23.08.2007 22:15
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Wall Street-Schluss: Leichte Abschläge, Nervosität im Markt kehrt zurück

New YorkNew YorkNew YorkNew York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen gingen am Donnerstag mit leichten Abschlägen aus dem Handel. Im Fokus standen dabei wieder aufkommende Ängste im Zusammenhang mit der Hypothekenkrise.

Auf der Konjunkturseite veröffentlichte das US-Arbeitsministerium am Donnerstag für die Woche zum 18. August 2007 einen leichten Rückgang bei der Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Die Zahl der Erstanträge fiel demnach um 2.000 auf 322.000, wogegen Volkswirte im Vorfeld einen Stand von 320.000 prognostiziert hatten.

Der Dow Jones Industrial Average schloss am Ende mit einem leichten Minus bei 13.235,88 Zählern. Der S&P 500 gab 0,11 Prozent auf 1.462,50 Zähler ab. Der NASDAQ Composite wiederum schloss 0,43 Prozent schwächer und ging bei 2.541,70 Punkten aus dem Handel.

Die Bank of America, die zweitgrößte Bankgesellschaft in den USA, wird in die angeschlagene Countrywide Financial, den größten Hypothekenfinanzierer in den USA, 2 Mrd. Dollar in Form von nicht stimmberechtigten Wandelvorzugsaktien investieren. Die Aktien könnten für je 18 Dollar in Stammaktien umgewandelt werden. Bei der Bank of America ging es ein halbes Prozent aufwärts, während Countrywide-Aktien rund ein Prozent zulegten.

Der Verkauf der Sparte HD Supply, einer Sparte der weltgrößten Baumarktkette The Home Depot, könnte nach einem Bericht der "Financial Times" zufolge gefährdet sein, da die involvierten Investmentbanken sich dagegen sträuben, die Transaktion zu finanzieren - auch bei einem niedrigeren Verkaufspreis. Der Verkauf von HD Supply an ein Private Equity-Konsortium sollte heute abgeschlossen werden. Die Aktie von Home Depot verlor heute rund 2 Prozent.

Foot Locker, ein Einzelhändler für Sportschuhe und -bekleidung, hat im zweiten Quartal einen Verlust nach einem Vorjahresgewinn erwirtschaftet, was mit einem Umsatzrückgang und stärkeren Preissenkungen bei verkaufsschwachen Produkten zusammenhängt. Die Erwartungen wurden jedoch geschlagen. Die Aktie konnte in Folge dessen 7,5 Prozent zulegen.

Abercrombie & Fitch veröffentlichte gestern nach US-Börsenschluss die Zahlen für das zweite Fiskalquartal 2007/08. Dabei konnte die Bekleidungskette die Erwartungen der Analysten schlagen. Dennoch gab die Aktie ein halbes Prozent nach, was mit dem schwachen Ausblick zusammenhängt.

Intuit, ein Anbieter von Steuer- und Finanz-Software, hat im vierten Fiskalquartal 2006/07 aufgrund deutlich gestiegener Umsätze den Gewinn ausgeweitet. Zudem gab der Konzern bekannt, dass CEO Steve Bennett durch Brad Smith ersetzt wird. Die Aktie verlor mehr als 3 Prozent.

Der Fleischproduzent Smithfield Foods hat seinen Gewinn im ersten Fiskalquartal 2007/08 mehr als verdoppelt, was auf einen höheren Absatz von Schweine- und Rindfleisch zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden damit klar übertroffen. Die Aktie gewann mehr als 8 Prozent.

Barnes & Noble, der größte Buchhändler der Welt, hat im zweiten Quartal eine Gewinnsteigerung um 9 Prozent erwirtschaftet, was u.a. mit dem jüngsten Werk aus der populären Harry Potter-Reihe zusammenhängt. In der Folge legte der Titel fast 3 Prozent zu.

GameStop, der größte Videospiele-Händler in den USA, hat seinen Gewinn im zweiten Quartal fast versiebenfacht, was mit starken Absatzzahlen bei interaktiven Spielen und Spielekonsolen zusammenhängt. Die Jahresprognose wurde indes erhöht. Die Aktie legte am Ende mehr als 11 Prozent zu. (23.08.2007/ac/n/m)

Aktien in diesem Artikel

Bank of America 19,3 +1,5%
Countrywide Financial 2,7 -0,4%
Home Depot 17,7 -1,4%
Foot Locker 10,1
AbercrombieFitch 33,6 -5,1%
Intuit 20,2 -2,5%
Smithfield Foods 16,1 -2,3%
BarnesNoble 17,0 -3,0%
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