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Wall Street Schluss: Kursanstieg bei GM sorgt für gute Laune
Mit besonderem Interesse wurde heute die Absicht von Kirk Kerkorian und seiner Investmentfirma Tracinda an der Akquisition weiterer GM-Aktien verfolgt. Tracinda plant demnach seinen Anteil auf 9 Prozent aufzustocken. In der Folge konnte die GM-Aktie mehr als 17 Prozent zulegen. Im Bereich der Unternehmenszahlen stand vor allem der Gewinneinbruch bei Electronic Arts im Blickpunkt des Interesses. Die Aktie verlor mehr als 7 Prozent. Die Äußerungen von Time Warner bezüglich der Geschäftsentwicklung im ersten Quartal wurden positiv vom Markt aufgenommen.
Der Dow Jones schloss am Ende mit einem Plus von 1,24 Prozent bei 10.384,64 Zählern. Die NASDAQ konnte sich ebenfalls freundlicher präsentieren und ging mit einem Plus von 1,51 Prozent auf 1.962,23 Punkte aus dem Handel.
Wie die Tracinda Corp., die Investmentfirma des Milliardärs Kirk Kerkorian, heute bekannt gab, plant sie die Abgabe eines Barangebots für bis zu 28 Millionen Aktien der General Motors Corp. (GM). Tracinda, das bereits mit 3,9 Prozent am weltgrößten Automobilkonzern beteiligt ist, will demnach für die 28 Millionen GM-Aktien (4,95 Prozent) jeweils 31 Dollar in bar zahlen, was insgesamt einem Kaufpreis von rund 870 Mio. Dollar und einer Prämie von 11,6 Prozent auf den gestrigen Schlusskurs entspräche. Die Bei einem erfolgreichen Abschluss der geplanten Transaktion würde Kerkorian damit fast 9 Prozent der Anteile am GM-Konzern halten. Kerkorian war einst der größte Einzelaktionär des US-Herstellers Chrysler vor dessen Fusion mit Daimler-Benz. Zuletzt hat er einen Prozess gegen DaimlerChrysler verloren, nachdem Tracinda eine Schadenersatzklage in Höhe von 1,35 Mrd. Dollar gegen den deutsch-amerikanischen Automobilkonzern eingereicht hatte. Presseberichten zufolge will Kerkorian jedoch in Berufung gehen. Mit der nun geplanten Aufstockung der GM-Beteiligung will Kerkorian das niedrige Kursniveau der Aktie nutzen. Der GM-Konzern hatte Mitte März seine Jahresprognosen drastisch nach unten korrigiert, was einen deutlichen Kurseinbruch zur Folge hatte.
Der Medienkonzern Time Warner äußerte sich heute bezüglich seiner Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2005. Das Unternehmen gab hierbei an, dass sich sein Nettogewinn mit 963 Mio. Dollar bzw. 20 Cents je Aktie auf dem Vorjahresniveau bewegte. Hier hatte man noch einen Überschuss in Höhe von 961 Mio. Dollar bzw. 20 Cents je Aktie erwirtschaftet. Der veröffentlichte Wert beinhaltet einen Gewinnbeitrag aus nicht fortgeführten Geschäftsaktivitäten in Höhe von 215 Mio. Dollar. Analysten hatten das EPS im Vorfeld der Berichterstattung auf 17 Cents geschätzt. Der operative Gewinn vor Abschreibungen und Wertberichtigungen konnte im Berichtszeitraum um 8 Prozent auf 2,60 Mrd. Dollar gesteigert werden. Time Warner bezifferte seinen Umsatz für das erste Quartal auf 10,48 Mrd. Dollar. Mit diesem Ergebnis konnten sowohl der Vorjahreswert (10,19 Mrd. Dollar) als auch die durchschnittliche Markterwartung von 10,29 Mrd. Dollar übertroffen werden. Analysten erwarten, dass sich das EPS im zweiten Quartal 2005 auf 20 Cents belaufen wird. Der Umsatz wird bei 11,19 Mrd. Dollar gesehen. Das Unternehmen selbst geht weiterhin davon aus, dass es im gesamten Fiskaljahr 2005 seinen operativen Gewinn vor Abschreibungen und Wertberichtigungen im hohen einstelligen Prozentbereich steigern wird. Im Jahr 2004 hatte man hier noch einen Wert in Höhe von 9,9 Mrd. Dollar ausgewiesen.
Electronic Arts gab am Dienstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für die vergangenen drei Monate bekannt. Der weltweit größte Computer- und Videospiele-Hersteller musste demnach im vergangenen Quartal aufgrund äußerst schwacher Verkaufszahlen einen herben Gewinnrückgang hinnehmen. Demnach hat das Unternehmen nur einen Gewinn von 8 Mio. Dollar bzw. einen Gewinn von 0,02 Dollar je Aktie erzielt. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 90 Mio. Dollar bzw. ein EPS von 0,29 Dollar erwirtschaftet. Die Erlöse für die letzten drei Monate wurden wiederum mit 553 Dollar angegeben, nach 598,4 Dollar im vergleichbaren Quartal des Vorjahres. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 0,09 Dollar je Aktie und einem Umsatz von 549 Mio. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal gehen sie von einem EPS von 0,04 Dollar und Erlösen in Höhe von 450 Mio. Dollar aus.
Der Vermögensverwalter Legg Mason verbuchte im vierten Quartal aufgrund höherer Mittelzuflüsse sowie der anhaltenden Erholung an den internationalen Kapitalmärkten einen Gewinnanstieg. Wie der Finanzdienstleister heute bekannt gab, lag der Nettogewinn im Berichtsquartal bei 117,6 Mio. Dollar bzw. 98 Cents je Aktie, nach 91,9 Mio. Dollar bzw. 80 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Analysten waren im Vorfeld von einem EPS in Höhe von 97 Cents ausgegangen. Der Konzernumsatz verbesserte sich von 559,6 Mio. Dollar um 19 Prozent auf 665 Mio. Dollar, was ebenfalls oberhalb der Analystenprognose von 661 Mio. Dollar lag. Im Gesamtjahr erwirtschaftete Legg Mason einen Nettogewinn von 408,43 Mio. Dollar bzw. 3,53 Dollar je Aktie, nach 297,76 Mio. Dollar bzw. 2,65 Dollar je Aktie im Vorjahr. Der Konzernerlös verbesserte sich von 1,94 Mrd. Dollar auf 2,41 Mrd. Dollar. Für das laufende Quartal erwarten Analysten einen Gewinn von 99 Cents je Aktie sowie einen Erlös von 668 Mio. Dollar.
Der Pharmakonzern Eli Lilly & Co. und das Biotechnologie-Unternehmen Amylin Pharmaceuticals erhielten von der U.S. Food and Drug Administration die Marktzulassung für den verschreibungspflichtigen Wirkstoff Exenatide. Den Angaben vom Mittwoch zufolge wurde das Präparat zur Behandlung von Patienten mit Typ-2-Diabetes zugelassen, die mit oralen Diabetes-Medikamenten keine ausreichende Blutzuckerkontrolle erreichen. Die US-Markteinführung ist für den 1. Juni 2005 geplant. Die beiden Unternehmen wollen demnächst auch die Zulassung in weiteren Ländern beantragen. Exenatide ist das erste Medikament der neuen Klasse der Inkretin-Mimetika. Es soll nur dann im Körper aktiv werden, wenn es benötigt wird, das heißt, es soll den Blutzuckerspiegel nur senken, wenn er zu hoch ist.
| 26.11.2008 | General Motors verkaufen | Der Aktionär | |
| 25.11.2008 | General Motors verkaufen | Raiffeisen Centrobank AG | |
| 20.11.2008 | General Motors sell | Citigroup Corp. | |
| 14.11.2008 | General Motors Downgrade | JP Morgan Chase & Co. | |
| 11.11.2008 | General Motors neues Kursziel | Credit Suisse Group |
Aktien in diesem Artikel
| General Motors | 3,8 | +2,7% | |
| Time Warner | 6,9 | +1,2% | |
| Legg Mason | 12,0 | -7,8% | |
| Electronic Arts | 14,4 | -0,4% | |
| CIGNA | 8,8 | -6,5% | |
| Eli Lilly and | 26,0 | +2,6% | |
| Amylin Pharmaceuticals | 4,8 | -8,0% |
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