United Parcel Service Aktie [WKN: 929198 / ISIN: US9113121068]

Sende E-Mail
Drucken
09.04.2008 22:23
Drucken |

Schrift:

Wall Street-Schluss: Deutliche Abschläge, UPS und Rekordölpreis belasten

New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen präsentierten sich am Mittwoch mit deutlichen Abschlägen. Belastungsfaktoren waren erneut negativ aufgenommene Unternehmensnachrichten sowie der neue Rekordstand des Ölpreises. Der Preis für WTI stieg aufgrund überraschend gefallener Lagerbestände auf über 112 Dollar je Barrel.

Der Anstieg der Lagerbestände bei den Großhandelsunternehmen hat sich im Februar 2008 verlangsamt. So lagen die Bestände um 1,1 Prozent über dem Vormonatsniveau, womit die Prognose der Volkswirte von 0,5 Prozent übertroffen wurde. Im Januar waren die Lagerbestände noch um revidiert 1,3 Prozent angestiegen. Dagegen verringerten sich die Umsatzerlöse des Großhandels um 0,8 Prozent, wogegen sie im Januar um 2,3 Prozent gestiegen waren.

Am Ende schloss der Dow Jones Industrial Average mit einem Minus von 0,39 Prozent bei 12.527,26 Zählern. Der S&P 500 schloss bei 1.354,49 Zähler und damit 0,81 Prozent leichter. Der NASDAQ Composite wiederum ging 1,13 Prozent leichter bei 2.322,12 Punkten aus dem Handel.

Anteilsscheine von UPS knickten um rund 3,7 Prozent ein. Angesichts höherer Treibstoffkosten, eines schwächer werdenden Dollars und verringerter Paketvolumina in den USA hat der Paketdienst seine Ergebnisprognose für das erste Quartal am Vorabend nach unten korrigiert.

Die Aktie von Boeing war ebenfalls einen Blick wert. Der Flugzeughersteller hat heute angekündigt, dass sich die Auslieferung des 787 Dreamliners erneut verzögert. Ungeachtet dessen bekräftige das Unternehmen seinen Ausblick. Der Titel stieg um fast 5 Prozent.

Daneben gaben Aktien von Circuit City Stores rund 8 Prozent nach. Der Elektronikhändler hat im vergangenen Quartal entgegen den Erwartungen einen Gewinn ausgewiesen.

Titel des Ingenieur- und Baukonzerns Shaw verloren mehr als ein Prozent, nachdem die heute vorgelegten Quartalszahlen schlechter als erwartet ausgefallen waren.

Bei AMR, der Muttergesellschaft der Fluggesellschaft American Airlines (AA), ging es um rund 11 Prozent abwärts. Der Konzern hatte gemeldet, dass er heute mehr als 1.000 Flüge absagen musste, um Inspektionen von MD-80 Maschinen vorzunehmen.

Anteilsscheine des Mischkonzerns Honeywell profitierten unterdessen von einem Milliardenauftrag des brasilianischen Flugzeugherstellers Embraer und zogen um 1,5 Prozent an.

Auch die geplante Übernahme von Yahoo! durch Microsoft birgt neuen Gesprächsstoff. Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge ist der Vermögensverwalter und Yahoo!-Großaktionär Legg Mason bereit, die Bestrebungen des Internet-Medienkonzerns, unabhängig zu bleiben, zu unterstützen, sollte Microsoft sein Übernahmeangebot senken. Die Aktien von Microsoft und Yahoo! legten leicht zu, Legg Mason gaben indes 2,8 Prozent ab.

Der Finanzkonzern J.P. Morgan Chase hat seinen Anteil an der krisengeschüttelten Investmentbank Bear Stearns auf 47,4 Prozent erhöht. Beide Aktien gaben in der Folge mehr als ein Prozent nach. (09.04.2008/ac/n/m)

Aktien in diesem Artikel

United Parcel Service 37,7 +0,5%
The Boeing 41,4 +1,6%
Circuit City Stores 1,5 +0,7%
Shaw Group 35,9 +0,5%
Honeywell International 32,4 +1,5%
Embraer-Empresa Brasileira de Aeronáutica 15,4 +0,5%
Legg Mason 24,2 +0,5%
Yahoo! 14,7 +8,3%
Microsoft 16,7 +1,0%
AMR 3,3 +8,2%
JPMorgan ChaseCo 22,5 +0,8%
Immer mehr Staus auf Autobahnen: Wofür plädieren Sie?
Mehr Autobahnen bauen
Überholverbot für LKW
Preis für Bahnfahrkarten senken
Mineralölsteuer erhöhen
PKW-Maut erheben




Wie bewerten Sie diese Seite?   sehr gut        schlecht
 

Anzeige

Anzeige