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Wall Street-Schluss: Deutliche Zugewinne, Konjunkturdaten im Fokus
Die US-Industrieproduktion ist im April 2008 stärker als erwartet zurückgegangen. So lag der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger um 0,7 Prozent unter seinem Vormonatsniveau, wogegen er im März um revidiert 0,2 Prozent (vorläufig: 0,3 Prozent) angezogen war. Dagegen hatten Volkswirte lediglich einen Rückgang um 0,3 Prozent prognostiziert.
Der an den US-Finanzmärkten viel beachtete Geschäftsklimaindex der Fed-Regional-Notenbank von Philadelphia hat sich im Mai 2008 stärker als erwartet verbessert. Demnach ist der Index von -24,9 Punkten im April 2008 auf nun -15,6 Punkte gestiegen. Der Index notiert bereits seit Dezember in negativem Terrain. Volkswirte waren im Vorfeld von einer Verbesserung auf lediglich -19,0 Punkte ausgegangen.
Die Federal Reserve Bank of New York ermittelte für Mai 2008 eine deutliche Abnahme bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. So verringerte sich der Empire State Manufacturing Index auf -3,2 Punkte, während Volkswirte mit einem Stand von 0,0 Punkten gerechnet hatten. Für April war ein Indexstand von +0,6 Punkten ausgewiesen worden.
Die Arbeitsmarktsituation in den USA hat sich in der Woche zum 10. März 2008 verschlechtert. So stieg die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 6.000 auf 371.000, während Volkswirte im Vorfeld einen Rückgang auf 370.000 prognostiziert hatten. In der Vorwoche wurde ein unveränderter Wert von 365.000 Erstanträgen ausgewiesen.
Am Ende schloss der Dow Jones Industrial Average mit einem Plus von 0,73 Prozent bei 12.992,66 Zählern. Der S&P 500 schloss bei 1.423,57 Zähler und damit 1,06 Prozent fester. Der NASDAQ Composite wiederum ging 1,48 Prozent fester bei 2.533,73 Punkten aus dem Handel.
Die Aktie von CNET gewann mehr als 43 Prozent. Zuvor kündigte der Rundfunk- und Medienkonzern CBS die Übernahme des Internetunternehmens für 1,8 Mrd. Dollar an. Anteilsscheine von CBS verloren dagegen rund 2,5 Prozent.
Daneben standen erneut Papiere von Yahoo! im Blick. Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge kämpft der Milliarden-Investor Carl Icahn derzeit dafür, die Verhandlungen mit Microsoft über einen Verkauf des Internetkonzerns an den Software-Konzern wiederzubeleben. Die Yahoo-Aktie gewann in der Folge mehr als 2 Prozent, während es für Microsoft ebenfalls knapp 2 Prozent nach oben ging.
Bei General Electric sorgte ein Bericht des "Wall Street Journal" über einen möglichen Verkauf der Haushaltsgeräte-Sparte für Furore. Am Ende gaben die Aktien aber ein halbes Prozent nach.
Der Einzelhandelskonzern JCPenney hat heute Zahlen für das erste Quartal vorgelegt. Der Gewinn sank dabei angesichts des widrigen konjunkturellen Umfelds um rund 50 Prozent und damit weniger stark als befürchtet. Der Wert zog daraufhin um 5 Prozent an.
Anteilsscheine der Videoverleihkette Blockbuster gaben trotz unerwartet guter Ergebnisse um rund 0,6 Prozent nach. Das Unternehmen konnte im ersten Quartal dank deutlicher operativer Verbesserungen in die Gewinnzone zurückkehren.
Titel der Private-Equity-Gesellschaft Blackstone, die im vergangenen Vierteljahr entgegen den Erwartungen einen Verlust ausgewiesen hat, stiegen um 5,6 Prozent.
Agilent Technologies veröffentlichte gestern nach US-Börsenschluss die Zahlen zum zweiten Fiskalquartal 2007/08. Dabei konnte der auf Präzisions-Geräte für die chemische Industrie sowie Biotechnologie und Medizintechnik spezialisierte Konzern die Umsatz- und Gewinnerwartungen übertreffen. In der Folge gewannt der Titel 8,5 Prozent. (15.05.2008/ac/n/m)
| 19.08.2008 | CBS average | Caris & Company, Inc. | |
| 02.05.2008 | CBS equal-weight | Lehman Brothers Inc. | |
| 10.04.2007 | CBS overweight | Prudential Financial | |
| 26.01.2006 | Update CBS: Above Average | Caris & Company | |
| 05.01.2006 | Update CBS: Hold | Sanders Morris Harris |
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