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Wall Street-Schluss: Konjunkturdaten belasten, Dow Jones verliert 315 Punkte
Wie das Handelsministerium vorbörslich mitteilte, wiesen die persönlichen Einkommen und Ausgaben im Januar einen weiteren Anstieg aus. So wuchsen die persönlichen Einkommen im Vormonatsvergleich um 0,3 Prozent. Gleichzeitig kletterten die persönlichen Konsumausgaben um 0,4 Prozent. Volkswirte hatten im Vorfeld lediglich Zuwächse von jeweils 0,2 Prozent erwartet.
Die Vereinigung der Chicagoer Einkaufsmanager ermittelte für Februar 2008 einen deutlichen Rückgang beim saisonbereinigten Konjunktur-Index. So fiel der Einkaufsmanager-Index auf 44,5 Punkte, nach 51,5 Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten lediglich einen Rückgang auf 49,5 Punkte prognostiziert.
Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Februar 2008 verschlechtert. So verringerte sich der Gesamtindex auf revidiert 70,8 Punkte, während vorläufig sogar ein Rückgang auf 69,6 Punkte gemeldet worden war. Volkswirte waren durchschnittlich von einer Abnahme auf 70,0 Punkte ausgegangen, nach 78,4 Punkten im Vormonat.
Am Ende schloss der Dow Jones Industrial Average mit einem Minus von 2,51 Prozent bei 12.266,39 Zählern. Der S&P 500 schloss bei 1.330,63 Zähler und damit 2,71 Prozent leichter. Der NASDAQ Composite wiederum ging 2,58 Prozent leichter bei 2.271,48 Punkten aus dem Handel.
Papiere von AIG rutschten aktuell um 6,7 Prozent ab. Der weltgrößte Versicherungskonzern hat im vierten Quartal einen Rekordverlust eingefahren, was auf eine hohe Sonderbelastung im Zusammenhang mit der Kreditmarktkrise zurückzuführen ist. Auch auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen des Marktes verfehlt.
Für Titel des PC-Herstellers Dell ging es über 4,6 Prozent nach unten. Der Konzern meldete am Vorabend enttäuschende Ergebnisse für das vierte Quartal. Dabei wurde ein Gewinnrückgang ausgewiesen. Auch beim Umsatz blieb Dell hinter den Prognosen zurück.
Anteilsscheine von Gap sprangen hingegen um 3,8 Prozent nach vorne. Die Bekleidungskette konnte ihren Gewinn im vierten Quartal wie von Analysten erwartet um 21 Prozent steigern.
Die Interpublic Group meldete heute für das vierte Quartal einen deutlich höheren Gewinn, wobei die Schätzungen des Marktes übertroffen wurden. Damit konnte der weltweit drittgrößte Werbekonzern überzeugen und der Wert gewann rund 2,7 Prozent hinzu.
Papiere des Einzelhändlers Kohl´s legten nach der Vorlage robuster Zahlen 1,6 Prozent zu. Zwar ist der Gewinn im vierten Fiskalquartal im Vergleich zum Vorjahresquartal gesunken. Die Prognosen des Marktes wurden dennoch leicht übertroffen.
Viacom stehen indes unter Abgabedruck, obwohl der Medienkonzern im Schlussquartal seinen Gewinn wie erwartet steigern konnte. Der Umsatz erhöhte sich deutlich. Die Aktie verlor fast 4 Prozent. (29.02.2008/ac/n/m)
| 12.06.2008 | Dell Kursschwäche nutzen | Der Aktionär | |
| 11.06.2008 | Dell spekulativer Kauf | Aktienservice Research | |
| 03.06.2008 | Dell per Kauflimit einsteigen | Frankfurter Tagesdienst | |
| 03.06.2008 | Dell kaufen | Nasd@q Inside | |
| 02.06.2008 | Dell neues Kursziel | Banc of America Securities LLC |
Aktien in diesem Artikel
| Dell | 14,2 | -0,6% | |
| American International Group | 17,5 | +7,4% | |
| Interpublic Group of Cos | 5,1 | +2,0% | |
| Viaco b | 18,5 | +0,0% | |
| Gap | 10,4 | +5,6% | |
| Kohl`s | 28,1 | +3,3% |
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