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Wall Street-Schluss: Kräftige Abschläge, Dow Jones verliert fast 240 Punkte
Am Ende schloss der Dow Jones Industrial Average mit einem Minus von 1,86 Prozent bei 12.589,07 Zählern. Der S&P 500 schloss bei 1.390,19 Zähler und damit 1,84 Prozent leichter. Der NASDAQ Composite wiederum schloss 2,36 Prozent leichter und ging bei 2.440,51 Punkten aus dem Handel.
Die Aktie von Starbucks steht verstärkt im Blick. Wie die Kaffeehauskette am Vorabend mitteilte, wird ihr Gründer und Chairman Howard Schultz den amtierenden CEO Jim Donald ersetzen. Die Anleger reagierten durchweg positiv auf den angekündigten Managementwechsel und sorgten für ein sattes Kursplus von rund 8 Prozent. Stützend wirkt außerdem eine Aufstufung der Bank of America.
Titel von Bear Stearns gaben rund 6,5 Prozent nach. Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge wird CEO James Cayne in Zusammenhang mit dem Einbruch der Hypothekenmärkte unter dem Druck von Aktionären zurücktreten.
Der Biotechnologiekonzern Amgen hat heute seine Prognose für 2007 erhöht. Demnach wird ein um Einmaleffekte bereinigter Gewinn am unter Ende der Spanne von 4,30 bis 4,50 Dollar erwartet. Als Begründung wurden stabile Umsatzzahlen und erfolgreiche Kostensenkungsmaßnahmen angegeben. Die Aktie konnte daraufhin mehr als 2 Prozent zulegen.
Der Wettbewerber Genzyme hat vorläufigen Angaben zufolge im vierten Quartal 2007 einen Umsatzsprung von 21 Prozent erzielt und wird damit die Erwartungen schlagen. Die Aktien legten am Ende 0,4 Prozent zu.
Papiere von Ford verloren 0,8 Prozent. Der Automobilkonzern kündigte zuvor Investitionen in Höhe von 500 Mio. Dollar in Indien an. Zudem will der Konzern mit dem Bau eines kostengünstigen Kleinwagens beginnen, um seinen Marktanteil in Indien zu erhöhen.
Verluste von 3,4 Prozent waren bei Microsoft auszumachen, nachdem der Software-Konzern ein Übernahmeangebot in Höhe von rund 1,2 Mrd. Dollar für die norwegische Fast Search & Transfer vorgelegt hat.
Papiere der Supermarktkette SUPERVALU verloren rund 16,5 Prozent. Im Rahmen der vorgelegten Quartalszahlen hat der Konzern seinen Ausblick gesenkt. Zuvor hatte der Konzern den Gewinn im dritten Quartal unerwartet deutlich um 25 Prozent gesteigert.
Titel des Baukonzerns KB Home, der im dritten Quartal aufgrund der lahmenden US-Baukonjunktur einen deutlichen Ergebnisrückgang ausweisen musste, gaben derzeit mehr als 9 Prozent ab. (08.01.2008/ac/n/m)
| 17.07.2008 | Starbucks neutral | Piper Jaffray & Co. | |
| 11.07.2008 | Starbucks neutral | Banc of America Securities LLC | |
| 11.07.2008 | Starbucks spekulativ | Der Aktionärsbrief | |
| 03.07.2008 | Starbucks buy | UBS AG | |
| 03.07.2008 | Starbucks sector perform | RBC Capital Markets |
Aktien in diesem Artikel
| Starbucks | 9,0 | +1,4% | |
| Bear Stearns Cos | 6,0 | -1,6% | |
| Microsoft | 16,2 | -7,4% | |
| Ford Motor | 3,5 | +1,8% | |
| KB Home | 11,5 | +7,8% | |
| SUPERVALU | 19,3 | -3,7% | |
| Amgen | 32,9 | -1,3% | |
| Genzyme | 49,4 | -1,5% |
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