FedEx Aktie [WKN: 912029 / ISIN: US31428X1063]

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21.09.2006 15:53
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Wall Street: Freundlicher Start, FedEx nach Zahlen etwas schwächer

New York (aktiencheck.de AG) - Nach der eindrucksvollen Entwicklung am Mittwoch haben die US-amerikanischen Börsen auch am Donnerstag fester eröffnet. So legt der Dow Jones aktuell 0,05 Prozent auf 11.618,72 Punkte zu, während sich der S&P 500 um 0,14 Prozent auf 1.327,07 Zähler verfestigt. Die NASDAQ verbucht gleichzeitig einen Aufschlag von 0,27 Prozent und notiert bei 2.259,01 Indexpunkten. Die Fed hatte den Leitzins am Vorabend wie mehrheitlich erwartet nicht erhöht. Die heute veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind etwas stärker als erwartet gestiegen. Im weiteren Handelsverlauf stehen noch die Frühindikatoren sowie der Philadelphia Fed-Index auf dem Terminplan.

Im Fokus der Anleger stehen unter anderem die vorgelegten Ergebnisse des Logistikkonzerns FedEx. Der weltweit zweitgrößte Paketdienst meldete heute, dass er seinen Gewinn im ersten Quartal um 40 Prozent gesteigert hat und damit etwas stärker als von Analysten erwartet. Dennoch verbucht der Titel kurz nach Handelsstart einen Abschlag von 0,8 Prozent. Im Technologiesektor geht es für Microsoft leicht abwärts. Presseangaben zufolge haben Adobe Systems und Symantec bei der Europäischen Kommission Beschwerde gegen die Ausgestaltung des neuen Betriebssystems Vista des weltgrößten Software-Konzerns eingelegt. Cisco Systems profitieren indes von einer Aufstufung durch Piper Jaffray und verfestigen sich um ein halbes Prozent.

Anteilsscheine des Lebensmittelherstellers ConAgra Foods, der im ersten Quartal einen Gewinnrückgang verbuchte, die Analystenerwartungen aber schlagen konnte und zugleich seinen Ausblick erhöhte, legen knapp 4 Prozent zu. Ebenfalls nach Zahlen geht es für Titel des Sanitärausrüsters Bed Bath & Beyond aufwärts.

Der US-Logistikkonzern FedEx Corp. (ISIN US31428X1063/ WKN 912029), der weltweit zweitgrößte Paketdienst, meldete heute, dass er seinen Gewinn im ersten Quartal um 40 Prozent gesteigert hat, was auf eine starke Nachfrage nach Boden- und internationalen Express-Lieferungen zurückzuführen ist. Der Nettogewinn lag demnach bei 475 Mio. Dollar bzw. 1,53 Dollar pro Aktie, gegenüber 339 Mio. Dollar bzw. 1,10 Dollar pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum um 11 Prozent auf 8,54 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 1,52 Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 8,41 Mrd. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal stellen sie ein EPS-Ergebnis von 1,75 Dollar bei Erlösen von 8,85 Mrd. Dollar in Aussicht. Für das laufende Geschäftsjahr hat der Konzern seine EPS-Prognose von 6,45 bis 6,80 Dollar auf 6,50 bis 6,85 Dollar nach oben korrigiert. Analysten prognostizieren derzeit ein Ergebnis von 6,80 Dollar pro Aktie.

Wie das "Wall Street Journal" heute berichtet, haben zwei Software-Unternehmen bei der Europäischen Kommission Beschwerde gegen die Ausgestaltung des neuen Betriebssystems Vista des weltgrößten Software-Konzerns Microsoft Corp. (ISIN US5949181045/ WKN 870747) eingelegt. Der Zeitung zufolge handelt es sich bei den Firmen um die Adobe Systems Inc. (ISIN US00724F1012/ WKN 871981), dem Anbieter des Adobe Reader (früher: Acrobat Reader), und die Symantec Corp. (ISIN US8715031089/ WKN 879358), einem Hersteller von Anti-Virus-Software. Beide fordern die Wettbewerbsbehörde der EU auf, Maßnahmen gegen Microsoft zu ergreifen, um vermeintliche Nachteile für die Software-Anbieter im Rahmen der Vista-Nutzung zu verhindern. Adobe will dabei verhindern, dass Microsoft in seinem neuen Betriebssystem kostenlose Konkurrenzprodukte zum Lesen und Erstellen von Dokumenten integriert. Auch Symantec kritisiert die bei Vista vorhandenen Sicherheits-Funktionen, durch deren Existenz Anbieter von Sicherheits-Software schlechter gestellt seien.

Der amerikanische Lebensmittelhersteller ConAgra Foods Inc. (ISIN US2058871029/ WKN 861259) verbuchte im ersten Quartal einen Gewinnrückgang, was auf gestiegene Kosten für Energie und Grundstoffe zurückzuführen ist. Wie der Lebensmittelhersteller heute erklärte, lag der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsaktivitäten bei 108,5 Mio. Dollar bzw. 21 Cents je Aktie, nach 319,2 Mio. Dollar bzw. 61 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Vor Sondereffekten belief sich das Ergebnis der fortgeführten Geschäftsaktivitäten auf 26 Cents je Aktie. Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von 23 Cents je Aktie erwartet. Beim Konzernumsatz verbuchte ConAgra einen leichten Anstieg von 2,67 Mrd. Dollar auf 2,69 Mrd. Dollar, wobei Analysten zuvor Umsatzerlöse in Höhe von durchschnittlich 2,75 Mrd. Dollar erwartet hatten. Für das laufende Quartal liegen die durchschnittlichen Analystenschätzungen bei einem EPS von 32 Cents sowie einem Umsatz von 3,13 Mrd. Dollar. Für das laufende Geschäftsjahr erhöhte der Konzern seine Gewinnprognose (aus den fortgeführten Geschäftsaktivitäten) um 5 Cents je Aktie auf 1,17 bis 1,22 Dollar je Aktie. Analysten stellen ein EPS von 1,14 Dollar in Aussicht.

Die Bed Bath & Beyond Inc. (ISIN US0758961009/ WKN 884304) hat am Mittwoch nach US-Börsenschluss die Zahlen für das letzte Quartal vorgelegt. Dabei konnte der US-Sanitärausrüster die Analystenerwartungen erfüllen. Das Nettoergebnis belief sich im letzten Quartal demnach auf 145,5 Mio. Dollar bzw. 51 Cents je Aktie, nach 141,4 Mio. Dollar bzw. 47 Cents je Aktie im Vorjahr. Analysten hatten im Vorfeld ebenfalls ein EPS von 51 Cents erwartet. Die Umsatzerlöse konnten im letzten Quartal um knapp 12,5 Prozent auf 1,607 Mrd. Dollar gesteigert werden. Die durchschnittliche Analystenerwartung hatte im Vorfeld bei 1,60 Mrd. Dollar gelegen. Analysten erwarten für das laufende Quartal ein durchschnittliches EPS von 52 Cents und Umsatzerlöse von 1,63 Mrd. Dollar.

Die amerikanische Hospira Inc. (ISIN US4410601003/ WKN A0CAGX), ein Hersteller von Produkten für den Gesundheitsbereich, meldete am Mittwoch, dass sie die australische Mayne Pharma Ltd. (ISIN AU000000MYP6/ WKN A0HGJ5), einen Spezialisten für injizierbare Generika, für umgerechnet rund 2 Mrd. Dollar übernehmen wird. Im Rahmen der Transaktion zahlt der US-Konzern 4,10 Australische Dollar (AUD) für jede Mayne-Aktie in bar, was einer Prämie von 32 Prozent auf deren Schlusskurs vom 18. September entspricht. Die annualisierten Synergien werden auf mindestens 50 Mio. Dollar in 2008 geschätzt. Ohne akquisitionsbedingte Kosten soll das EPS-Ergebnis durch die Transaktion in 2007 steigen. Auf Nettobasis geht man von einer neutralen Auswirkung auf das EPS-Ergebnis in 2008 aus. Die Transaktion soll noch bis Jahresende abgeschlossen werden. Mayne Pharma verfügt über Kunden in mehr als 65 Ländern und erwirtschaftete im Geschäftsjahr zum 30. Juni 2006 einen Umsatz von über 800 Mio. AUD. (21.09.2006/ac/n/m)

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