Wachovia Aktie [WKN: 868326 / ISIN: US9299031024]

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02.06.2008 15:51
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Wall Street: Mäßige Verluste, Konjunkturdaten mit Spannung erwartet, Wachovia unter Druck

New York (aktiencheck.de AG) - Die Wall Street ist mit roten Vorzeichen in die neue Woche gestartet. Im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Veröffentlichung der Daten zu den Bauausgaben und des ISM Index verliert der Dow Jones Industrial Average kurz nach der Eröffnungsglocke 0,46 Prozent auf 12.580,19 Punkte. Der S&P 500 fällt daneben um 0,41 Prozent zurück auf 1.394,64 Zähler. Beim NASDAQ Composite ist ein Abschlag von 0,36 Prozent auf 2.513,47 Indexpunkte auszumachen.

Wachovia stehen nach dem Rücktritt von CEO Ken Thompson mit 4 Prozent im Minus. Den Angaben zufolge ist Thompson auf Wunsch des Boards zurückgetreten. Lanty Smith, der bereits letzten Monat das Amt des Chairman von Thompson übernommen hat, wurde nun zusätzlich zum Interims-CEO bestellt.

Mit JPMorgan steht ein weiterer Finanztitel im Blick. Einem Pressebericht zufolge könnte Alan Schwartz, der ehemalige CEO der US-Investmentbank Bear Stearns, nun doch nicht als Non-Executive Vice Chairman zu JPMorgan wechseln. Die Aktie von JPMorgan verliert aktuell 1,3 Prozent. Für General Electric geht es dagegen leicht nach oben. Der Mischkonzern und die spanische BSCH haben heute bereits angekündigten Transaktionen definitiv beschlossen.

Unternehmensmeldungen:

Die Wachovia Corp. (ISIN US9299031024/ WKN 868326), die viertgrößte Bankgesellschaft in den USA, meldete heute, dass ihr CEO Ken Thompson sein Amt niedergelegt hat. Den Angaben zufolge ist Thompson demnach auf Wunsch des Board of Directors zurückgetreten. Lanty Smith, die bereits letzten Monat das Amt des Chairman von Thompson übernommen hat, wurde nun zusätzlich zum Interims-CEO bestellt. Ein vom Board ins Leben gerufener Sonderausschuss soll nach einem permanenten CEO suchen. Ben Jenkins, derzeit Vice Chairman und President der General Bank, wurde zum Interims-COO berufen.

Der amerikanische Mischkonzern General Electric Co. (GE) (ISIN US3696041033/ WKN 851144) und die spanische Banco Santander Central Hispano S.A. (BSCH) (ISIN ES0113900J37/ WKN 858872) gaben heute bekannt, dass sie definitive Abkommen zu bereits angekündigten Transaktionen geschlossen haben. Im Rahmen des Abkommens wird Banco Santander die Aktivitäten der Konzernsparte GE Money in Deutschland, Finnland und Österreich sowie deren Kreditkarten- und Autofinanzierungsgeschäft in Großbritannien übernehmen wird. Dabei beinhaltet das Abkommen auch das Card-Geschäft von GE Money in Irland. Im Gegenzug erwirbt GE Commercial Finance die italienische Handelsbank Interbanca von BSCH. Jede der beiden Transaktionen hat den Angaben zufolge ein Volumen von rund 1 Mrd. Euro.

Der ehemalige CEO der US-Investmentbank Bear Stearns Cos. Inc., Alan Schwartz, könnte Presseangaben zufolge nicht als Non-Executive Vice Chairman zur J.P. Morgan Chase & Co. (JPMorgan) (ISIN US46625H1005/ WKN 850628) wechseln. Wie die "New York Post" heute berichtet, war Schwartz (57) geneigt, die Offerte von JPMorgan anzunehmen, ist jedoch nicht damit zufrieden, dass nun mehr als die Hälfte der Bear Stearns-Belegschaft arbeitslos ist. In einer SEC-Mitteilung vom April hatte JPMorgan bekannt gegeben, dass einige Top-Manager von Bear Stearns eine Anstellung im neuen Unternehmen akzeptieren könnten. Am Samstag teilte JPMorgan mit, dass man die 1,4 Mrd. Dollar teure Übernahme von Bear Stearns abgeschlossen hat. (02.06.2008/ac/n/m)

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