Bank of America Aktie [WKN: 858388 / ISIN: US0605051046]

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11.01.2008 22:18
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Wall Street-Schluss: Kreditkrise im Fokus, Dow Jones verliert fast 250 Punkte

New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen mussten am Freitag mit kräftigen Abschlägen aus dem Handel gehen. Dabei belasteten zum Wochenschluss weiterhin Sorgen um eine Ausweitung der Subprime-Krise. Wie das Handelsministerium vorbörslich mitteilte, nahm das Handelsbilanzdefizit im November um 9,3 Prozent auf 63,1 Mrd. Dollar zu und damit stärker als im Vorfeld von Volkswirten erwartet. Daneben wurde für Dezember ein Rekordhaushaltsüberschuss gemeldet, was am Markt aber kaum wahrgenommen wurde.

Am Ende schloss der Dow Jones Industrial Average mit einem Minus von 1,92 Prozent bei 12.606,30 Zählern. Der S&P 500 schloss bei 1.401,02 Zähler und damit 1,36 Prozent leichter. Der NASDAQ Composite wiederum schloss 1,95 Prozent schwächer und ging bei 2.439,94 Punkten aus dem Handel.

Die Blicke richteten sich insbesondere auf den Finanzsektor. Die Bank of America kündigte heute an, den angeschlagenen Hypothekenfinanzierer Countrywide Financial für rund 4 Mrd. Dollar in Aktien zu übernehmen. Angesichts eines entsprechenden Presseberichts konnte die Aktie von Countrywide aber bereits am Vortag deutlich zulegen, so dass es hier heute wieder um mehr als 16 Prozent in die Tiefe ging. Titel der Bank of America gaben fast 2 Prozent ab.

Daneben stach das Papier von American Express negativ hervor. Aufgrund geringerer Ausgaben der Kreditkarteninhaber und steigender Zahlungsausfälle rechnet der Kreditkartenanbieter mit einer Sonderbelastungen in Höhe von 440 Mio. Dollar vor Steuern für das vierte Quartal. Der Titel sackte daraufhin um rund 10 Prozent ab.

Anteilsscheine von Merrill Lynch verbesserten sich gegen den Trend um fast 5 Prozent, obwohl der Investmentbank einem Bericht der "New York Times" zufolge in Zusammenhang mit der Subprime-Krise ein Verlust in Höhe von 15 Mrd. Dollar droht.

Außerhalb des Finanzsektors verloren Best Buy fast 5 Prozent. Der größte US-Elektronikhändler verbuchte im Dezember einen deutlichen Umsatzanstieg. Die Same Store-Sales stiegen im 1,5 Prozent.

Regis, der weltweit größte Betreiber von Friseursalons, verbuchte im zweiten Quartal einen Umsatzanstieg. Der Konzern erwartet, dass das Ergebnis im Berichtszeitraum trotz eines positiven Einmaleffekts am unteren Ende der eigenen Prognose von 51 bis 57 Cents je Aktie liegen wird. Daher verlor der Titel mehr als 7 Prozent.

Die Juwelierkette Tiffany & Co. verbuchte im Zeitraum von Anfang November bis Ende Dezember 2007 einen Umsatzanstieg. So verbesserte sich der Gesamtumsatz um 8 Prozent auf 867,2 Mio. Dollar. Dagegen sanken die vergleichbaren Umsatzerlöse bei Filialen, die länger als ein Jahr geöffnet waren, um 2 Prozent. Angesichts einer leicht gesenkten Prognose verloren die Titel am Ende mehr als 11 Prozent. (11.01.2008/ac/n/m)

Aktien in diesem Artikel

Bank of America 23,8 -9,8%
Countrywide Financial
American Express 20,9 -10,9%
Merrill LynchCo 18,4 -12,2%
Best Buy 24,8 +0,0%
Regis 19,3 +1,1%
TiffanyCo 22,4 -8,4%
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