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Wall Street-Schluss: Durchwachsener Handel, Sun-Kurssturz belastet NASDAQ
Die US-Arbeitsmarktsituation hat sich im April 2008 besser als erwartet entwickelt. Die Arbeitslosenquote sank auf 5,0 Prozent, nachdem sie im Vormonat bei 5,1 Prozent gelegen hatte. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg auf 5,2 Prozent gerechnet. Zudem verringerte sich die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 20.000 Personen gegenüber dem Vormonat. Volkswirte hatten einen deutlich stärkeren Stellenabbau um 75.000 Beschäftigte erwartet, nach einem Minus von revidiert 81.000 im März.
Der Auftragseingang für Industriegüter ist im März 2008 deutlich angestiegen. So erhöhte sich die Anzahl der Bestellungen gegenüber dem Vormonat um 1,4 Prozent, während Volkswirte nur eine Zunahme um 0,2 Prozent prognostiziert hatten. Beim Auftragseingang für langlebige Güter mit einer Nutzungsdauer von mindestens drei Jahren wurde nach revidierten Angaben ein Zuwachs von 0,1 Prozent (vorläufig: -0,3 Prozent) ermittelt, nach einem Rückgang um 0,9 Prozent im Vormonat.
Am Ende schloss der Dow Jones Industrial Average mit einem Plus von 0,37 Prozent bei 13.058,20 Zählern. Der S&P 500 schloss bei 1.413,90 Zähler und damit 0,32 Prozent fester. Der NASDAQ Composite wiederum ging 0,15 Prozent schwächer bei 2.476,99 Punkten aus dem Handel.
Im Technologiesektor stach die Aktie von Sun Microsystems mit einem Kurseinbruch von mehr als 22 Prozent hervor. Der Server-Anbieter hat im abgelaufenen Quartal einen Verlust und auf bereinigter Basis lediglich den Break-Even erreicht, während Analysten im Vorfeld mit einem Gewinn gerechnet hatten. Zudem verringerten sich die Umsatzerlöse entgegen der Analystenerwartungen leicht.
Anteilsscheine des kanadischen Telekommunikationsausrüsters Nortel Networks gaben nach Zahlen rund 2,5 Prozent nach. Der Konzern hatte im ersten Quartal einen deutlich höheren Verlust ausweisen müssen.
Chevron lagen ein halbes Prozent fester im Handel. Der zweitgrößte US-Ölkonzern verbuchte im zweiten Quartal dank der deutlich höheren Ölpreisnotierungen einen unerwartet deutlichen Ergebnisanstieg.
Viacom-Papiere notierten mehr als ein Prozent schwächer. Der Medienkonzern verbuchte im ersten Quartal dank der starken Entwicklung in den Segmenten "Media Networks" und "Filmed Entertainment" einen kräftigen Ergebnisanstieg. Insgesamt konnte das Zahlenwerk durchaus überzeugen.
Der Automobilzulieferer BorgWarner verbuchte im ersten Quartal trotz der weltweit unsicheren konjunkturellen Rahmenbedingungen einen Gewinnanstieg und hat die Prognosen für das laufende Fiskaljahr bestätigt. Die Aktie gewann am Ende mehr als ein Prozent hinzu.
Der Forstprodukte- und Papierhersteller Weyerhaeuser verbuchte man im ersten Quartal einen Verlust, nach einem Nettogewinn im Vorjahreszeitraum. Ohne die Berücksichtigung von Einmaleffekten lag der Nettoverlust höher als von Analysten befürchtet. Der Konzernumsatz verringerte sich ebenfalls deutlich. Die Aktie gab am Ende fast 2 Prozent nach. (02.05.2008/ac/n/m)
| 06.08.2008 | Chevron neutral | Credit Suisse Group | |
| 04.08.2008 | Chevron overweight | Lehman Brothers Inc. | |
| 14.07.2008 | Chevron neutral | Credit Suisse Group | |
| 07.07.2008 | Chevron chancenreich | Wirtschaftswoche | |
| 16.05.2008 | Chevron buy | UBS AG |
Aktien in diesem Artikel
| Chevron | 57,8 | -2,7% | |
| Viaco b | 11,4 | -9,2% | |
| Nortel Networks | 0,5 | -3,8% | |
| BorgWarner | 17,0 | -6,8% | |
| Weyerhaeuser | 26,5 | -10,4% |
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