MedImmune Aktie [WKN: 881824 / ISIN: US5846991025]

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24.04.2007 11:27
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Wall Street: Leicht positiver Auftakt, MedImmune und Hasbro im Höhenflug (Korr.)

New York (aktiencheck.de AG) - In unserem Bericht mit dem Titel: " Wall Street: Leicht positiver Auftakt, MedImmune und Hasbro im Höhenflug" ist uns leider ein Fehler unterlaufen. Wir berichteten irrtümlicherweise über die Level 3 Communications Inc. (ISIN US52729N1000/ WKN 912667). Richtig handelt es sich um die L-3 Communications Holdings Inc. (ISIN US5024241045/ WKN 914398). Es folgt eine korrigierte Fassung der Meldung:

Die US-amerikanischen Börsen tendieren am Montagmorgen leicht positiv. Der Dow Jones Industrial Average notiert aktuell mit einem Aufschlag von 0,04 Prozent bei 12.967,75 Indexpunkten. Der S&P 500 wiederum zieht um 0,08 Prozent auf 1.485,61 Zähler an. Der NASDAQ Composite verbucht ebenfalls einen Aufschlag von 0,08 Prozent auf 2.528,43 Punkte.

Im Pharmasektor steht eine milliardenschwere Übernahme im Blick. Wie der britische Pharmakonzern AstraZeneca mitteilte, wird er das Biotech-Unternehmen MedImmune für 15,2 Mrd. Dollar übernehmen. Die Aktie von MedImmune, die bereits in der vergangenen Woche von Übernahmespekulationen profitierten konnte, gewinnt aktuell knapp 18 Prozent hinzu. Anteilsscheine von Pfizer leiden hingegen unter einer Abstufung der Deutschen Bank und geben rund 1 Prozent ab. Im Technologiesegment legen IBM-Papiere nach einer Aufstufung durch Lehman Brothers 0,8 Prozent zu. Dagegen verlieren Anteilsscheine von Amazom.com nach einer Heraberstufung durch Piper Jaffray 1,4 Prozent.

Titel des Haushaltswarenherstellers Kimberly-Clark befinden sich ebenfalls unter Abgabedruck und geben nach der Vorlage von Quartalszahlen 1,3 Prozent ab. Im Tiefflug befindet sich außerdem die Aktie von Delta Air Lines, hier summiert sich das Minus auf annähernd 3 Prozent. Die Fluglinie konnte ihren Verlust im ersten Quartal von 2,07 Mrd. Dollar auf nun 130 Mio. Dollar reduzieren. Ein sattes Kursplus von über 8 Prozent ist indes bei Hasbro auszumachen. Der zweitgrößte Spielzeughersteller in den USA meldete heute, dass er im abgelaufenen Quartal einen Gewinn erzielt hat, während Analysten lediglich von einem ausgeglichenen Ergebnis ausgegangen waren. Aktien der Bank of America, die mit der LaSalle Bank eine Sparte der niederländische Großbank ABN AMRO übernimmt, geben leicht ab.

Der britische Pharmakonzern AstraZeneca plc (ISIN GB0009895292/ WKN 886455) gab heute bekannt, dass er das amerikanische Biotech-Unternehmen MedImmune Inc. (ISIN US5846991025/ WKN 881824) für 15,2 Mrd. Dollar übernehmen wird. Einschließlich Barmitteln in Höhe von 340 Mio. Dollar liegt das Volumen bei rund 15,6 Mrd. Dollar. Im Rahmen der Transaktion zahlt AstraZeneca für jeden Anteilsschein von MedImmune 58 Dollar. Die Akquisition, die voraussichtlich im Juni 2007 abgeschlossen wird, soll das Cash-Ergebnis in 2009 steigern und 500 Mio. Dollar an Synergien bis 2009 erzielen. MedImmune hat sich indessen bereit erklärt, unter bestimmten Umständen eine so genannten Termination Fee in Höhe von 450 Mio. Dollar zu zahlen.

Die Bank of America Corp. (ISIN US0605051046/ WKN 858388), die zweitgrößte Bankgesellschaft in den USA, gab heute bekannt, dass sie die LaSalle Bank Corp., eine Sparte der niederländische Großbank ABN AMRO Holding N.V. (ISIN NL0000301109/ WKN 880026), für 21 Mrd. Dollar übernehmen wird. Mit der reinen Bar-Transaktion erhält das US-Kreditinstitut 141 neue Filialen im Raum Chicago, 264 in Michigan und sechs in Indiana. Zudem übernimmt man rund 1.500 Bankautomaten sowie Assets im Wert von ca. 113 Mrd. Dollar. Die Transaktion wird voraussichtlich Ende 2007 oder Anfang 2008 abgeschlossen. ABN AMRO hatte heute Morgen der Übernahme durch die britische Bankgesellschaft Barclays plc (ISIN GB0031348658 / WKN 850403) für rund 67 Mrd. Euro bzw. 36,25 Euro pro Aktie zugestimmt.

Die L-3 Communications Holdings Inc. (ISIN US5024241045/ WKN 914398) ein US-Anbieter von Kommunikationsnetzwerken, verbuchte im ersten Quartal aufgrund einer deutlich gestiegenen Anzahl von Regierungsaufträgen einen Ergebnisanstieg. Wie der Konzern heute erklärte, lag der Nettogewinn im Berichtszeitraum bei 162 Mio. Dollar bzw. 1,29 Dollar je Aktie, nach 139 Mio. Dollar bzw. 1,13 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. Der Konzernumsatz verbesserte sich von 2,90 Mrd. Dollar auf 3,30 Mrd. Dollar, was einem Plus von rund 13,6 Prozent entspricht. Das organische Umsatzwachstum lag bei 9,1 Prozent. Analysten hatten zuvor ein EPS von 1,27 Dollar sowie einen Umsatz von 3,20 Mrd. Dollar erwartet. Für das laufende Quartal liegen die Analystenschätzungen bei einem EPS von 1,38 Dollar sowie einem Umsatz von 3,25 Mrd. Dollar. Des Weiteren gab L-3 Communications noch zwei Akquisitionen bekannt. Demnach wurde zum einen eine Vereinbarung zur vollständigen Übernahme der im Bundesstaat Texas ansässigen Geneva Aerospace Inc. unterzeichnet. Bei der nicht börsennotierten Gesellschaft handelt es sich um einen der führenden Anbieter und Entwickler von Flugkontroll-Systemen und Kommunikationssystemen. Unter anderem zählt das U.S. Department of Defense zu den Kunden von Geneva Aerospace. Die Übernahme der Gesellschaft wurde bereits am 31. Januar durchgeführt, wobei L-3 Communications in diesem Zusammenhang von einem leicht positiven Beitrag für das Konzernergebnis im Jahr 2007 ausgeht. Außerdem hat L-3 Communications die Übernahme der Global Communications Solutions Inc. abgeschlossen. Bei dieser Gesellschaft handelt es sich um einen Anbieter von transportablen Satellitenkommunikations-Systemen und dem entsprechenden Equipment. Unter anderem zählen das U.S. Department of Defense sowie das Department of Homeland Security zu den Kunden von Global Communications Solutions. Finanzielle Einzelheiten zu den beiden Akquisitionen wurden nicht veröffentlicht.

Der Haushaltswarenhersteller Kimberly-Clark Corp. (ISIN US4943681035/ WKN 855178) konnte im ersten Quartal angesichts erfolgreich durchgeführter Kostensenkungsmaßnahmen, höherer Umsatzerlöse sowie einer geringeren Steuerbelastung einen Ergebnisanstieg vorweisen. Wie der Konzern heute erklärte lag der Gesamtumsatz im Berichtszeitraum bei 4,39 Mrd. Dollar, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (4,07 Mrd. Dollar) einem Plus von 7,8 Prozent entspricht. Der Nettogewinn lag bei 452,0 Mio. Dollar bzw. 98 Cents je Aktie, nach 275,1 Mio. Dollar bzw. 60 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum, Auf um Sondereffekte bereinigter Basis verbesserte sich der Gewinn je Aktie von 0,93 Dollar auf 1,03 Dollar. Damit konnte die zuvor publizierte konzerneigene Prognose von 0,99 bis 1,01 Dollar je Aktie übertroffen werden. Neben der erfolgreichen Umstrukturierung und der implementierten Effizienzsteigerungen und Kostensenkungsmaßnahmen trug der starke Produktabsatz in den so genannten Emerging Markets zu der deutlichen Ergebnissteigerung bei, hieß es weiter. Analysten hatten zuvor ein EPS von 1,01 Dollar sowie einen Umsatz von 4,27 Mrd. Dollar erwartet. Für das laufende Quartal liegen die Analystenschätzungen bei einem EPS von 1,02 Dollar sowie einem Umsatz von 4,36 Mrd. Dollar.

Der US-Chemiekonzern Rohm and Haas Co. (ISIN US7753711073/ WKN 852156) verbuchte im ersten Quartal trotz höherer Umsatzerlöse einen Ergebnisrückgang. Wie der Konzern heute erklärte, lag der Nettogewinn aus dem fortgeführten Geschäft im Berichtszeitraum bei 190 Mio. Dollar bzw. 86 Cents je Aktie, nach 207 Mio. Dollar bzw. 93 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Der Gesamtumsatz verbesserte sich im Vorjahresvergleich von 2,06 Mrd. Dollar auf 2,16 Mrd. Dollar, was einem Plus von rund 5 Prozent entspricht. Als Grund für den leichten Ergebnisrückgang wurde die Absatzschwäche auf dem Heimatmarkt Nordamerika genannt. Analysten hatten zuvor ein EPS von 82 Cents sowie einen Umsatz von 2,13 Mrd. Dollar erwartet. Für das laufende Fiskaljahr erwartet Rohm and Haas nach wie vor ein EPS im Bereich von 3,40 bis 3,60 Dollar, wobei man jedoch lediglich von einem Umsatzplus von 5 bis 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ausgeht. Zuvor hatte Rohm and Haas hier einen Umsatzanstieg von 6 bis 8 Prozent in Aussicht gestellt. Analysten gehen für das laufende Fiskaljahr von einem EPS von 3,57 Dollar sowie einem Umsatz von 8,64 Mrd. Dollar aus. Für das laufende Quartal liegen die Analystenschätzungen bei einem EPS von 89 Cents sowie einem Umsatz von 2,17 Mrd. Dollar.

Die bankrotte Delta Air Lines Inc. (ISIN US2473611083/ WKN 850874), die drittgrößte Fluglinie in den USA, konnte ihren Verlust im ersten Quartal 2007 reduzieren. Wie das Unternehmen heute erklärte, beliefen sich die Umsatzerlöse auf 4,14 Mrd. Dollar. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahresquartal mit 3,72 Mrd. Dollar einem Plus von 11,4 Prozent. Ferner ging der Nettoverlust von 2,07 Mrd. Dollar auf nun 130 Mio. Dollar zurück. Bereinigt um Sondereffekte betrug der Verlust nur 6 Mio. Dollar. Hintergrund sind gestiegene Flugpreise und niedrigere Kosten.

Die Hasbro Inc. (ISIN US4180561072/ WKN 859888), der zweitgrößte Spielzeughersteller in den USA, meldete heute, dass sie im ersten Quartal einen Gewinn nach einem Vorjahresverlust erzielt hat, was auf ein Wachstum bei ihrer Marvel-Produktlinie sowie bei ihren Kernmarken zurückzuführen ist. Der Nettogewinn belief sich demnach auf 32,9 Mio. Dollar bzw. 19 Cents pro Aktie, im Vergleich zu einem Nettoverlust von 4,9 Mio. Dollar bzw. 3 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz nahm um 34 Prozent auf 625,3 Mio. Dollar zu. Analysten waren im Vorfeld von einem Break-Even beim Ergebnis pro Aktie und einem Umsatz von 507,9 Mio. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal sehen sie ein EPS-Ergebnis von 11 Cents bei Erlösen von 596,8 Mio. Dollar. (24.04.2007/ac/n/m)

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