPS von 7,17 Dollar sowie einem Umsatz von 22,60 Mrd. Dollar aus.