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Wall Street-Schluss: Hochvolatiler Handel endet mit leichten Abschlägen
Auf der Konjunkturseite präsentierte das US-Arbeitsministerium für die vergangene Woche einen überraschenden Anstieg bei der Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Sie wuchs demnach um 6.000 auf 322.000, wogegen Volkswirte im Vorfeld eine Abnahme auf 315.000 prognostiziert hatten. Das US-Handelsministerium präsentierte für Juli 2007 einen saisonbereinigten Rückgang bei den US-Wohnbaubeginnen. So verringerte sich die Zahl auf 1,381 Millionen Baubeginne. Hierbei handelt es sich um die niedrigste Zahl seit Januar 1997. Auch bei den erteilten Baugenehmigungen wurde ein saisonbereinigter Rückgang gemeldet. So wurden auf annualisierter Basis insgesamt 1,373 Millionen Baugenehmigungen für Privathäuser erteilt. Hierbei handelt es sich um die niedrigste Zahl seit Oktober 1996. Schließlich kamen auch seitens des viel beachteten Philly-Fed-Index keine positiven Meldungen. Diese fiel unerwartet auf eine Stand von Null.
Der Dow Jones Industrial Average schloss am Ende mit einem Minus von 0,12 Prozent bei 12.845,78 Zählern. Der S&P 500 legte dagegen 0,32 Prozent auf 1.411,26 Zähler zu. Der NASDAQ Composite wiederum schloss 0,32 Prozent schwächer und ging bei 2.451,07 Punkten aus dem Handel.
Countrywide Financial, der größte Hypothekenfinanzierer in den USA, hat eine Kreditfazilität in Höhe von 11,5 Mrd. Dollar vollständig abgerufen, um seine Liquidität angesichts eines Mangels an Krediten in der Hypothekenbranche zu erhöhen. Die Aktie verlor am Ende mehr als 4 Prozent, nachdem sie zwischenzeitlich rund 22 Prozent an Wert verloren hatte.
Der Hypothekenfinanzierer Fannie Mae musste zwar im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinnrückgang von 35 Prozent ausweisen. Dennoch konnte die Aktie gegen den Trend über 6 Prozent zulegen.
Bei der Investmentbank Bear Stearns ging es am Ende mehr als 13 Prozent aufwärts. Gerüchte um Entlassungen im Hypothekenbereich und eine Beteiligung seitens chinesischer Investoren gaben dem Kurs deutlich Aufwind. Angesichts der stark gesunkenen Kurse wird der Einstieg ausländischer Investoren leichter.
Die Aktie von PETsMART gewann 1,7 Prozent. Die US-Zoohandels-Kette hatte gestern nach US-Börsenschluss die Zahlen für das zweite Fiskalquartal 2007/08 veröffentlicht. Dabei konnten Umsatz und Gewinn zwar deutlich gesteigert werden, die Umsatzerwartungen wurden jedoch verfehlt.
Bei Longs Drug Stores ging es 3,4 Prozent aufwärts. Die Drogeriemarktkette hatte gestern ebenfalls Zahlen zum zweiten Fiskalquartal 2007/08 veröffentlicht. Dabei hatte der Konzern Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert und die Erwartungen geschlagen.
Der Einzelhandelskonzern JCPenney erzielte im zweiten Quartal einen leichten Gewinnanstieg, womit die Erwartungen übertroffen werden konnten. Zudem wurde die Jahresprognose geringfügig angehoben. Die Aktie konnte 3,2 Prozent zulegen.
Der Kosmetikkonzern Estee Lauder verbuchte im vierten Quartal dank verbesserter Umsatzerlöse sowie fehlender Einmalbelastungen einen deutlichen Gewinnanstieg. Dennoch überzeugten die Zahlen nicht. Die Aktie verlor über 6 Prozent.
Amgen, das weltweit größte Biotechnologie-Unternehmen, wird ihre Belegschaft um 12 bis 14 Prozent abbauen. Zudem wurde die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Hintergrund sind rückläufige Umsätze beim Anämie-Medikament Aranesp. Am Ende verlor die Aktie mehr als 2 Prozent.
Der Lebensmittelkonzern Kraft Foods befindet sich nach einem Bericht des "Wall Street Journal" im Anfangsstadium bei der Suche nach einem Käufer für sein Cerealien-Geschäft Post, den Hersteller der Marken Grape Nuts und Shredded Wheat. Die Aktie gab rund 1,7 Prozent nach. (16.08.2007/ac/n/m)
| 05.05.2008 | Countrywide Financial Downgrade | Friedman, Billings, Ramsey Group, Inc. | |
| 20.03.2008 | Countrywide Financial Upgrade | Wachovia Securities, LLC | |
| 14.01.2008 | Countrywide Financial Downgrade | Credit Suisse Group | |
| 12.11.2007 | Countrywide Financial | Die Actien-Börse | |
| 30.10.2007 | Countrywide Financial neues Kursziel | Friedman, Billings Ramsey & Co |
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