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Wall Street: Leicht rote Vorzeichen, General Electric beabsichtigt Verkauf von Haushaltsgeräte-Sparte
Wie das Handelsministerium mitteilte, stieg die Zahl der Wohnbaubeginne im April im Vormonatsvergleich deutlich um 8,2 Prozent auf 1,032 Millionen, während Volkswirte zuvor lediglich einen Wert von 940.000 erwartet hatten. Zudem hat die Zahl der Baugenehmigungen überraschend deutlich zugelegt.
Anteilsscheine von General Electric präsentieren sich im frühen Handel knapp behauptet. Der Mischkonzern gab zuvor bekannt, dass er beabsichtigt, sich von seiner Haushaltsgeräte-Sparte zu trennen. Presseangaben zufolge könnte GE mit einem Verkauf der Sparte 5 bis 8 Mrd. Dollar erlösen. Lockheed Martin fallen ebenfalls leicht zurück, obwohl der Rüstungskonzern einen milliardenschweren Auftrag zum Bau von Navigationssatelliten für das US-Militär gewonnen und seinen Konkurrenten Boeing (+0,2 Prozent) ausgestochen hat.
Papiere von Kohl´s verlieren nach Zahlen gut 2 Prozent. Der Einzelhändler musste im abgelaufenen Quartal einen weniger stark als befürchteten Gewinnrückgang hinnehmen, jedoch hat der Ausblick enttäuscht. Titel von Advance Auto Parts stechen dagegen mit einem kräftigen Aufschlag von rund 11 Prozent hervor. Die Anleger honorieren damit die unerwartet guten Ergebnisse des zweitgrößten US-Autoteilehändlers.
Unternehmensmeldungen:
Der amerikanische Mischkonzern General Electric Co. (GE) (ISIN US3696041033/ WKN 851144) gab heute bekannt, dass er beabsichtigt, sich von seiner Haushaltsgeräte-Sparte zu trennen. Damit wurde ein Bericht des "Wall Street Journal" vom Mittwoch bestätigt. Wie der Konzern mitteilte, will er die Sparte demnach verkaufen oder abspalten. Der Schritt sei Teil eines laufenden Plans zum Ausstieg aus Geschäftsaktivitäten mit geringerem Wachstum und einer volatileren Entwicklung. Den Angaben zufolge wird man eine strategische Überprüfung starten, die dann einen vollständigen Verkauf, eine strategische Partnerschaft oder einen Spin-Off an die Aktionäre zur Folge haben wird. Laut dem "Wall Street Journal" könnte GE mit einem Verkauf der Sparte 5 bis 8 Mrd. Dollar erlösen.
Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin Corp. (ISIN US5398301094/ WKN 894648) hat einen Auftrag zum Bau von Navigationssatelliten der nächsten Generation für das US-Militär gewonnen. Dies gab die U.S. Air Force am Donnerstag bekannt. Mit dem Auftrag hat Lockheed den amerikanischen Flugzeug- und Verteidigungskonzern Boeing Co. (ISIN US0970231058/ WKN 850471) ausgestochen. Lockheed wird dabei die ersten Satelliten für das neue Global Positioning System liefern, das unter GPS III bekannt ist. Das Auftragsvolumen für die ersten GPS III Satelliten, die Nutzern weltweit eine erhöhte Genauigkeit bieten sollen, liegt bei bis zu 3,6 Mrd. Dollar.
Der US-Einzelhändler Kohl´s Corp. (ISIN US5002551043/ WKN 884195) gab am Donnerstag nach US-Börsenschluss bekannt, dass sein Gewinn im ersten Fiskalquartal 2008/09 zurückgegangen ist. Der Nettogewinn sank demnach um 27 Prozent und damit weniger stark als befürchtet. Der Umsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum leicht. Für das laufende zweite Fiskalquartal 2008/09 stellen Analysten ein EPS von 72 Cents in Aussicht, während Kohl´s selbst einen Gewinn pro Aktie von 70 bis 74 Cents erwartet. Für das laufende Gesamtjahr rechnet der Konzern nun mit einem EPS von 2,95 bis 3,15 Dollar, während die Analysten das EPS bei 3,11 Dollar sehen.
Der zweitgrößte US-Autoteilehändler Advance Auto Parts Inc. (ISIN US00751Y1064/ WKN 982516) teilte am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit, dass sein Gewinn im ersten Quartal 2008 gestiegen ist, was das Ergebnis gestiegener Umsätze ist. Der Nettogewinn kletterte demnach unerwartet deutlich um 8 Prozent. Der Umsatz erhöhte sich leicht.
Die amerikanische Autodesk Inc. (ISIN US0527691069/ WKN 869964) hat am Donnerstag nach US-Börsenschluss die Zahlen zum ersten Fiskalquartal 2008/09 veröffentlicht. Dabei übertraf der Hersteller der Design-Software AutoCAD die Umsatz- und Gewinnerwartungen. Der Nettogewinn stieg um 14 Prozent. Der Umsatz des Konzerns verbesserte sich um 18 Prozent. Für das laufende zweite Fiskalquartal 2008/09 erwartet Autodesk ein bereinigtes EPS von 52 bis 54 Cents, während die Umsätze bei 600 bis 610 Mio. Dollar gesehen werden. Dagegen erwarten Analysten ein EPS von 52 Cents bei Umsätzen von 602,77 Mio. Dollar. (16.05.2008/ac/n/m)
| 02.07.2008 | General Electric buy | Merrill Lynch & Co., Inc. | |
| 01.07.2008 | General Electric overweight | Lehman Brothers Inc. | |
| 17.06.2008 | General Electric Downgrade | JP Morgan Chase & Co. | |
| 16.05.2008 | General Electric kaufen | National-Bank AG | |
| 16.05.2008 | General Electric overweight | Lehman Brothers Inc. |
Aktien in diesem Artikel
| General Electric | 17,7 | -0,8% | |
| Lockheed Martin | 65,8 | -0,3% | |
| The Boeing | 42,5 | +3,9% | |
| Kohl`s | 28,1 | +3,3% | |
| Advance Auto Parts | 24,4 | +1,9% | |
| Autodesk | 21,9 | +2,6% |
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