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Wall Street-Schluss: Kräftige Zugewinne, Garmin und Electronic Arts belasten NASDAQ
Die US-Notenbank hat heute ein Maßnahmenpaket geschnürt, um die schwächelnde Wirtschaft mit Liquidität zu versorgen. Wie die Währungshüter verkündeten, stellen sie zusätzlich zu 28-Tages-Krediten nun auch 84-Tages-Kredite bereit. Ferner hat Präsident Bush eine Gesetzesvorlage, die den angeschlagenen Häusermarkt stützen soll, unterzeichnet und damit zu einem geltenden Gesetz gemacht.
Die US-Beschäftigung hat nach Angaben des Arbeitsmarkt-Dienstleisters Automatic Data Processing (ADP) im Juli 2008 zugenommen. Demnach wuchs die Beschäftigtenzahl im Privatsektor um 9.000, während im Staatsdienst ein Plus von rund 20.000 anfällt. Damit erhöht sich die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft insgesamt um etwa 30.000 Personen gegenüber dem Vormonat. Für Juni wurde ein revidierter Rückgang um 77.000 gemeldet.
Der Dow Jones gewann am Ende 1,63 Prozent auf 11.583,69 Punkte, der S&P 500 legte 1,67 Prozent auf 1.284,26 Zähler zu. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnete wiederum ein Plus von 0,44 Prozent auf 2.329,72 Punkte.
Papiere des Navigationsgeräte-Herstellers Garmin brachen nach enttäuschenden Zahlen um fast 22 Prozent ein. Trotz eines Gewinnanstiegs waren die Erwartungen verfehlt worden.
Electronic Arts brachen nach Zahlen um 6,5 Prozent ein. Der Computerspiele-Hersteller konnte seinen Verlust im abgelaufenen Quartal angesichts einer Umsatzverdopplung verringern. Analysten hatten im Vorfeld allerdings mehr erwartet.
Dagegen legten Comcast rund 4,5 Prozent zu. Wie heute bekannt wurde, ist der Gewinn des Kabelnetzbetreibers im zweiten Quartal um 8 Prozent gestiegen. Die Schätzungen wurden damit allerdings verfehlt.
Papiere von Corning verloren am Ende rund 4 Prozent. Der Technologiekonzern verbuchte im zweiten Quartal wie erwartet einen Ergebnisanstieg. Die Umsatzentwicklung hat dabei allerdings etwas enttäuscht.
Daneben gaben Office Depot 2 Prozent nach. Die Bürohandelskette ist im letzten Quartal in die roten Zahlen gerutscht, hat auf bereinigter Basis jedoch mehr verdient als zuvor prognostiziert. Die Aktien des Wettbewerbers OfficeMax brachen nach ebenfalls schwachen Quartalsergebnissen um 10,5 Prozent ein.
Außerdem verloren Tyco Electronics 5 Prozent. Der Elektronikkonzern gab zuvor bekannt, dass er im dritten Quartal einen Gewinn erzielt und die Erwartungen übertroffen hat.
Wie von Experten erwartet, hat der Ölkonzern Hess im zweiten Quartal dank deutlich höherer Öl- und Erdgaspreise einen kräftigen Ergebnisanstieg verbucht. Trotz der weiter sinkenden Ölpreisnotierungen gewann der Titel rund 13,5 Prozent. (30.07.2008/ac/n/m)
| 20.11.2008 | Corning neues Kursziel | Citigroup Corp. | |
| 19.11.2008 | Corning Downgrade | Davenport & Company LLC | |
| 27.10.2008 | Corning Downgrade | Standard & Poor | |
| 09.10.2008 | Corning neues Kursziel | UBS AG | |
| 01.10.2008 | Corning neues Kursziel | RBC Capital Markets |
Aktien in diesem Artikel
| Corning | 6,6 | -3,2% | |
| Comcast | 12,3 | -8,5% | |
| Electronic Arts | 14,4 | -0,4% | |
| Office Depot | 1,5 | -8,1% | |
| OfficeMax | 3,5 | -16,1% | |
| Tyco Electronics | 11,9 | -7,8% | |
| Tyco International 1 | 15,7 | +1,3% | |
| Amerada Hess | 35,0 | -16,9% | |
| Garmin | 12,3 | -8,4% |
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