Bank of America Aktie [WKN: 858388 / ISIN: US0605051046]

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21.07.2008 22:26
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Wall Street-Schluss: Leichte Abschläge, Bank of America im Fokus

New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen mussten am Montag mit leichten Abschlägen aus dem Handel gehen. Im Fokus standen neben dem leicht anziehenden Ölpreis auch wieder einige Konjunkturdaten.

Die Federal Reserve Bank of Chicago ermittelte für Juni 2008 einen Anstieg beim National Activity Index. Demnach hat sich der Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) auf -0,60 Zähler verbessert, nach revidiert -1,06 (vorläufig: -0,96) Zählern im Vormonat.

Die US-Frühindikatoren des Conference Board sind im Juni 2008 erwartungsgemäß leicht gefallen. Auf Monatssicht verringerte sich die wirtschaftliche Aktivität um 0,1 Prozent, während Volkswirte bereits im Vorfeld einen Rückgang um 0,1 Prozent prognostiziert hatten. Für Mai wurde ein revidiertes Minus von 0,2 Prozent gemeldet, wogegen vorläufig eine Zunahme um 0,1 Prozent ausgewiesen worden war.

Der Dow Jones verlor am Ende 0,25 Prozent auf 11.467,34Punkte, der S&P 500 gab 0,05 Prozent auf 1.260,00 Zähler nach. Die Technologiebörse NASDAQ verzeichnet wiederum ein Minus von 0,14 Prozent auf 2.279,53 Punkte.

Papiere der Bank of America zählten mit einem Aufschlag von fast 4 Prozent zu den Favoriten des heutigen Tages. Die zweitgrößte Bankgesellschaft in den USA hat im abgelaufenen Quartal einen Gewinnrückgang um 41 Prozent verbucht und damit die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Ferner stieg der Umsatz entgegen den Prognosen leicht an.

Anteilsscheine von Genentech stachen mit einem Plus von fast 15 Prozent ebenfalls hervor. Der schweizerische Mutterkonzern Roche will die Anteile an den Amerikanern, die sich noch nicht in seinem Besitz befinden, für rund 43,7 Mrd. Dollar übernehmen. Roche ist derzeit mit 55,9 Prozent an Genentech beteiligt.

Ein spezielles Augenmerk warfen die Anleger auch auf Yahoo!. Wie zuvor bekannt wurde, hat sich der Internet-Medienkonzern im Streit mit seinem Großaktionär Carl Icahn auf einen Kompromiss geeinigt. Die Yahoo!-Aktie verlor knapp 3,5 Prozent. Dabei erachte Icahn weiterhin einen Verkauf des gesamten Konzerns oder der Suchmaschinen-Sparte an den Software-Giganten Microsoft als beste Lösung im Sinne der Aktionäre. Microsoft gaben ein knappes Prozent nach.

Titel des Spielzeugherstellers Hasbro, der im abgelaufenen Quartal ein kräftiges Ergebnisplus eingefahren hat, tendierten 1,7 Prozent schwächer.

Der Industriekonzern Timken hat seine Ergebnisprognose für das zweite Quartal und das Gesamtjahr nach oben korrigiert, was auf eine starke globale Nachfrage zurückgeführt wird. Die Aktie konnte daraufhin 21,5 Prozent zulegen. (21.07.2008/ac/n/m)

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