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Wall Street: Etwas schwächer, Nortel Networks brechen nach Zahlen ein
Wie das Handelsministerium vor Handelsstart mitteilte, verzeichnete man im Januar beim Auftragseingang langlebiger Güter einen kräftigen Rückgang. Demnach sank bei Gütern mit einer Nutzungsdauer von über drei Jahren die Zahl der Bestellungen binnen Monatsfrist um 5,3 Prozent, während Volkswirte lediglich ein Minus von 4,0 Prozent prognostiziert hatten. Für Aufsehen dürfte im weiteren Handelsverlauf auch eine Rede von Fed-Chef Ben Bernanke vor dem Repräsentantenhaus sorgen.
Mitunter findet sich die Aktie von Microsoft im Blick. Wie die EU-Kommission heute mitteilte, hat sie gegen den Software-Riesen ein Rekordstrafgeld in Höhe von 899 Mio. Euro verhängt. Der Wert gewinnt aber dennoch leicht. Für Anteilsscheine von Nortel Networks geht es indes um mehr als 13 Prozent nach unten. Der kanadische Netzwerkausrüster ist im abgelaufenen Quartal angesichts einer hohen Sonderbelastung noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Gleichzeitig kündigte der Konzern den Abbau von rund 2.100 Arbeitsplätzen an.
Autodesk, der Hersteller der Design-Software AutoCAD, hat am Vorabend einen Blick in seine Bilanzen gewährt. Dabei hat der Konzern die Schätzungen der Analysten verfehlt, zudem enttäuschte der Ausblick. Die Aktie bricht in der Folge um knapp 13 Prozent ein. DreamWorks legen unterdessen rund 6 Prozent zu. Das US-Filmstudio konnte Umsatz und Ergebnis im vergangenen Vierteljahr deutlich steigern und die Erwartungen übertreffen.
Anteilsscheine von Toll Brothers stehen ebenfalls auf der Einkaufliste der Anleger und gewinnen 1,6 Prozent. Angesichts hoher Abschreibungen musste der Baukonzern im ersten Quartal einen Verlust verbuchen. Vor Einmaleffekten wurde indes überraschend ein Gewinn verbucht. Papiere des Hypothekenfinanzierers Fannie Mae, der für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Milliardenverlust ausweisen musste, verbessern sich um 2 Prozent.
Unternehmensmeldungen:
Die EU-Kommission hat gegen die Microsoft Corp. (ISIN US5949181045/ WKN 870747) ein Rekordstrafgeld in Höhe von 899 Mio. Euro verhängt. Hintergrund sind Lizenzgebühren, die der weltgrößte Software-Konzern bis zum Oktober 2007 von Konkurrenten für technische Informationen verlangt habe. Insgesamt beläuft sich das Bußgeldvolumen, das dem US-Konzern in diesem Zusammenhang durch die EU auferlegt wurde, nun auf rund 1,68 Mrd. Euro.
Der kanadische Netzwerkausrüster Nortel Networks Corp. (ISIN CA6565681021/ WKN 929925) meldete heute, dass sich sein Verlust im vierten Quartal drastisch vergrößert hat, was auf eine hohe Sonderbelastung zurückzuführen ist. Zudem wurde ein Stellenabbau angekündigt. Der Nettoverlust belief sich demnach auf 844 Mio. Dollar bzw. 1,70 Dollar pro Aktie. Das jüngste Ergebnis beinhaltet dabei eine Sonderbelastung von 1,04 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 47 Cents pro Aktie ausgegangen. Der Umsatz verringerte sich um knapp 4 Prozent und damit stärker als erwartet. Darüber hinaus teilte der Konzern mit, dass er weltweit rund 2.100 Arbeitsplätze abbauen will und zusätzlich ca. 1.000 Stellen in wachstumsstärkere und kostengünstigere Regionen verlagert. Zudem ist der Verkauf einiger Immobilien-Assets geplant. Mit den Maßnahmen sollen jährlich rund 300 Mio. Dollar eingespart werden.
Die amerikanische Autodesk Inc. (ISIN US0527691069/ WKN 869964) hat am Dienstag nach US-Börsenschluss die Zahlen zum vierten Fiskalquartal veröffentlicht. Dabei verfehlte der Hersteller der Design-Software AutoCAD die Gewinnerwartungen deutlich. Der Nettogewinn lag quasi auf Vorjahresniveau. Das bereinigte EPS lag dabei unter den Erwartungen. Der Umsatz des Konzerns stieg indes unerwartet deutlich. Für das laufende Quartal erwarten Analysten ein EPS von 52 Cents. Autodesk selbst erwartet ein EPS von 46 bis 48 Cents.
Die DreamWorks Animation SKG Inc. (ISIN US26153C1036/ WKN A0B8TN) hat am Dienstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal 2007 veröffentlicht. Dabei konnte das US-Filmstudio aufgrund des Erfolgs des dritten Teils der Shrek-Reihe Umsatz und Ergebnis deutlich steigern und die Erwartungen übertreffen. Demnach wurde im Berichtszeitraum ein Gewinn ausgewiesen, nach einem Verlust im Vorjahr.
Der US-Baukonzern Toll Brothers Inc. (ISIN US8894781033/ WKN 871450) meldete heute, dass er im ersten Quartal einen Verlust nach einem Vorjahresgewinn verbuchen musste, was mit hohen Abschreibungen zusammenhängt. Vor Einmaleffekten wurde indes ein Gewinn verbucht. Der Umsatz verringerte sich um 23 Prozent und damit weniger stark als befürchtet. Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust ausgegangen.
Der kanadische Automobilzulieferer Magna International Inc. (ISIN CA5592224011/ WKN 868610) meldete heute, dass ihr Gewinn im vierten Quartal leicht gesunken ist. Vor Einmaleffekten lag der jüngste Gewinn unter den Prognosen des Marktes. Der Umsatz nahm im Berichtszeitraum unerwartet deutlich um gut 7 Prozent zu. Der operative Gewinn lag deutlich über dem Vorjahresniveau. Im Gesamtjahr strebt der Konzern einen Umsatz von 24,9 bis 26,2 Mrd. Dollar an, Analysten sehen die Erlöse hier bei 25,97 Mrd. Dollar. (27.02.2008/ac/n/m)
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| 30.09.2008 | Microsoft kaufen | Nasd@q Inside | |
| 24.09.2008 | Microsoft Position absichern | Frankfurter Tagesdienst | |
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Aktien in diesem Artikel
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