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Wall Street-Schluss: Kräftige Zugewinne, Dow Jones gewinnt fast 280 Punkte
Die US-Verbraucherpreise verzeichneten im Juni einen beschleunigten Anstieg. Demnach erhöhte sich der Verbraucherpreisindex im Berichtsmonat um 1,1 Prozent, nachdem im Vormonat ein Plus von 0,6 Prozent ausgewiesen worden war. Volkswirte hatten hier zuvor nur einen Anstieg um 0,7 Prozent erwartet.
Die US-Industrieproduktion ist im Juni 2008 überraschend gestiegen. So lag der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger um 0,5 Prozent über seinem Vormonatsniveau, während er im Mai um 0,2 Prozent geschrumpft war. Dagegen hatten Volkswirte eine unveränderte Entwicklung prognostiziert.
Der Dow Jones gewann am Ende 2,52 Prozent auf 11.239,28 Punkte, der S&P 500 legte wiederum 2,51 Prozent auf 1.245,36 Zähler zu. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnet dagegen ein Plus von 3,12 Prozent auf 2.284,85 Punkte.
Nach der Vorlage der Geschäftszahlen für das zweite Quartal zogen Anteilsscheine von Intel um ein Prozent an. Der weltgrößte Chip-Hersteller konnte Umsatz und Gewinn deutlich steigern und die Erwartungen schlagen.
Bei Sun Microsystems schlug ein Plus von 4 Prozent zu Buche, nachdem der Server- und Software-Hersteller seine aktuelle Planung für das vierte Quartal bekannt gegeben hat.
Die Aktie von Wells Fargo legte rund 33 Prozent zu. Angesichts der Immobilien- und Hypothekenkrise musste der Finanzkonzern im letzten Vierteljahr einen Gewinnrückgang hinnehmen. Analysten hatten im Vorfeld aber Schlimmeres erwartet. Zudem wurde eine Erhöhung der Dividende angekündigt.
Gute Nachrichten kamen auch von Abbott Laboratories. Der Nettogewinn des Pharmakonzerns erhöhte sich im abgelaufenen Quartal um rund ein Drittel und damit stärker als von Analysten und dem Unternehmen erwartet. Der Wert verlor aber dennoch 1,5 Prozent.
Anteilsscheine der Fluglinie Delta Air Lines zogen nach der Vorlage besser als prognostizierter Ergebnisse um über 26 Prozent an. Zudem hat der Konzern durch die Fusion mit Northwest Airlines höhere Einsparungen angekündigt. Papiere des Mitbewerbers AMR, der Muttergesellschaft der Fluglinie American Airlines, dessen bereinigter Verlust im abgelaufenen Quartal geringer ausfiel als befürchtet, rückten um gut 32 Prozent vor. Auch andere Airlines zogen angesichts dieser Meldungen deutlich an. (16.07.2008/ac/n/m)
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| 01.10.2008 | Intel buy | Piper Jaffray & Co. | |
| 17.09.2008 | Intel neues Kursziel | UBS AG |
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