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Wall Street-Schluss: Dow Jones schließt nach Fed-Sitzung über 13.500 Punkten
Vor Handelsbeginn stellte das Arbeitsministerium seine erste Veröffentlichung zur US-Produktivität im zweiten Quartal 2007 vor. Demnach nahm die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,8 Prozent zu, während Volkswirte von einem Anstieg um 2,1 Prozent ausgegangen waren. Die Lohnstückkosten wuchsen im Vorjahresvergleich um 2,1 Prozent. Die Prognose der Volkswirte hatte lediglich auf +1,6 Prozent gelautet. Die Verbraucherkredite stiegen doppelt so stark, als von den Volkswirten erwartet worden war.
Der Dow Jones Industrial Average schloss am Ende mit einem Plus von 0,26 Prozent bei 13.504,30 Zählern. Der S&P 500 legte 0,62 Prozent auf 1.476,71 Zähler zu. Der NASDAQ Composite wiederum schloss 0,56 Prozent fester und ging bei 2.561,60 Punkten aus dem Handel.
Leicht rote Vorzeichen waren bei Harrah's Entertainment auszumachen. Der Kasinobetreiber verzeichnete im letzten Quartal einen deutlichen Ergebnisanstieg, der jedoch hinter den Schätzungen zurückgeblieben ist.
Kursverluste von mehr als 9 Prozent fuhren dagegen Papiere der Warner Music Group ein. Die weltweit viertgrößte Plattenfirma hat im vergangenen Vierteljahr aufgrund stark sinkender Absatzzahlen in den USA einen höheren Verlust erwirtschaftet und die Konsensschätzungen verfehlt.
Anteilsscheine von Microsoft schlossen kaum verändert, nachdem der Konzern eine Preissenkung für seine Spielekonsole "Xbox 360" bekannt gegeben hat. Das Gerät in der Premium-Ausführung mit einer 20 Gigabyte-Festplatte soll ab dem morgigen Mittwoch 349 Dollar kosten und damit 50 Dollar weniger als bislang. Das Core-System steht dann für 279 Dollar statt 299 Dollar und die Elite-Version mit einer 120 Gigabyte-Festplatte für 449 Dollar statt 499 Dollar in den Läden.
Der Mischkonzern Tyco International musste im abgelaufenen Quartal aufgrund von Sonderbelastungen einen Verlust ausweisen. Das bereinigte Ergebnis lag jedoch über den Prognosen, ferner konnte der Umsatz unerwartet stark gesteigert werden. Die Aktie gab über ein Prozent ab.
Abschläge von 5,6 Prozent erlitt das Papier von Marsh & McLennan. Die Anleger quittieren damit die enttäuschenden Quartalszahlen des Versicherungsbrokers. Der Gewinn ist im zweiten Quartal zwar leicht gestiegen, verfehlte die Erwartungen aber deutlich. Der Umsatz erhöhte sich um 7 Prozent und damit stärker als von Marktbeobachtern geschätzt.
Der Energieversorger PG&E hat seinen Gewinn im zweiten Quartal um 16 Prozent erhöht. Die Muttergesellschaft des größten Kraftwerks in Kalifornien Pacific Gas & Electric konnte so aufgrund der gestiegenen Strompreise die Gewinnprognose des Marktes übertreffen. Die Aktie legte über 3 Prozent zu.
Deutliche Zugewinne von über 5 Prozent konnte der Energieversorger Duke Energy erzielen. Der Gewinn hatte sich zwar im zweiten Quartal um 17 Prozent verringert, dennoch konnten die Erwartungen übertroffen werden.
Sun Microsystems kündigte heute weitere Stellenstreichungen an. Der Technologiekonzern will demnach die Mitarbeiterzahl im Rahmen eines Restrukturierungsprogramms weiter vermindern. Im Zusammenhang mit dem Maßnahmenpaket erwartet Sun Microsystems Einmalbelastungen in Höhe von insgesamt 100 bis 150 Mio. Dollar, welche in den kommenden Quartalen ergebniswirksam werden. Die Sun-Aktie legte 0,6 Prozent zu. (07.08.2007/ac/n/m)
| 16.10.2006 | Update Harrah's Entertainment Inc.: Buy | KeyBanc Capital Markets / McDonald | |
| 26.09.2006 | Update Harrah's Entertainment Inc.: Neutral | JP Morgan | |
| 22.09.2006 | Update Harrah's Entertainment Inc.: Outperform | Wachovia Sec | |
| 12.09.2006 | Harrah's add | Calyon Securities | |
| 16.06.2006 | Update Harrah's Entertainment Inc.: Hold | Deutsche Securities |
Aktien in diesem Artikel
| Harrahs Entertainment | |||
| Warner Music Group | 4,9 | +4,0% | |
| MarshMcLennan Cos | 21,7 | +2,3% | |
| PG&E | 27,1 | -3,7% | |
| Duke Energy |
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