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Wall Street-Schluss: Gute Laune, Dow Jones gewinnt über 250 Punkte
Das Realeinkommen in den USA wies im März 2008 einen preis- und saisonbereinigten Anstieg aus. So erhöhte sich das Realeinkommen gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent. Für Februar wurde der vorläufig gemeldete Zuwachs um 0,3 Prozent bestätigt.
Die US-Industrieproduktion ist im März 2008 überraschend angezogen. So lag der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger um 0,3 Prozent über seinem Vormonatsniveau, wogegen er im Februar um 0,7 Prozent geschrumpft war. Dagegen hatten Volkswirte einen Rückgang um 0,1 Prozent prognostiziert.
Die US-Verbraucherpreise sind im März 2008 leicht angezogen. So erhöhten sich die Preise binnen Monatsfrist um 0,3 Prozent, wogegen sie im Februar unverändert geblieben waren. Volkswirte hatten mit dieser Preissteigerung von 0,3 Prozent gerechnet.
Zudem verzeichneten die Wohnbaubeginne im März einen unerwartet starken Rückgang und erreichten den niedrigsten Stand seit März 1991. Daneben waren auch die Baugenehmigungen überraschend deutlich rückläufig. L
Am Ende schloss der Dow Jones Industrial Average mit einem Plus von 2,08 Prozent bei 12.619,27 Zählern. Der S&P 500 schloss bei 1.364,71 Zähler und damit 2,27 Prozent fester. Der NASDAQ Composite wiederum ging 2,80 Prozent fester bei 2.350,11 Punkten aus dem Handel.
Im Technologiesektor sprangen Papiere von Intel um knapp 6 Prozent nach vorne. Der weltgrößte Chip-Hersteller hat am Vorabend seine Bilanzen geöffnet. Demnach musste man im ersten Quartal einen Gewinnrückgang hinnehmen. Dennoch hat der Konzern die Gewinnerwartungen getroffen und beim Umsatz sogar positiv überrascht.
Daneben hat auch der Softdrink-Hersteller Coca-Cola seine Geschäftszahlen auf den Tisch gelegt. Der Konzern konnte Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal jeweils stärker als erwartet steigern. In Reaktion auf das Zahlenwerk gewann der Titel 0,4 Prozent hinzu.
Ferner richtete sich der Fokus insbesondere auf die Finanzbranche. Anteilsscheine von JPMorgan rückten um über 6 Prozent vor. Die Investmentbank erlitt im ersten Quartal einen kräftigen Ergebniseinbruch. Analysten hatten im Vorfeld allerdings mit Schlimmeren gerechnet.
Papiere von Wells Fargo zogen um 3,8 Prozent an. Der Finanzkonzern hat im letzten Vierteljahr ebenfalls weniger verdient, die Erwartungen aber auch übertroffen.
Die Aktie von Washington Mutual gewann nach der Vorlage der Quartalszahlen knapp 2,6 Prozent. Die größte US-Sparkasse musste im ersten Quartal einen milliardenschweren Verlust verbuchen, was mit einer drastischen Sonderbelastung zusammenhängt.
Für Merrill Lynch ging es um 3,4 Prozent nach oben, obwohl der Investmentbank einem Bericht des "Wall Street Journal"zufolge weitere milliardenschwere Abschreibungen in Höhe von 6 bis 8 Mrd. Dollar drohen. Morgen wird Merrill Lynch die Zahlen zum ersten Quartal veröffentlichen.
AMR, die Muttergesellschaft der Fluggesellschaft American Airlines (AA), musste im ersten Quartal aufgrund der hohen Treibstoffpreise einen Verlust ausweisen. Die Aktie konnte dennoch mehr als 4 Prozent zulegen. (16.04.2008/ac/n/m)
| 28.08.2008 | Intel outperform | Cowen and Company, LLC | |
| 25.08.2008 | Intel neutral | Robert W. Baird & Co. Incorporated | |
| 21.08.2008 | Intel buy | Citigroup Corp. | |
| 21.08.2008 | Intel outperform | Credit Suisse Group | |
| 20.08.2008 | Intel buy | UBS AG |
Aktien in diesem Artikel
| Intel | 15,6 | -3,3% | |
| The Coca-Cola | 35,9 | -1,1% | |
| JPMorgan Chase | 26,0 | +0,2% | |
| Wells FargoCo | 20,5 | +3,6% | |
| Washington Mutual | 2,8 | +9,4% | |
| Merrill LynchCo | 19,3 | +5,2% | |
| AMR | 6,8 | +5,7% |
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