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Wall Street-Schluss: Deutliche Abschläge, Philly Fed belastet
Der Dow Jones Industrial Average schloss am Ende mit einem Minus von 0,69 Prozent bei 11.533,23 Zählern, während der S&P 500 um 0,54 Prozent auf 1.318,03 Zähler abgab. Der NASDAQ Composite ging mit einem Minus von 0,67 Prozent auf 2.237,75 Punkte aus dem Handel.
Im Fokus der Anleger standen unter anderem die vorgelegten Ergebnisse des Logistikkonzerns FedEx. Der weltweit zweitgrößte Paketdienst meldete heute, dass er seinen Gewinn im ersten Quartal um 40 Prozent gesteigert hat und damit etwas stärker als von Analysten erwartet. Dennoch verbuchte der Titel einen Abschlag von 1,4 Prozent.
Im Technologiesektor ging es für Microsoft rund ein Prozent abwärts. Dem "Wall Street Journal" zufolge haben Adobe Systems und Symantec bei der Europäischen Kommission Beschwerde gegen die Ausgestaltung des neuen Betriebssystems Vista eingelegt. Während Symantec-Aktien 0,8 Prozent zulegten, verloren Adobe-Papiere 0,6 Prozent
Deutlich abwärts ging es beim Automobilzulieferer Lear. Nachdem der Konzern seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigiert hat, brach die Aktie um zeitweise über 11 Prozent ein. Am Ende waren es dann noch fast 9 Prozent. Lear begründete den schwächeren Ausblick mit den zuletzt gemeldeten Produktionskürzungen der großen US-Automobilhersteller.
Bei GM belasteten Presseberichte nach denen die Gespräche mit Renault/Nissan über eine gemeinsame Allianz ins Stocken geraten sind. Der Zeitung "The Detroit News" zufolge wollen Renault und Nissan deutlich mehr Einfluss auf die Werke und die Modelle von GM haben, als der Konzern bereit ist abzugeben. Die GM-Aktie verlor heute 2,6 Prozent.
Im Lebensmittelsektor sorgten ConAgra Foods und General Mills für gute Laune, nachdem beide Konzern erfreuliche Quartalszahlen vorgelegt hatten. ConAgra Foods verbuchte zwar im ersten Fiskalquartal 2006/07 einen Gewinnrückgang, konnte aber die Analystenerwartungen schlagen und zugleich seinen Ausblick erhöhen. Die Aktien legten bis zum Abend rund 2 Prozent zu. Bei General Mills, dessen Gewinn im ersten Fiskalquartal 2006/07 aufgrund starker Umsätzen bei Fertigsuppen und Verbesserungen in den Fabriken leicht gestiegen ist, ging es über 3 Prozent aufwärts.
Bei Bed Bath & Beyond ging es ebenfalls fast 3,5 Prozent nach oben. Der US-Sanitärausrüster hatte im Schlussquartal 2005/06 Umsatz und Gewinn steigern und damit die Analystenerwartungen erfüllen können. (21.09.2006/ac/n/m)
| 22.09.2008 | FedEx equal weight | Lehman Brothers Inc. | |
| 12.09.2008 | FedEx zurückhaltend bleiben | Frankfurter Tagesdienst | |
| 31.07.2008 | FedEx Downgrade | Morgan Stanley | |
| 24.06.2008 | FedEx buy | UBS AG | |
| 20.06.2008 | FedEx Ersteinschätzung | Wachovia Securities, LLC |
Aktien in diesem Artikel
| FedEx | 57,7 | +2,9% | |
| Microsoft | 18,3 | +0,2% | |
| Adobe Systems | 22,4 | -2,5% | |
| Symantec | 11,9 | -2,7% | |
| ConAgra Foods | 14,2 | -1,1% | |
| Bed BathBeyond | 21,4 | +3,6% | |
| Lear | 6,2 | -3,4% | |
| General Mills | 50,8 | -0,5% | |
| General Motors | 6,2 | +0,7% | |
| Renault | 37,3 | +0,5% | |
| Nissan Motor | 4,0 | -2,0% |
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