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Wall Street-Schluss: Leichte Abschläge, Einzelhandelswerte im Fokus
Der Dow Jones Industrial Average schloss am Ende mit einem Minus von 0,23 Prozent bei 12.637,63 Zählern. Der S&P 500 gab um 0,12 Prozent auf 1.448,31 Zähler ab. Der NASDAQ Composite wiederum ging mit einem Minus von 0,07 Prozent auf 2.488,67 Punkte aus dem Handel.
Im Blick stand unter anderem die Aktie von Walt Disney. Der Medien- und Entertainment-Konzern gab gestern nach Börsenschluss die Zahlen zum ersten Fiskalquartal bekannt. Dabei konnten Umsatz und Gewinn gesteigert und die Erwartungen getroffen bzw. übertroffen werden. Dennoch gab die Aktie 0,5 Prozent nach.
Spürbar grüne Vorzeichen prägten das Bild dagegen bei EDS. Der IT-Dienstleister verzeichnete im abgelaufenen Quartal einen Umsatz- und Gewinnanstieg und konnte die Prognosen ebenfalls schlagen. Bis zum Abend ging es hier um mehr als 3 Prozent nach oben.
Nach der Vorlage von Ergebnissen tendierten außerdem Titel des Hotelbetreibers Marriott rund 2 Prozent fester. Der größte Hotelbetreiber in den USA hatte im vierten Quartal einen Gewinnrückgang um 7 Prozent hinnehmen müssen, was mit dem Treibstoffgeschäft zusammenhängt. Dennoch übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten.
Aktien von PepsiCo gaben dagegen rund 1,8 Prozent ab. Der Erfrischungsgetränkehersteller profitierte im vergangenen Vierteljahr von gestiegenen Umsatzerlösen und verbuchte ein Ergebnisplus, die Schätzungen des Marktes konnten dabei allerdings lediglich erfüllt, aber nicht übertroffen werden.
Die Warner Music Group, die weltweit viertgrößte Plattenfirma, hat im ersten Quartal einen deutlich geringeren Gewinn erzielt, was mit weniger veröffentlichten Alben zusammenhängt. In der Folge verloren die Aktien fast 6 Prozent.
Eastman Kodak will im Rahmen seiner Restrukturierung bis zu 3.000 weitere Arbeitsplätze abbauen. Dabei wird der Fotokonzern dies zusätzlich zu den 25.000 bis 27.000 Stellenstreichungen im Zuge der auf vier Jahre angelegten Umstrukturierung vornehmen. Die Aktie verlor am Ende 2,6 Prozent.
Unter den Einzelhandelswerten rückten die Same-Store Sales für Januar in den Fokus der Börsianer. Branchenführer Wal-Mart, der für den Februar bei den vergleichbaren Umsätzen von einem Plus von 1,0 bis 2,0 Prozent ausgeht, hatte im Januar ein vergleichbares Umsatzplus von 2,2 Prozent erzielt. Die Aktie gab am Ende 0,5 Prozent nach.
Dagegen konnte die Kaufhauskette Federated Department Stores mit ihren Same-Store Sales überzeugen. Bis Handelsende gewann die Aktie 3,7 Prozent. Bei JCPenney sorgten die vergleichbaren Umsatzzahlen dagegen für Abschläge von mehr als einem Prozent. Beim Discount-Händler Target ging es ebenfalls 0,8 Prozent abwärts. (08.02.2007/ac/n/m)
| 10.10.2008 | Walt Disney neues Kursziel | Citigroup Corp. | |
| 08.10.2008 | Walt Disney Downgrade | Merrill Lynch & Co., Inc. | |
| 02.10.2008 | Walt Disney Ersteinschätzung | Stifel, Nicolaus & Co., Inc. | |
| 09.09.2008 | Walt Disney above average | Caris & Company, Inc. | |
| 19.08.2008 | Walt Disney neues Kursziel | UBS AG |
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