The Walt Disney Aktie [WKN: 855686 / ISIN: US2546871060]

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07.05.2008 15:58
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Wall Street: Leicht Negativ, Disney nach Zahlen gesucht, Sprint/Clearwire im Fokus

New York (aktiencheck.de AG) - Nachdem die amerikanischen Börsen gestern mit Aufschlägen geschlossen hatten, weisen sie zu Handelsbeginn am Mittwoch trotz positiver Daten zur US-Produktivität und zu den Lohnstückkosten überwiegend leicht rote Vorzeichen auf. Für schlechte Stimmung sorgen dabei der rekordhohe Ölpreis und Sorgen hinsichtlich der bevorstehenden Daten zu den geplanten Hausverkäufen. Der Dow Jones Industrial Average verliert - nach positiven Vorgaben aus Tokio - kurz nach Handelsstart 0,07 Prozent auf 13.011,55 Zähler. Der S&P 500 gibt um 0,08 Prozent auf 1.417,09 Zähler ab. Der NASDAQ Composite wiederum legt um 0,18 Prozent auf 2.487,85 Punkte zu.

Auf der Unternehmensseite stehen heute die jüngsten Zahlenwerke von Marsh & McLennan und DIRECTV im Fokus. Während der Versicherungsbroker nach einer Abschreibung einen Verlust hinnehmen musste, konnte der Satellitenfernsehbetreiber ein Ergebnisplus vorweisen. Beide konnten jedoch die Erwartungen der Analysten schlagen. Bereits gestern nach Börsenschluss stellten die beiden Schwergewichte Walt Disney und Cisco ihre Ergebnisse vor. Dabei konnten der Entertainment-Konzern und der Netzwerk-Spezialist die Markterwartungen jeweils klar übertreffen. Aktuell gewinnen Walt Disney 1,7 Prozent, Cisco tendieren leicht im Minus. Ein anderes Top-Thema ist heute das geplante Joint Venture zwischen Sprint Nextel und Clearwire. Die neue Gesellschaft im Volumen von über 14 Mrd. Dollar soll die mobilen Breitband-Aktivitäten beider Unternehmen vereinen und dabei milliardenschwere Investitionen von zahlreichen US-Technologiekonzernen erhalten. Schließlich ist neben Zahlen von Devon Energy, Cooper Tire, Hospira und U.S. Cellular noch ein Pressebericht interessant, nach dem die Citigroup derzeit innerhalb ihrer Investmentbank eine so genannte "Alternative Asset Group" bildet.

Auf der Konjunkturseite ermittelte das US-Arbeitsministerium bei seiner ersten Veröffentlichung zur US-Produktivität im ersten Quartal 2008 einen stärkeren Zuwachs als erwartet. Demnach wuchs die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,2 Prozent an. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Anstieg um 1,8 Prozent erwartet, nachdem im vierten Quartal 2007 ein Plus von 1,9 Prozent ausgewiesen worden war. Die Lohnstückkosten kletterten im Vorjahresvergleich um 2,2 Prozent, nach einem Anstieg des Lohnniveaus um 2,8 Prozent im vierten Quartal 2007. Volkswirte hatten zuvor einen Anstieg der Lohstückkosten um 2,6 Prozent erwartet. Der Ölpreis tendiert derzeit nahezu unverändert und notiert knapp unter der Marke von 122 Dollar pro Barrel. Für weitere Impulse könnten die in Kürze anstehenden Daten zu den geplante Hausverkäufen sowie der Ölmarktbericht sorgen.

Unternehmensmeldungen:

Der Medien- und Entertainment-Konzern Walt Disney Co. (ISIN US2546871060/ WKN 855686) gab am Dienstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das zweite Fiskalquartal 2007/08 bekannt. Dabei konnte der US-Konzern aufgrund einer positiven Entwicklung in allen Bereichen, vor allem aber auch dem Bereich Filmstudios, die Umsatz- und Gewinnerwartungen klar übertreffen.

Der amerikanische Technologiekonzern Cisco Systems Inc. (ISIN US17275R1023/ WKN 878841) gab am Dienstag nach US-Börsenschluss die Zahlen zum dritten Fiskalquartal 2007/08 bekannt. Dabei konnte der größte Netzwerkausrüster in den USA seinen Umsatz abermals ausweiten, während der Gewinn leicht zurückging. Die Erwartungen konnte aber dennoch übertroffen werden.

Der amerikanische Versicherungsbroker Marsh & McLennan Cos. Inc. (ISIN US5717481023/ WKN 858415) gab am Mittwoch bekannt, dass er im ersten Quartal einen Verlust erwirtschaftet hat, was auf eine Goodwill-Abschreibung in Höhe von 425 Mio. Dollar im Zusammenhang mit seiner Sparte Kroll zurückzuführen ist.

Der Medienkonzern DIRECTV Group Inc. (ISIN US25459L1061/ WKN A0B9XB) verbuchte im ersten Quartal dank gestiegener Abonnentenzahlen einen Ergebnisanstieg.

Die Sprint Nextel Corp. (ISIN US8520611000/ WKN 857165), der drittgrößte Mobilfunkbetreiber in den USA, und die Clearwire Corp. (ISIN US1853853091/ WKN A0MLWF) gaben am Mittwoch bekannt, dass sie beabsichtigen, ihre mobilen Breitband-Aktivitäten in einem neuen, 14,55 Mrd. Dollar schweren Unternehmen zusammenzulegen.

Die größte US-Bankgesellschaft Citigroup Inc. (ISIN US1729671016/ WKN 871904) bildet Presseangaben zufolge derzeit innerhalb ihrer Investmentbank eine so genannte "Alternative Asset Group", die Private Equity- und Infrastrukturfonds bedienen soll, und legt dabei zwei Geschäftsbereiche zusammen.

Die amerikanische Devon Energy Corp. (ISIN US25179M1036/ WKN 925345) verbuchte im ersten Quartal dank deutlich höherer Absatzpreise bei Öl und Erdgas einen Ergebnisanstieg.

Der US-Reifenhersteller Cooper Tire & Rubber Co. (ISIN US2168311072/ WKN 850189) verbuchte im ersten Quartal einen deutlichen Ergebnisrückgang.

Die amerikanische Hospira Inc. (ISIN US4410601003/ WKN A0CAGX), ein Hersteller von Produkten für den Gesundheitsbereich, legte am Mittwoch Zahlen für das erste Quartal vor.

Der Mobilfunkkonzern United States Cellular Corp. (U.S. Cellular) (ISIN US9116841084/ WKN 875189) meldete am Mittwoch, dass sein Gewinn im ersten Quartal leicht gesunken ist, womit die Erwartungen verfehlt wurden. (07.05.2008/ac/n/m)

Aktien in diesem Artikel

The Walt Disney 20,4 -3,0%
Cisco Systems 15,0 +1,4%
MarshMcLennan Cos 21,9 +0,9%
DIRECTV Group 17,3 -4,6%
Sprint Nextel 3,9 -2,7%
Clearwire a 6,9 -2,7%
Citigroup 12,8 +3,9%
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