29.03.2006 23:05
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Wall Street Schluss: Fester Mittwoch-Handel, NASDAQ +1,45%

Die amerikanischen Börsen waren heute bereits am Morgen
fester in den Handel gestartet. Noch am Vortag hatte die Fed den Leitzins wie erwartet um 25 Basispunkte auf 4,75 Prozent erhöht und schloss weitere Zinsschritte nicht aus, woraufhin die US-Indizes in negatives Terrain abgerutscht waren.

Zur Wochenmitte präsentierten sich aber die US-Börsen wieder deutlich fester. Allen voran die NASDAQ, welche über 1,4 Prozent auf 2.337 Zähler anziehen konnte. Hier war die Aktie von Sun Microsystems sehr gefragt. Das Papier konnte von positiven Analystenstimmen profitieren und zeitweise über 6 Prozent zulegen. Morgan Stanley hatte das Sun-Papier von "underweight" auf "overweight" heraufgestuft. Der Dow Jones präsentierte sich ebenfalls fester. Der Old-Economy-Index gewann am Ende über 0,5 Prozent auf 11.215 Zähler.

Im Fokus der Anleger stand heute unter anderem auch Accenture. Wie das weltgrößte Management- und Technologie-Beratungsunternehmen am Vorabend meldete, brach der Gewinn im zweiten Quartal aufgrund einer Sonderbelastung ein. In der Folge verlor der Titel mehr als 7 Prozent.

Colgate-Palmolive Co. (ISIN US1941621039/ WKN 850667) und die britische GlaxoSmithKline plc (GSK) (ISIN GB0009252882/ WKN 940561), Europas größter Pharmakonzern, werden voraussichtlich für Produkte der Consumer Healthcare-Sparte des US-Pharmakonzerns Pfizer Inc. (ISIN US7170811035/ WKN 852009) bieten. Dies berichtet das "Wall Street Journal" heute. Der Zeitung zufolge erhofft sich der weltgrößte Pharmakonzern durch die Veräußerung dieser Sparte Erlöse in Höhe von rund 14 Mrd. Dollar.

Wie das "Wall Street Journal" heute berichtet, haben die obersten Wettbewerbshüter der Europäischen Union den amerikanischen Software-Konzern Microsoft Corp. (ISIN US5949181045/ WKN 870747) davor gewarnt, dass er sein neues Betriebssystem "Windows Vista" in Europa nicht verkaufen darf, sollte es im Vorfeld bereits mit bestimmten Funktionen ausgestattet sein. Der Zeitung zufolge hat EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes vergangene Woche einen Brief an Microsoft-CEO Steve Ballmer gesandt, in dem sie Bedenken geäußert hat, die bereits Gegenstand laufender Auseinandersetzungen zwischen der EU und dem US-Konzern hinsichtlich der Ausstattung der aktuellen Windows-Version mit weiteren Microsoft-Produkten sind.

Der US-Rüstungskonzern Northrop Grumman Corp. (ISIN US6668071029/ WKN 851915) gab heute bekannt, dass ein von ihm angeführtes Joint Venture vom US-Energieministerium einen Auftrag im Wert von 2,5 Mrd. Dollar erhalten hat. Der Auftrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren und sieht die Verwaltung sowie den Betrieb der Nevada Test Site (NTS) vor, der Testeinrichtung des Energieministeriums im US-Bundesstaat Nevada. Das Joint Venture firmiert unter National Security Technologies LLC (NSTec) und beinhaltet zudem die AECOM Technology Corp., die CH2M Hill Cos. Ltd. und NFS. Die erste Phase der Arbeiten beginnt am 1. April dieses Jahres.

Aktien in diesem Artikel

Accenture 25,7 +0,4%
Colgate-Palmolive 45,1 +0,9%
GlaxoSmithKline 14,8 -0,3%
Microsoft 16,7 +1,2%
Northrop Grumman 42,1 +0,6%
Red Hat 13,4 +1,2%
Paychex 19,8 -0,2%
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