Wachovia Aktie [WKN: 868326 / ISIN: US9299031024]

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02.06.2008 22:26
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Wall Street-Schluss: Kräftige Abschläge, Konjunkturdaten und Bankwerte belasten

New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen mussten am Montag mit kräftigen Abschlägen aus dem Handel gehen. Im Fokus standen dabei vor allem einige enttäuschend ausgefallene Konjunkturdaten sowie die Finanzwerte.

Die Geschäftsaktivitäten des Verarbeitenden Gewerbes in den USA haben sich nach Angaben des Institut for Supply Management (ISM) im Mai 2008 leicht verbessert. So wuchs der ISM-Index von 48,6 Zählern im April auf nun 49,6 Zähler. Damit steht er aber weiterhin unter der Marke von 50 Punkten, die einen Abschwung markiert. Volkswirte waren hingegen von einer Abnahme auf 48,0 Punkte ausgegangen.

Die Bauausgaben in den USA verzeichneten im April 2008 einen verlangsamten Rückgang. Demnach fielen die Bauausgaben gegenüber dem Vormonat nur noch um 0,4 Prozent. Volkswirte hatten ein Minus von 0,6 Prozent prognostiziert, nach einem Rückgang um revidiert 0,6 (vorläufig: 1,1) Prozent im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gingen die Bauausgaben um 3,9 Prozent zurück.

Der Dow Jones verlor am Ende 1,06 Prozent auf 12.503,82 Punkte, der S&P 500 gab wiederum 1,05 Prozent auf 1.385,67 Zähler nach. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnet wiederum am Abend ein Minus von 1,23 Prozent auf 2.491,53 Punkte.

Wachovia-Titel standen nach dem Rücktritt von CEO Ken Thompson mit 1,7 Prozent im Minus. Thompson ist demnach auf Wunsch des Boards zurückgetreten. Lanty Smith, der bereits letzten Monat das Amt des Chairman von Thompson übernommen hat, wurde zum Interims-CEO bestellt.

Mit JPMorgan stand ein weiterer Finanztitel im Blick. Einem Bericht der "New York Post" zufolge könnte Alan Schwartz, der ehemalige CEO der US-Investmentbank Bear Stearns, nun doch nicht als Non-Executive Vice Chairman zu JPMorgan wechseln. Die Aktie von JPMorgan verlor am Ende knapp 2 Prozent.

Für General Electric ging es ein Prozent abwärts. Der Mischkonzern und die spanische BSCH haben heute bereits angekündigten Transaktionen definitiv beschlossen. Im Rahmen des Abkommens wird die BSCH die Aktivitäten der Konzernsparte GE Money in Deutschland, Finnland und Österreich sowie deren Kreditkarten- und Autofinanzierungsgeschäft in Großbritannien übernehmen.

Der Software-Konzern Microsoft hat mit dem PC- und Hardware-Hersteller Hewlett-Packard eine Vereinbarung zur Verwendungen von Suchmaschinen geschlossen. Demnach soll ab Januar 2009 auf den Rechnern von HP die Microsoft-Suchmaschine Live Search Toolbar vorinstalliert werden. Beide Titel gaben mehr als 1,7 Prozent nach.

Der Versicherungsbroker Marsh & McLennan gab heute bekannt, dass sein Executive Vice President und CFO Matthew B. Bartley aus dem Unternehmen ausscheiden wird. Bartley, seit 2006 als CFO tätig, wird den Angaben zufolge noch so lange im Unternehmen verbleiben, bis ein Nachfolger gefunden ist. Die Aktie gab mehr als 2 Prozent nach.

Die größte US-Sparkasse Washington Mutual wird mehrere neue Maßnahmen zur weiteren Stärkung ihrer Corporate Governance ergreifen wird. Dabei wurde der unabhängige Director Stephen Frank mit Wirkung zum 1. Juli 2008 zum Chairman bestellt, während Kerry Killinger weiterhin als CEO und Director fungieren wird. Darüber hinaus ist das Board zu einem Mehrheitsbeschlussverfahren übergegangen und hat zudem mehrere Veränderungen bei der Zusammensetzung und Führung bestimmter Board-Ausschüsse vorgenommen. Die Aktie verlor bis zum Abend nur leicht. (02.06.2008/ac/n/m)

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